Drohnenkrieg
Drohnen Kriegsführung
Die Herde im Zaum halten: Einheimische Drohnen gegen „einheimische Terroristen“
Richard Swander
Sott.net, 10. Dezember 2011
Übersetzung Remo Santini
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© SOTT.net
Pass gut auf, Vieh, wir kommen…
Und so fängt es an – mit Nachrichten über die ersten bekanntgewordenen Verhaftungen von US-Bürgern mit der Hilfe einer Predator-Spionagedrohne [predator = Raubtier (AdÜ)]. Die unbemannte Predator-B-Drohne war bei einer Luftwaffenbasis in Norddakota angefordert worden (zusammen mit einer Straßenpatrouille, einem SWAT-Team, einem Bombenentschärfungskommando und Hilfssheriffs), um drei Männer ausfindig zu machen, die beschuldigt waren, ein paar Kühe geklaut zu haben. Ja genau, Kühe.
Einigen mag das als eine ganz geschickte Weise erscheinen, Kriminelle zu jagen, aber ich bin nicht sicher, ob sie wirklich die Auswirkungen völlig verstehen, die die bevorstehende schnelle Entwicklung der Drohnentechnologie auf den „zivilen“ Himmel haben wird.
Drohnen sind nicht entwickelt und entworfen worden, um amerikanische Kuhdiebe zu jagen, sondern in erster Linie für den militärischen Einsatz auf den Schlachtfeldern der imperialistischen Aggression. Die Obama-Regierung ist daran, eine Sammlung von geheimen Drohnenbasen zusammenzustellen, und bereits jetzt hat sie rund um die Welt 60 Basen für ihre unbemannten, ferngesteuerten Killerdrohnen-Kriegsflugzeuge gebaut. Da noch weitere Basen im Bau befindlich sind, konkurrieren die Lieferfirmengiganten für die Verteidigung, wie Boeing, Lockheed Martin und Northrop Grumman, um Stücke des großen fetten Kuchens der unbemannten Luftvehikel (UAVs). Diese Unternehmen können sich auf den unverhofften Gewinn freuen, den die immer wahrscheinlicheren und lange vorausgeplanten militärischen Einfälle in Syrien und in den Iran bringen werden. Sie beuten nun auch die neuen lokalen Märkte aus, die die übertriebenen, illusorischen Bedrohungen durch einen hausgemachten Terrorismus ihrer Jahresbilanz bringen werden.
Es ist wie wenn die Lieferfirmen heimlich mit der Regierung und den Medien zusammenspielen würden, um sicherzustellen, ihren Aktienbesitzern eine lukrative Zukunft zu sichern…
Der Arabische Frühling – Sprungbrett für Drohnenprofite
Vor kurzem hat der Iran darüber berichtet, in seinem Hintergarten eine US-Drohne entdeckt zu haben (sehr wahrscheinlich weil sie noch intakt war und der Motor den Geist aufgegeben hat). Dieses Abfangen hat auf amerikanischer Seite zu Befürchtungen über den Verlust militärgeheimdienstlicher Daten geführt, obwohl die Risiken mit dem Hinweis heruntergespielt wurden, dass besagte UAV-Technologie bereits überholt sei: die heruntergeholte Lockheed Martin RQ-170 habe ihren ersten Einsatz schon vor zwei Jahren in Afghanistan gehabt, wodurch sich ein etwaiger geheimdienstlicher Fallout im Rahmen halten werde. Auf jeden Fall haben die Iraner hinsichtlich der israelisch-amerikanischen Drohungen von Präventivangriffen auf Schnellstufe nur ein kurzes Zeitfenster, sich in der Konstruktion irgendeiner Abwehrtechnologie zu versuchen.
Tatsächlich haben die USA schon so früh wie 2004 verdeckte Operationen im Iran durchgeführt, bei denen Drohnen zum Einsatz kamen. Am 13. Januar jenes Jahres berichtete die „Washington Post“:
Seit fast einem Jahr hat die Bush-Regierung Überwachungsdrohnen über dem Iran fliegen lassen, um Beweise für ein Atomwaffenprogramm zu suchen und Schwächen in der Luftabwehr zu entdecken; dies laut drei US-Beamten mit detaillierten Kenntnissen der geheimen Anstrengungen.
Zufälligerweise war es dann auch 2005, dass die Bush-Regierung den Iran und Syrien als nächsten Schauplatz für ihre imperialistische Aggression ausgewählt hatte, um den Interessen der anglo-amerikanischen Ölkonglomerate, den Finanzterroristen der Wall Street und des militärisch-industriellen Komplexes zu dienen.
In seinem Artikel „Remote Control Killing for Fun and Profit“ [Ferngesteuertes Töten zum Vergnügen und für Profit] stellt Stephen Lendman die Pläne der Air Force dar, ihre Flotte von hochtechnologischen Killerdrohnen zu verdoppeln:
Bis zum Ende des Jahrzehnts hofft (die US Air Force) über genug mittlere und große Drohnen zu verfügen, um, verglichen mit heute, mindestens 65 Rund-um-die-Uhr-„Orbits“ aufrechtzuerhalten. Kombiniert mit anderen Dienstbranchen könnten hundert oder mehr permanent positionierte Killerdrohnen präzisionsgesteuerte Bomben und Raketen auf Ziele praktisch überall abfeuern.
Zusätzlich werden verbesserte Sensoren wie der Gorgon Stare der Air Force und neue, Laubwerk durchdringende Radars die neuen Generationen von Drohnen Dinge machen lassen, für die heute mehrere benötigt werden.
Das Profitpotential im Auge, balgen sich die Lieferfirmen des US-Verteidigungsministeriums um ein Stück eines größeren Kuchens, der Entwicklung von neuen Modellen von Killerdrohnen, wie etwa die X-45C von Boeing, die X-47B von Northrop Grumman und die Avenger von General Atomic. Weitere werden folgen, um den unstillbaren Hunger des Pentagons nach ferngesteuertem Töten und Zerstören auf globaler Ebene zu befriedigen.
Wenn das amerikanische Militär ein Motto hätte, würde es lauten: „Krieg ist gut, mehr ist besser.“ Wie anders können Generäle Sterne ergattern?
Smedley D. Butlers Worte von 1935 sind nie wahrer gewesen: „Krieg ist Abzocke. Das ist er immer gewesen.“
Technologische Annäherung
Wie viele es schon gewahr sind – die Technologie, die wir heutzutage in Gebrauch sehen, ist buchstäblich Jahrzehnte hinter dem zurück, was tatsächlich hinter verschlossenen Türen entwickelt worden ist. Ungeachtet dessen, wovon die Drohnentechnologie in den Billionen Dollar (Schwarzgeld) teuren Untergrundanlagen entwickelt worden sind. Veröffentlichte Artikel über neuste Entwicklungen liefern ein nützliches, wenn auch entnervendes Bild darüber, wie die automatischen Tötungsmaschinen sein werden, die in einer nicht allzu fernen Zukunft an unseren Himmeln herumsausen werden.
Ein ziemlich grober Vergleich wäre die Annäherung von Technologien, die wir bei den Mobiltelefonen gesehen haben. Glauben Sie es oder nicht, aber am Anfang wurden sie nur dazu gebraucht, einen Anruf zu tätigen. Vor noch nicht so langer Zeit wurden Kameras beigefügt, 3G ermöglichte den Datentransfer und den Austausch mit den unterminierten Sozial- und Medien-Internetdatenbanken; Smartphones mit Geolokalisierung können nun auf jemanden gerichtet werden, um dessen letzte Tweets und Meinungen festzustellen.
Eine ähnlich schnelle Verschmelzung von Technologien findet nun bei den Drohnen statt und wird weiterentwickelt.
Mit neuen Hitze- und Bewegungssensoren ausgestattete Drohnen sind fähig, aus einer Höhe von 8000 Metern über dem Schlachtfeld feindliches Gewehrfeuer auszumachen – und dann rasch eine Bombe oder eine Rakete auf den Schützen zu feuern. Das Ziel ist, ein Aufspürsystem zu liefern, das in Echtzeit die Information gibt, wohin die immer fortgeschritteneren Waffen zu richten sind. Afghanische, pakistanische und jemenitische Frauen und Kinder können Ihnen berichten, wie scheißheiß ihr Ziel ist.
Ebenso in Entwicklung befinden sich automatisierte Tötungsmaschinen, wo die Drohnen durch reine, von Software ausgeführte Kalkulationen den Feind jagen, identifizieren und töten; nicht eine einzige Entscheidung wird durch Menschen gemacht. Nicht so viele militärische Entscheidungen werden durch Menschen gefällt, um damit zu beginnen. Damit dies gelingt, stattet das Pentagon die Drohnen mit Software zur Gesichtserkennung aus, die sich an Gesichter erinnern kann, sogar wenn die Ziele in einer Menschenmenge verschwinden. Wäre das nicht für die US-Polizei nützlich, die so wundervoll die „Besetzt Wall Street“-Demonstranten zusammenschlägt!
Neben den an Firmen vergebenen Aufträgen, um von oben Gesichter zu finden und Ziele zu verfolgen, geht es bei einem weiteren vermittelten Handel darum, Drohnen so programmiert zu sehen, dass sie die „Absicht des Gegners“ wahrnehmen, was eine Datenbank über menschliche Verhaltenscharakteristiken beinhaltet, die fähig ist, Informationen von Informanten gegen Geheimdienstdaten zu setzen, um vorauszusagen, was eine Person „beabsichtigt zu tun“. Vergessen Sie den Verlust von „Habeas Corpus“, da sind wir nun weit darüber hinaus. Die Feststellung, ob Sie denn Freund oder Feind sind, hat sich nun von einem Gerichtsverfahren mit einer Jury auf die algorithmische Kalkulation von Maschinen übertragen.
Hier eine Auswahl des wahllosen Abschlachtens von Zivilisten, welche eine einzige Drohnenattacke „vollbringen“ kann: 85 Tote in Libyen, 78 Tote in Somalia, 25 Tote in Pakistan und 130 Tote in Jemen. Die „New America Foundation“ sagt, dass US-Drohnen seit 2006 mindestens 1807 Militante und Zivilisten in Pakistan getötet hätten. Der Anflug mit Schnellfeuer beim Einsatz von Drohnen, wo die Zivilisten 98% der Opfer ausmachen, macht aus dem Versuch des Pentagons, „intelligente Drohnen“ zu entwickeln, eine Farce – es sei denn natürlich, sie machen genau das, wofür sie in Realität gemacht worden sind – Kinder in Hunderte von Teilen zu zerfetzen, auf einem Schlachtfeld, wo die Leute der Feind sind?
Die Aufmerksamkeit, die dem Softwareaspekt für individuelle Gesichts- und Verhaltenserkennung zuteil wird, erscheint in diesen so genannten Kriegszonen überflüssig. Denn bei all den Massakern, die sie über Hochzeitsfeiern und Begräbnisse gebracht haben, könnten die CIA und ihre Freunde geradesogut V1-Raketen aus dem 2. Weltkrieg verwenden – also, was soll das, Brüder?
Könnte es sein, dass die Mordstätten von Afghanistan, Irak und anderswo, wo diese Maschinen ihr tödliches Terrorwerk vollbringen, nichts als Übungsgründe für Zielübungen gegen jene sind, die die Konzernokratie als die wahre Bedrohung für ihre schrankenlosen, psychopathischen Gelage ansieht? Haben die Westler aus den USA vielleicht die Nase voll von ihren verantwortungslosen und betrügerischen Politikern?
Das Amt zur Überwachung der Heimat
Ein britischer Industrieinsider berichtete an einer Konferenz über Drohnentechnologie in den USA, dass Großbritannien daran arbeitet, diese Dinger auch im englischen zivilen Luftraum herumfliegen zu lassen. In Gaza zirkulieren israelische Drohnen jeden Tag über den Köpfen. Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte sagt, dass in den letzten fünf Jahren in Gaza 825 Menschen durch Drohnen getötet worden sind. Die meisten jener Getöteten waren irrtümlicherweise aufs Korn genommene Zivilisten oder solche, die nach einem Luftangriff durch herumfliegende Bombensplitter erwischt wurden. Die Drohnen können mit einer Treibstoffladung bis zu 40 Stunden fliegen und sind mit einem Temperaturabbildungssystem ausgerüstet, das Fahrzeuge identifizieren kann, die vor kurzem gebraucht wurden. Israel betreibt das größte mit Fernsteuerung kontrollierte Open-Air-Gefängnis der Welt.
In den USA sind mit taserähnlichen Betäubungsgewehren, Schrotflinten von Kaliber 12 und sogar Granatwerfern ausgerüstete „Robot-Copter“ an die Polizei von Texas geliert worden – durch das Zivilschutzamt (Department of Homeland Security).
Indem er diese absurden mit Tasern ausgerüsteten Drohnen erwähnte, betonte Lew Rockwell in der Sendung „Freedom Watch“ von Fox News, dass das meiste, was uns über Terrorismus erzählt wird, aus den Fingern gesogener Quatsch und dass der Einsatz dieser Drohnen der wahre Terrorismus sei. Dank der Finanzierung durch die Bundesregierung fährt der „Sicherheitsindustriekomplex“ riesige Profite ein. Sein Rat ist, uns selber darüber schlau zu machen, wer unsere wahren Feinde sind – angefangen mit jenen in Washington DC:
Drone War Coming to a Town Near You – This 4′ 16″ video was Uploaded by PlainSightOrg on Nov 3, 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=5Y0KxfQq0WI&feature=player_embedded
US-Zoll und –Grenzschutz setzen vermehrt Predator-Drohnen ein, um das „Überqueren der Grenze zu schützen“, wobei sich sein Arsenal von unbemannten Flugzeugen in Texas und Arizona auf sechs beläuft.
Das Bundesluftfahrtsamt (Federal Aviation Administration – FAA) hat 266 aktive Testbewilligungen für zivile Verwendungen der Drohnen ausgestellt, inklusive an Polizeiämter, die sie zur Luftunterstützung der Fahndung nach flüchtenden Kriminellen einsetzen, an Energieversorgungsbetriebe, die glauben, sie könnten bei der Überwachung der Öl-, Gas- und Wasserpipelines helfen, und dann an die großen Agro-Konzerne, die Drohnen wollen, um ihre Felder mit Pestiziden zu sprayen.
„Das wird so weit kommen“, sagt Dan Elwell, Vizepräsident der Zivilluftfahrt von Aerospace Industries Assn. „Nun geht es darum, herauszufinden, wie man diese Technologie auf sichere Weise in den nationalen Luftraum eingliedern kann.“
Das ist so ziemlich eine ausgemachte Sache, dass die FAA in ihren Bemühungen entgegenkommend sein wird, eine solche Eingliederung zu ermöglichen.
Einheimische Drohnen für einheimische Terroristen Demonstranten
Mit einer Form von Kriegsgesetz, das in den USA eine immer wahrscheinlichere Aussicht ist, und indem das Land zur Kriegszone erklärt wird, steht nun andersdenkenden Amerikanern eine unbefristete militärische Haft ohne einen legalen Prozess bevor [in den romantischen FEMA-Camps (AdÜ)]; und es ist nicht mehr länger Science Fiction, dass gesichterkennende Drohnen eingesetzt werden, um jeden aufs Korn zu nehmen, der Widerspruch zum Ausdruck bringt. Es ist gut möglich, dass wir so etwas noch nicht sehen, wie z.B. die Demonstranten mit den Zelten der Stadtbesetzer bei der Stadthalle von oben mit Drohnentaser behandelt werden, aber mit Facebook und Google, plus die in ihren sozialen Networks integrierte Gesichtserkennungstechnologie, braucht es keinen Raketenwissenschaftler, um zu sehen, wie automatisch eine über Ihrer Nachbarschaft schwebende Drohne in die Daten, die Sie in Ihre sozialen Mediennetworks eingeben, eindringen könnte – die Taser (und Schlimmeres) eingeschaltet und geladen, um jeden abweichenden Piepser zu ahnden.
Wenn sie mit der Inbetriebnahme beginnen, werden sie es nicht gleich vor Ihrer Nase tun, damit sie zumindest ein bisschen öffentliche Zustimmung gewinnen können über das umfassende Verbreiten von Inlanddrohnen. Ich denke, wir können darauf gefasst sein, dass sie zumindest am Anfang tatsächlich ein paar Banden oder Drogendealern auf den Pelz rücken – oder noch ein paar Viehdieben. Aber wer macht sich etwas aus denen, he? Ironischerweise (oder opportunistischerweise, kommt darauf an, aus welcher Position Sie das sehen), während das US-Militär den lukrativen Opiumhandel aus Afghanistan bewacht und unterstützt, können die Behörden ihren „Krieg gegen Drogen“ als einen Vorwand benutzen, die US-Bürger an den Einsatz von Drohnen gegen „Terroristen“ im Inland zu gewöhnen.
Menschenrechtsgruppen nehmen nun endlich Stellung gegen das CIA-Drohnen-Programm:
Das Drohnenprogramm der Central Intelligence Agency ist unter die Attacke der Menschenrechtgruppen geraten, die sagen, sie bereiten auf einer breiten Basis eine Kampagne vor, die auch gerichtliche Anfechtungen an Gerichten in Pakistan, Europa und in den USA beinhaltet.
Die im Entstehen begriffene Bemühung ist nach den Anfechtungen geformt, die von einigen derselben Gruppen gegen die Regierung von Präsident George W. Bush vorgebracht wurden, und zwar bezüglich der Inhaftierungen im Militärgefängnis von Guantanamo Bay und in geheimen „schwarzen Orten“ der CIA, sagen die mit der Planung befassten Anwälte. [Ron: Und raten Sie, was das Gutes gebracht hat!]
Wenn es auch ermutigend ist, Leute zu sehen, die hinsichtlich einer legalen Opposition den Ball am Rollen halten, so befürchte ich, dass es sehr viel mehr brauchen wird, um zu verhindern, dass unsere Lebensweise in die „futuristische“ negative Utopie abgleitet, die sich John Feffer in der Einleitung zu seinem Artikel vorstellt (nur auf Englisch): „Können Killerdrohnen über Amerika zum Einsatz gebracht werden? 50 Länder versuchen, die Technologie der militärischen Drohnen in die Hand zu bekommen – was werden sie damit tun?“
Eines baldigen Tages wird es Teil der Routine in Ihren Vorbereitungen zum abendlichen Ausgehen sein, Ihren neuen „Freier-Himmel“-Apparat zu konsultieren. Zuerst werden Sie jedoch auf Ihr schlaues Ding schauen, um Ihre letzten Emails zu lesen, um sicher zu sein, dass es keine Veränderung in den Plänen gegeben hat. Ein kurzer Blick auf Facebook wird Sie davon unterrichten, wer sich Ihrer Gruppe von Freunden in der Bar anschließen wird. Wetter- und Verkehrsangaben informieren Sie darüber, was anzuziehen und welche Route zu nehmen sei. Twitter wird Sie über alle wichtigen Entwicklungen informieren, die Sie Ihren Kumpeln zwitschern werden, um während den Drinks die Konversationspumpe anzuwerfen.
Und Ihr neuer „Freier-Himmel“-Apparat wird Sie davon Unterrichten, ob da irgendwelche unbemannten Drohnen 20 Kilometer über Ihnen in der Stratosphäre schweben, mit Ihrem Kopf im Visier.
Mag sein, dass wir Hundekämpfe im Skynet-Stil wie in „Terminator 2“ sehen werden, von im Untergrund entwickelten Widerständlerdrohnen wie diese hier, die von polnischen Demonstranten zusammengeschustert wurde:
http://www.wired.com/dangerroom/2011/11/ows-drones/
Was auch geschehen wird, ich habe das Gefühl, am Himmel wird es sehr viel mehr Betrieb geben, die Profite der Verteidigungsfirmen größer, und dass das Wenige, das noch von unseren privaten und zivilen Freiheiten übriggeblieben ist, verschwinden wird. Auf der Sonnenseite ist, dass zumindest die Kühe ihr Gentech-Futter in Frieden „genießen“ können, wohl wissend, dass die Drohnen des Todes über sie wachen.
http://www.sott.net/articles/show/238796-Policing-the-Herd-Domestic-
[Im Original hat es sehr viel mehr Links. Auszeichnungen beigefügt.]

