Sie sind hier: KLARTEXTE aus geistiger Sicht.
Zurück zu: Tierschutz
Allgemein:

Suchen nach:

KLARTEXSTE aus geistiger Sicht

Saat und Ernte

Von den über 150 verschiedenen Bibelarten, ist diese Offenbarung meines Erachtgens das Grösste und Wahrhaftigste, das über das Leben von Christus aussagt; Keine Widersprüche, wie in den kirchlichen Bibeln. Klare, eindeutige Anweisungen für den Weg zurück zu unserer Heimat, wo wir unser Erbe wieder antreten dürfen. Ein wunderbares Werk. Christus erklärt, berichtigt und vertieft das Wort. 1989.


Einige Auszüge aus der Offenbarung Christi:

Auch das Desinteresse fällt unter das Gesetz »Was du säst, wirst du ernten«. Wer sieht, dass Menschen Menschen misshandeln oder töten; wer sieht, dass Menschen Tiere misshandeln und töten und die Natur schänden; wer sieht, dass Menschen bewusst gegen die Gebote Inneren Lebens verstossen, und die Augen verschliesst, also nicht widerspricht — der ist nicht besser als der Täter. Die Ausstrahlung seiner Seele, sein Verhalten und seine Körperform sagen dann ebenfalls aus, wer er ist.
Obwohl die Erde selbst und alles auf der Erde Materie ist, weisen die Strukturen der einzelnen Menschen und all der anderen Formen des Lebens erhebliche Unterschiede auf. Jeder Mensch bringt also seinen Seelenausweis mit. Die Struktur seines Körpers weist ihn insofern aus, als der Mensch sich dann so gibt, wie er beschaffen ist: fein, edel, verständnisvoll — oder derb, grob und intolerant.
»An den Früchten sollt ihr sie erkennen«, heisst unter anderem auch: Der Mensch zeigt, wer er ist — an dem, was er sagt, wie er es sagt, was er tut und wie er es ausführt, wie er sich kleidet und mit wem oder womit er sich umgibt.
Er offenbart in allem entweder Attribute des Ich Bin, des inneren Wesens — oder Attribute der belasteten Seele.

Wer über einen seiner Mitmenschen in Gedanken urteilt, weil er der Ansicht ist, er sei besser als sein Nächster, der ist eher noch schlimmer. Was er in seinen Gedanken verbergen möchte, das trägt er durch seine Attribute zur Schau und stellt für den wahren Weisen sichtbar sein Falschsein dar. Der eine redet süss und denkt sauer und zeigt sich so als der Verschlagene, der seine eigenen Schläge bekommt. Menschen, die von der Falschheit geprägt sind, schleichen umher, sind listig, wollen alles erhorchen, um sich dann über ihre Mitmenschen zu erheben, indem sie über sie süss — gleich sauer — reden und deren Leben und Dasein herabwürdigen.


Jede Empfindung, jeder Gedanke und jedes Wort ist ein Sender, der sich seinen entsprechenden Empfänger sucht, um sich zu verwirklichen.
Das, was der Mensch sendet, wird den Empfänger finden, der aus gleichem oder ähnlichem Gedankengut besteht. Da jeder Empfänger auch den Sender beinhaltet, wird dieser durch den Sendenden angestossen und sendet wieder Gleiches oder Ähnliches zurück. Durch diesen gedanklichen Austausch entsteht ein immer grösserer Sendekomplex, ein Programm, das dann auch von der Seele als Belastung, als Ursache, aufgenommen wird. Daraus ergeben sich die Schicksalsschläge, Krankheiten und Nöte — die dem entsprechen, woraus der Komplex oder die Komplexe, das Belastende oder die Belastungen, bestehen.

Der Widersacher ist bestrebt, den Menschen so zu lenken, dass dieser unermüdlich gegensätzlich denkt und infolgedessen auch Gegensätzliches empfängt. Dadurch bauen sich im Gehirn des Menschen und in seiner Seele Kommunikationsfelder auf, die er sodann auch selbst benützt. Über die Negativkommunikationen, die — solange die Seele belastet ist — auch zu seinem Sendepotential gehören, erfolgen dann so genannte Einspritzungen, das heisst, der Widersacher lässt in die fliessenden Negativprogramme des Menschen seine Wünsche und seinen Willen einfliessen.
Wer dies zulässt, dessen Leben wird sich mehr und mehr zum Negativen hin wandeln. Zuletzt wird er nicht mehr erkennen, ob es seine eigenen Negativprogramme sind oder die des Widersachers oder die von Seelen, die sich an ihn hängen, um über den Menschen sich das zu erfüllen, was sie einst im irdischen Dasein, in ihren Einverleibungen, nicht vermochten.

Ihr habt gehört: Alle Wesen und alles Sein sind durch Kommunikation miteinander verbunden. Das Prinzip der Kommunikation lautet: Senden und Empfangen.
Was das Geistwesen sendet, das ist als vollkommenes Bild dort zu sehen, wohin es gesendet hat, z.B. im Geistwesen, das empfängt.
Jeder kosmische Impuls ist das Gesetz, das sich als vollkommenes Bild offenbart. Jeder kosmische Impuls ist das gelebte Gesetz und ist daher von Licht und Kraft durchdrungen. Der Impuls, den das Geistwesen sendet, verfehlt niemals den Empfänger, weil der Impuls, das Bild, das Ich Bin ist, das Leben.
Im umgepolten, im satanischen Prinzip erfolgt Ähnliches: Das ausgesandte menschliche Ich ist ebenfalls ein Bild. Je mehr dieser Impuls, das menschliche Bild, vom Sender gelebt wird, umso intensiver ist es vom Sendenden durchdrungen. Je mehr es vom Sendenden gelebt wird, umso rascher kommt es auf ihn zurück.
Das Gesetz lautet: Was du sendest, kommt von dir und ist von dir gelebt.
Das umgepolte Prinzip besagt: Was du denkst und sprichst, musst du in dir nachvollziehen; du musst es in dir bildhaft erleben, dann kommt es umso rascher auf dich zu. — Wer dieses von den Dämonen eingegebene umgepolte Prinzip ausführt, hat es zu tragen.
Wohin der Mensch sendet, von dort empfängt er die Antwort. Für das Senden ausserhalb des ewigen Seins müssen Seele oder Mensch die entsprechenden Gegenleistungen erbringen.
Erkennet und erfasset: Die Seele, die zur Einverleibung geht, baut schon im Mutterleib ihren werdenden Körper auf. Schon die Organe und die Körperfunktionen bilden die Magneten für die materielle Strahlung. Ist das Kind geboren, dann empfängt der Säugling von der Seele über die Organe und Körperfunktionen die Seelenstrahlung. Dadurch tritt die Seele mit dem Körper in unmittelbare Verbindung.
Solange das Kind zwischen Gut und Böse noch nicht zu unterscheiden vermag, tragen die Eltern die Verantwortung für ihr Kind. So, wie sie es mit dem Säugling halten, wie sie mit ihm umgehen, was sie zu ihm sprechen oder worüber sie sich in seiner Anwesenheit unterhalten — das nimmt der Säugling zuerst über die Organe und die Körperfunktionen auf. Im weiteren Verlauf der Verwurzelung der Seele im Körper geht dann die Prägung der Körperfunktionen in die Gehirnzellen des Kindes ein.
Erkennet: Gleiches zieht Gleiches an. Es ist kein Zufall, dass ein Kind gerade in die Familie kommt, in die es sich nun eingeboren hat. Deshalb kann eine gute oder weniger gute Entwicklung des Kindes nicht einzig auf die Eltern bezogen werden, sondern auf das gesamte Energievolumen der Familie. Denn wenn Seelen als Menschen, also in ihrer Einverleibung, eine Familie bilden, dann haben alle Familienmitglieder die Aufgabe, ihre Familiensendestation zu überprüfen und daraus das zu machen, was dem einzelnen dazu verhilft, ein Mensch des Geistes zu werden.
Die Familie — also alle Familienmitglieder — bildet die Geburtsstätte, entweder für das Positive oder das Negative, das Für und Wider, das sich dann auf die nächsten Einverleibungen der einzelnen Seele überträgt. Wo die Seele nach dieser Einverleibung sein wird, das entscheidet jeder Mensch selbst. Denn jeder ist für das verantwortlich, was er als Seele aus den Seelenreichen mitgebracht hat, und dafür, wie er sich als Mensch in diesem Erdendasein verhält.
Was also die Seele beinhaltet, Licht oder Schatten, das hat sich der Mensch selbst auferlegt. Die Glieder der Familie haben Gleiches oder Ähnliches miteinander abzutragen oder miteinander zu tragen. Deshalb sollte die Familie die Keimzelle für das Gute, Reine, Schöne und Edle sein.
Wer seine Sende- und Empfangsstation kontrolliert, wird erfassen, was er sendet. Derjenige weiss dann auch, was er empfängt. Was er empfängt, das ist er heute, und das wird er in der Zukunft sein — entweder Licht und Freiheit oder Dunkelheit und Gebundenheit, woraus wieder Leid, Krankheit und Not hervorgehen.
Der Widersacher möchte, dass der Mensch unermüdlich gegensätzlich sendet, um ihn — nach dem Gesetz »Was du säst, also sendest, das wirst du ernten, also empfangen« — an sich und an das Rad der Wiederverkörperung zu binden. Durch das bindende Verhalten des Menschen bindet er auch die Schwächeren an sich und zieht sie gleichsam wieder herab, das heisst über das Rad der Wiederverkörperung zu weiteren Einverleibungen. Dann ist es möglich, dass sich die derzeitige Familie in einer anderen Einverleibung wieder zusammenfindet, nur in einer anderen Zusammensetzung — der Vater oder die Mutter können nun die Kinder des ehemaligen Kindes sein.

Wer sich selbst nicht erkennt, der kennt auch sein Gegenüber nicht; er wird dadurch zweigeteilt sein — einmal für Gott, dann wieder gegen Gott. So bleibt er ein schwankendes Rohr im Wind, dem der Blick für die Wahrheit verschlossen ist.
Die Zwei- oder Mehrfach-Geteilten rufen »Herr, Herr«, und sind doch nicht bei Mir. Sie wollen einmal Mir angehören, dann wieder der Welt. Das sind die Lauen, die vom Licht der Wahrheit sprechen, jedoch nicht im Licht der Wahrheit leben und das Licht der Wahrheit nicht kennen. Sie reden vom Himmelreich und sind ihm doch fern, weil sie in der Gottferne leben. Sie sind einmal warm, dann wieder kalt; auf sie ist kein Verlass, denn sie richten sich nach dem Wandel der Zeit und nach denen, die ebenfalls wie sie sind: einmal warm, dann wieder kalt.
Die Zwei- oder Mehrfach-Geteilten haben noch wenig Licht in ihren Seelen. Sie bleiben so lange an das Rad des Kommens und Gehens gebunden, bis sie die Einheit mit allen Lebensformen erlangt haben und somit eins mit Gott und allen Wesen und Menschen sind.

Weiter Jesus Worte:

»Jesus kam in ein Dorf und sah dort eine kleine Katze, die herrenlos war, und sie litt Hunger und schrie zu Ihm. Und Er nahm sie hoch, hüllte sie in Sein Gewand und ließ sie an Seiner Brust ruhen.
Und als Er durch das Dorf ging, gab Er der Katze zu essen und zu trinken. Und sie aß und trank und zeigte Ihm ihren Dank. Und Er gab sie einer Seiner Jüngerinnen, einer Witwe mit Na-men Lorenza, und sie sorgte für sie.
Und einige aus dem Volke sagten: "Dieser Mann sorgt für alle Tiere. Sind sie Seine Brüder und Schwestern, daß Er sie so liebt?" Und Er sprach zu ihnen: "Wahrlich, diese sind eure Mitbrüder aus der großen Familie Gottes, eure Brüder und Schwestern, welche denselben A-tem des Lebens von dem Ewigen haben.
Und wer immer für einen der kleinsten von ih-nen sorgt und ihm Speise und Trank gibt in sei-ner Not, der tut dieses Mir, und wer es willent-lich duldet, daß eines von ihnen Mangel leidet, und es nicht schützt, wenn es mißhandelt wird, läßt dieses Übel zu, als sei es Mir zugefügt. Denn ebenso wie ihr in diesem Leben getan habt, so wird euch im kommenden Leben getan werden."«

Weiter steht geschrieben:
»Wahrlich, Ich sage euch, wer Vorteile zieht aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, der kann nicht rechtschaffen sein. Ebensowenig können die mit heiligen Dingen umgehen oder die Geheimnisse des Him-mels lehren, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist.«

Weiter heißt es:
»Und was ihr immer tuet dem geringsten Meiner Kinder, das tuet ihr Mir. Denn Ich Bin in ihnen, und sie sind in Mir. Ja, Ich Bin in allen Geschöpfen, und alle Geschöpfe sind in Mir. An allen ihren Freuden erfreue auch Ich Mich, und an allen ihren Schmerzen leide auch Ich. Darum sage Ich euch: Seid gütig miteinander und mit allen Geschöpfen Gottes."«

Weiter steht geschrieben:
»Das Passahfest war nahe, und Jesus zog wieder von Bethanien hinauf nach Jerusalem. Und Er fand im Tempel sitzen, die da Ochsen, Schafe und Tauben feil hatten und auch die Geldwechsler.
Da machte Er eine Geißel aus sieben Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus. Er ließ die Schafe und Ochsen und die Tauben frei, schüttete den Wechslern das Geld aus und stieß die Tische um.
Und Er sprach zu ihnen: "Schafft all das hinaus und macht nicht Meines Vaters Haus zu einem Kaufhaus. Steht es nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Diebeshöhle daraus gemacht und es mit allen möglichen Greueln erfüllt."
Und Er duldete nicht, daß einer eine Schüssel voll Blutes durch den Tempel trug oder daß Tiere getötet wurden ...«

Mögen die geistigen Worte in die Herzen eingehen.

Über das Töten der Tiere



Ich, Christus, erkläre, berichtige

und vertiefe das Wort:

Ich kam als Jesus von Nazareth in diese Welt, um von Gott, Meinem Vater, Zeugnis zu geben und von all dem, was Gott geschaffen hat.

Aus dem ersten Fallgedanken - sein zu wollen wie Gott - entstand der Fall. Die Fallwesen und mit ihnen alle Kinder Gottes, die sich von ihnen durch Lockungen und Versprechungen verführen liessen, empfingen aus den gütigen Händen des Ewigen - der alle Seine Kinder liebt und der sie ewig in sich als reine Wesen schaut - Teile aus geistigen Sonnen und geistigen Planeten. Diese Teile geistiger Sonnen und Planeten fielen mit den Fallwesen und wurden - in unendlichen Zeiträumen des Absinkens vom Feinstofflichen zur immer gröberen Verdichtung - allmählich zu Materie. Sie enthielten auch geistige Mineral-, Pflanzen- und Tierreiche, welche die gleiche Entwicklung zur Materie nahmen. Das heisst: Das Licht in den geistigen Formen verringerte sich mehr und mehr. So, wie es abnahm, verkleinerten sich die geistigen Körper der Kinder Gottes: Sie zogen sich immer mehr in sich zusammen. Gleichzeitig formte sich allmählich der Mensch - die äussere Hülle, die dann den lichtarmen und verkleinerten Geistleib umschloss.

Wisset: Der geistige Leib besteht aus geistigen Partikeln. In ihnen befinden sich die geistigen Atome, in denen die Kräfte der geistigen Wesenheiten und Eigenschaften Gottes gespeichert sind. Mit der Verringerung des Lichts begannen viele Partikel, sich ineinanderzuschachteln, indem ein Partikel den anderen in sich aufnahm.

Die gegensätzlichen Empfindungen, Gedanken und Handlungsweisen der Fallkinder und der von ihnen Verführten bewirkten also die Umwandlung kosmischer Energien vom Feinstofflichen zum Grobstofflichen. Je mehr sich die Fallwesen und die von ihnen Verführten durch ihre gegensätzlichen Gedanken, Wünsche und Handlungen von Gott abwandten, um so mehr nahm die Verdichtung zu, so dass sich der feinstoffliche Körper noch mehr verkleinerte und der grobstoffliche noch dichter wurde.

Der Fall bewirkte also eine Art Mutation: Ein Teil der reinen geistigen Kräfte des Leibes verwandelte sich in niedrigschwingende Energien, aus denen dann allmählich der menschliche Körper entstand. Im Laufe dieser Zeiten wurde der Geistleib im Menschenkörper zum geistigen Energieträger für den menschlichen Organismus. Der eingezogene - das heisst auch eingeschachtelte - Geistleib blieb in der Hülle Mensch und ist der Transformator der Lebenskraft für den Menschen. Ohne diesen geistigen Leib, die Seele, kann der Mensch also nicht leben.

Die Mineral- und Pflanzenreiche dieser Erde empfangen ihre Lebenskraft von der Urkraft, dem Allgeist, über den geistigen Teilplaneten in der Erde, der von der Materie, der Erde, umschlossen wird. Die Tiere der Erde, die ebenfalls im Laufe der Verdichtung entstanden, trugen und tragen zum Ausgleich der Kräfte in der Natur bei. Einige Tierarten, die noch keine Teilseele haben, empfangen ihre Lebenskraft ebenfalls aus dem geistigen Teilplaneten in der Erde. Tierarten, die schon Teilseelen, also potenzierte geistige Partikel, haben, werden von der Urkraft unmittelbar belebt, ohne Zwischenschaltung des geistigen Teilplaneten in der Erde.

Gott, der Ewige, gab Seinen Menschenkindern alles - die Erde mit ihren Pflanzen, Früchten, Samen und Wasserquellen -, auf dass sie auch ihre physischen Körper ernähren können. Die ersten Menschen ernährten sich von Pflanzen, Früchten, Samen und tranken aus den Wasserquellen. Die Tiere waren ihre Freunde und Helfer. In diesem Entwicklungsprozess entstand auch die Zeugung für irdische Körper.

Im Laufe der Zeiten verrohte das Menschengeschlecht immer mehr. Es wuchs das Begehren, das Besitzen-, Sein- und Habenwollen, und damit wuchsen zugleich die Sinneslüste und Gelüste. Die Menschen verwandelten die Gaben Gottes mit immer mehr Aufwand an Zubereitung und steigerten damit ihre Gelüste und deren Befriedigung. Der Mann begann, die Frau zu begehren, und nahm mehrere Frauen. Die "Lust auf das Fleisch", auf den Körper der Frau, nahm zu. Der Zeugung eines Kindes gingen immer mehr die Sinneslust und ihre Befriedigung voraus.

So, wie sich die Sinneslüste steigerten, wendeten sich die Gelüste des Menschen auch dem Tier zu. Es wurde gejagt und geschlachtet und sein Fleisch zubereitet und verzehrt. Der Mensch benahm sich nun ähnlich einem Kannibalen. Die Tiere wurden Feinde des Menschen, weil sie von den Menschen gejagt und deshalb verängstigt wurden.

Durch all dies fielen die Menschengeschlechter immer mehr von Gott ab. Die Menschen betrachteten nun die Gaben Gottes - nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch die Erde und ihre Mitmenschen - als ihr Eigentum. Sie waren untereinander nicht mehr Brüder und Schwestern, sondern sie unterjochten ihresgleichen und nannten sie ihre Sklaven. Sie liessen sie wie die Tiere im Joch und in der Knechtschaft arbeiten und handelten sie sogar wie eine Ware. Auf diese Weise entstand der Herrenmensch.

Die Erde teilten die Herrenmenschen in Parzellen, die sie als ihr Eigentum betrachteten, und begrenzten sich in "Mein und Dein". Wer vom grossen Kuchen Erde kein Stück entwendete oder nur ein kleines Stückchen Land besass, der war der Knecht, die Magd oder der Sklave des Herren. Dieser liess seine Mitmenschen für sich arbeiten und beutete Menschen und Tiere, seine Sklaven also, aus. Viele der Sklaven fielen vor Erschöpfung tot nieder. Ihr Leben war für den Herrenmenschen nichts wert - es sei denn, es war eine Sklavin, die er zur Befriedigung seiner Sinneslüste nahm und sie wie einen Vogel im Käfig gefangen hielt.

Der Herrenmensch bestahl seine Geschwister, indem er ihnen einen Teil der Erde vorenthielt. Im späteren Verlauf wurde die Erde in Länder aufgeteilt, und es entstanden Landesgrenzen.

Infolge der Verrohung der Menschheit begann die Erde, sich zur Wehr zu setzen: Naturereignisse steigerten sich zu Katastrophen - sie sind die Folgen von Gesetzesverstössen der Menschen. Diese waren den Naturkräften nun hilflos ausgeliefert, und immer wieder fielen den Katastrophen Menschen zum Opfer.

Da den Menschen die Einsicht in diese Entwicklung fehlte, stellten sie sich die Naturkräfte als Götter vor, die aus Willkür ihnen wohl oder übel gesonnen waren und ihnen die Katastrophen schickten. Damit wandten sich die Menschen mehr und mehr von dem einen Gott der Liebe und der Wahrheit, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, ab, vergassen Ihn und beteten ihre Götter an.

So begann der Aberglaube. Der Herrenmensch, der das Leben missachtete, der den Tieren und den Menschen, die er seine Sklaven nannte, wenig Bedeutung schenkte, brachte diesen Göttern Menschen und Tiere als Opfer dar, um sie für sich gut zu stimmen. Erkennet: Das alles ist Frevel und Sünde an den Menschen und an den Naturreichen - und gegen Gott, das Gesetz des Lebens.

Mit den Propheten Gottes und vielen erleuchteten Männern und Frauen, die wieder die Wahrheit zu den Menschen brachten, begann ganz allmählich die Umkehr hin zu dem einen Gott.

Moses brachte von dem einen, ewigen Gott der Liebe und Wahrheit die Zehn Gebote. Er befahl den Israeliten, die Geschöpfe Gottes nicht zu töten und nicht zu verehren. Die Israeliten hörten nicht immer auf Moses. Besonders dann, wenn ihre eigenen Ursachen als Wirkungen über sie hereinbrachen, dachten sie wieder an ihre Götter und begannen von neuem das alte Ritual des Opferns.

Immer wieder traten die Mahner Gottes auf. Immer wieder wurde dem Volk der eine Gott nahe gebracht. Der grosse Prophet Jesaja, im Himmel der Träger der göttlichen Weisheit, verkündete den Messias, den Lebens- und Lichtbringer für alle Seelen und Menschen.

Die Verkündigung erfüllte sich: Ich, Christus, kam in Jesus zu den Menschen und wurde der Menschensohn. Ich kam, um den Menschen den Weg aus Sünde und Sklaverei zu weisen. Als Jesus von Nazareth lehrte Ich die Gesetze Gottes und lebte sie den Menschen vor. Die Menschheit jedoch erkannte Mich nicht.

Ich lehrte die Menschen, einander zu lieben, die Tiere zu lieben, die Natur zu achten, die Erde als die Mutter anzuerkennen, in deren Schoss die Menschenkinder leben und arbeiten. Ich lehrte die Menschen die Gleichheit, die Freiheit, die Einheit, die Brüderlichkeit und die Gerechtigkeit; Ich lehrte, dass sie die Erde nicht aufteilen, sondern alles brüderlich miteinander teilen sollten.

Damit begann die Evolution - das heisst, die Menschen wandten sich allmählich wieder Gott zu.

Zuerst wurde der Götterglaube abgeschafft, dann das Menschenopfer und in den weiteren Zeitabläufen das Tieropfer. Heute, in der Zeitenwende von der alten zur Neuen Zeit, werde Ich die grausamen Tierversuche, das Schlachten der Tiere und das Verzehren ihres Fleisches beenden. O erkennet: Es ist eine Zeit der Evolution - das Umstülpen des Alten, damit die Geistigkeit hervorzutreten vermag.

O erfasset: Ich kam als Jesus von Nazareth. Ich legte den Menschen die Gesetze aus und lebte auch das Leben im Gesetz Gottes den Menschen vor. Auf Golgatha wurde Ich der Erlöser aller Seelen und Menschen.

Euer Erlöser ist nun auch euer Führer in die Neue Zeit, in die Zeit des Christus, der Ich Bin. Immer mehr Menschen wenden sich vom Schlachten und Verzehren der Tiere ab. Immer mehr Menschen sehen die Erde als Ganzes, als ihre Ernährerin, als einen Teil ihres Lebens. Sie ernähren sich von dem, was ihnen die Erde schenkt, und bereiten es auch gesetzmässig zu. Im Laufe der Generationen wird ganz allmählich das Menschengeschlecht entstehen, das die Gesetze Gottes kennt, sie hält und sich auch entsprechend ernährt.

Ich Bin als Jesus von Nazareth gekommen, die Gesetze zu lehren und vorzuleben, und so auch, die Blutopfer und das Verzehren von Tieren abzuschaffen und die Gelage aufzuheben. Ich Bin gekommen, ein neues Menschengeschlecht zu schaffen, das den Willen des ewigen Vaters erfüllt, welcher der eine Gott ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Gehe zu: Die kosmischen Lehren