Was Du wissen musst!
Johannes Scheffler - deutscher Lyriker - Dichtungen in heutiger Zeit !
honigmann | 25. April 2011 at 08:32 |
Weiß ist die Unschuld, doch nicht immer,
der Papst in Weiß, das ist viel schlimmer,
er täuscht bewusst mit falschem Schein,
Verführung nennt man’s allgemein.
O Mensch, ich bin dein Herr, dein Gott,
der Papst ist’s nicht, der ist bigott,
der maßt Unfehlbarkeit sich an,
der Teufel herrscht als Kirchenmann.
Die Päpste künden Nächstenliebe,
doch führ’n sich auf wie dreiste Diebe,
sie woll’n sogar unfehlbar sein,
doch das ist eitel falscher Schein.
O lieber Mensch, du darfst drauf hoffen,
die Paradiestür steht dir offen,
solang du nicht glaubst, was Rom sagt,
darüber hört Gott viele Klag.
O wacher Mensch und treuer Christ,
so du kommst einst ins Paradies,
frohlocke, es ist wundersam,
kein Mensch ist dort vom Vatikan.
O Mensch, gib niemals auf das Hoffen,
für Denker steht der Himmel offen,
misstraue, was dir Rom verspricht,
die Wahrheit ist es sicher nicht.
O Mensch, lass große Vorsicht walten,
des Papstes Zunge ist gespalten,
er heuchelt stets und tut betroffen,
das Höllentor steht ihm weit offen.
O Mensch, suchst du das Himmelreich,
das ja dem Paradiese gleicht.
Schau nicht nach oben, nicht nach Rom,
such es in dir, da ist es schon.
Vertraue Mensch auf Jesus Christ,
der selbst ein Mensch geworden ist,
er weist den Weg ins Himmelsreich,
mach dich ihm, nicht dem Papste, gleich.
O Mensch, Herr Jesus liebt auch dich,
und das aus seinem tiefstem Herzen,
der eitel Papst, der liebt nur sich,
bereitet Jesus Christus Schmerzen.
O Mensch, wir wissen es gewiss,
in Rom, da lebt der Antichrist,
auf den pompösen Papstessohn,
da warten alle Teufel schon.
O Mensch bedenke sehr genau,
der Teufel, der ist äußerst schlau,
hat viel Gesichter und Gestalten,
die sich im Vatikan aufhalten.
O Mensch, du jammerst, hoffst auf Gott,
befolge nicht der Kirche Trott
mit tiefem Glauben, ohne Wissen,
du wirst dich selbst befreien müssen.
Die Kirche predigt Nächstenliebe,
doch schaut man hin, gibt’s hier nur Diebe,
die ständig von den Dummen nehmen,
doch niemals armen Menschen geben.
Der schwarze Peter dort in Rom
sitzt prunkvoll hoch auf gold’nem Thron,
lebt selbstherrlich in Saus und Braus,
für wahre Christen ist’s ein Graus!
O Mensch, der Papst verlangt von dir:
„Sei folgsam, brav und glaube mir!“
Doch maßte er sich Ehre an,
die direkt aus der Hölle kam.
O Mensch, der Papst hat Jesus Christ
verraten, was die Wahrheit ist,
sein Reich, das ist von dieser Welt,
das er beherrscht mit Gold und Geld.
O Mensch, du weißt, dass Jesus Christ
als Gottessohn gekommen ist.
Er wies den Weg zu Himmelsreichen,
die wirst du nur ohn’ Kirch’ erreichen.
Die Kirche ist unglaublich reich
und nichts kommt ihrem Schatze gleich.
Sie hortet Aktien, Silber, Gold,
doch soll sie geben, bös sie grollt.
Hat Jesus Christ den großen Peter
bestimmt als seinen Stellvertreter?
Nein, nein, das machte, wie man weiß,
ein machtbesess’ner Kirchengreis
mit Lug und Trug und großer List,
was Taktik dieser Kirche ist.
O Mensch, des sei du ganz gewiss,
Gott wurde Mensch als Jesus Christ,
weil unsterblich kam er in Not,
drum suchte er den Erdentod.
O Mensch, du suchst Gott fern im Himmel,
weil’s so der Papst sagt mit Gebimmel?
Lass ab davon, glaub ihm kein Wort,
Gott lebt IN dir als sicherer Hort!
Als wahrer Christ, der Jesus liebt,
erkennst du Mensch, was er dir gibt.
Er lebt in dir als Schöpferkraft,
hat dich als Mensch zum Gott gemacht.
O Mensch, sei wachsam, glaube nicht,
was alles dir der Papst verspricht.
Er will nur Macht und Geld und Gold,
ist Mammon und dem Teufel hold.
O Mensch, Gott kam zu uns auf Erden,
als Jesus Christ, hier Mensch zu werden,
um zu erfahr’n, was ist der Tod,
das war für ihn höchstes Gebot.
O Mensch, bedenk, Gott kam auf Erden,
um Mensch und sterblich hier zu werden,
gab seine Gottheit auf und starb,
hofft, dass in dir geht auf die Saat.
Denk dran, o Mensch, Gott schuf die Welt
so, dass sich alles selbst erhält.
Er überließ die Schöpfung dir,
nun werde selbst Gott oder Tier.
O Mensch, Gott schuf dich und die Erden,
damit du selbst wie Gott kannst werden,
dir übertrug er alle Pflichten,
wird über dein Tun einstens richten.
O Mensch, willst froher Christ du werden,
so hol den Himmel dir auf Erden,
entzünd das Licht eigner Gedanken,
so bringst du Falschpapsttum zum Schwanken.
Quelle: Der Honigmann
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Hinweis zur geplanten (und längst beschlossenen) Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.
Offenbar hat Papst Benedikt VXI. die pompöse Show der Seligsprechung seines Vorgängers dringend nötig, um die verdummten Gläubigen in aller Welt durch reine Äußerlichkeiten mit unwahren Gründen noch mehr zu beeindrucken und weiter zu verführen.
Im übrigen gilt:
Spektakuläre „Wunderheilungen“, Voraussetzung für eine Seligsprechung, gab es schon immer, und zwar ohne Papst und Kirche!
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….der Dank geht an einen lieben Freund
Gruß
Der Honigmann
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