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Noch eine Offenbarung

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Offenbarung 1993

Die Gefahren durch östliche „Meister“
Vorwort:

Es ist vorhergesagt, dass zum Ende de materiellen Zeitalters viele „Christusse“ auftreten werden, die unter seinem Namen falsche Heilslehren verkünden (Mat 24,5) Deshalb gilt gerade für unsere Zeit das Wort: “Prüfet die Geister“ und „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Zu dieser Prüfung bedarf es de Klarheit und der Kraft der Unterscheidung.

Seit längerer Zeit bieten die „christlichen“ Kirchen immer häufiger Meditationen und spirituelle Techniken an, die östlichen Ursprünge sind, darunter insbesondere die Zen-Meditation. Es wird u.a. behauptet, dass dadurch die Christuskraft im Menschen sich entfalten würde.
Was aber geschieht wirklich?

Durch die spirituellen Wege aus den östlichen Religionen werden die Gläubigen letztlich zu „Meistern“ geführt, weg von Christus. Es ist der Dämon, der unter Missbrauch des Namens „Christus“ die Christen hin zu seinen Meistern führen möchte und führt. Er greift in eine laue und degenerierte „Christenheit“ ein, die sich durch die Lehre des Katholizismus und des Protestantismus von ihrem Ursprung entfernt hat.

Ich werde die Gefahren aufzeigen, denen diejenigen ausgesetzt sind, die sich auf „Meister“ – und das heisst: auf Menschen – ausrichten, anstatt auf Gott, seinen Schöpfer, und Christus, der seit 2000 Jahren sein Erlöser ist.
( Quelle: Die Gefahren durch östliche „Meister“ ISBN 3-89371-295-X)

Wer ist wie Gott?

Jeder Mensch, jede Seele ist in ihrem Innersten ein Geschöpf Gottes. Wir sind Kinder des ewigen Vater-Mutter-Gottes. Jeder ist in seinem Innersten göttlich, von seinem Vater geschaffen als Sein Ebenbild.

Unser Schöpfungsstatus ist die Kindschaft. Keines der Geschöpfe ist Gott. Gott ist nur der Eine, einzig Er, der ewige Geist. Die Annahme der Kindschaft Gottes war und ist die Aufgabe der geschaffenen Wesen. Der Wunsch selber Gott sein zu wollen, ist der FALLGEDANKE. Er führte zur Trennung von Gott, zum Fall aus den reinen himmlischen Welten und zur Verdichtung bis hin zur Erde. Die Erde ist der Ort der Höchsten Verdichtung und zugleich der Umkehrpunkt des Falls, die Basis für die Rückführung.

Der gefallene Teil der geschaffenen Wesen ist – im Bilde gesprochen – der
verlorene Sohn, der, wie das Gleichnis besagt, zurückkehrt ins Vaterhaus. Wir sind also auf Erden, um wieder göttlich zu werden. So ist jeder Mensch ein Wanderer zurück in seine Heimat.

Wo aber ist der Weg?

Jedes gefallene Wesen wollte es einst besser wissen als Gott. Und so ging jedes seinen eigenen Weg in „Glück“. Wer nun aber erkennt, dass es ein Irrtum war, der kehrt um und



gelangt auf den wahren $Weg. So könnte man sagen: Es gibt so viele Wege wie Menschen, weil jeder vom Standort seines Irrweges zurückfinden muss zu seinem wahren Wesen. Und





doch gibt es nur einen Weg, so wie alle Flüsse in das eine Meer fliessen – jeder Fluss jedoch auf seine Weise. Denn die kraft der Bewegung in jedem Wassertropfen ist der strömende Geist, Gott. Der gleiche Geist durchströmt auch uns, jede Zelle unseres Leibes und jeden Partikel unserer Seele: der Geist des Lebens.

WER IST CHRIUSTUS





Christus ist der erstgeschaute Sohn Gottes. Als Sohn Gottes ist Er ein Geistwesen, eine personale Manifestation. Als Manifestation ist Er nicht allgegenwärtig.
Christus war in Jesus von Nazareth inkarniert, um die Menschheit die ewigen Gesetze Gottes zu lehren und sie ihnen vorzuleben. Durch Sein Golgatha Opfer hat Er jeder Seele und jedem Menschen eine zusätzliche Kraft – den Erlöserfunken – übertragen, Damit hat Er zum einen die weitere Degeneration aller geschaffenen Formen gestoppt, deren Auflösung das Ziel der Fallwesen war und ist. Zugleich ermöglicht dieses zusätzliche Energie, dass wir - wie jede Seele – uns wieder geistig entfalten und in unsere ewige Heimat zurückzufinden.
Die ganze Unendlichkeit ist auf sieben Grundkräften aufgebaut. Es sind dies vie vier Wesenheiten und die drei Kindschaftseigenschaften. Sie sind zusammen die Urkraft, der heilige Geist, Gott. Gott ist die Urkraft, und Christus ist die Teilkraft der Urkraft. Christus ist allgegenwärtiger Geist in den vier Grundkräften der Schöpfung, den vier göttlichen Wesenheiten: Ordnung, Wille, Weisheit und Ernst. So bekannte Er als Jesus:“ Der Vater und ich sind eins“ und „Mein Vater ist grösser denn Ich“
Unser reiner Geistleib im Innersten der Seele ist aus den sieben Grundkräften des Lebens aufgebaut. Daher lebt Christus inwendig in jedem von uns. Er ist der Geist, Er ist das Leben in uns. Wenn er als Jesus von Nazareth sinngemäss sagte:“ Ich Bin der Weinstock, und ihr seid die Reben.“, so besagt diese Bild: Christus ist als gegenwärtiger Geist der Lebensbaum, die Lebenskraft, das Leben in uns. Deshalb gilt, was er sprach:“ Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater denn durch Mich“.



Die sieben Grundkräfte unserer Seele, die zugleich die sieben Gesetzesstufen sind, haben wir durch unser menschliches Fehlverhalten,
durch unsere Sünden, weitgehend zurückgedrängt. Durch ein Leben nach den göttlichen Gesetzmässigkeiten werden wir mit Hilfe der Kraft des Erlöserfunkens – diese Stufe Inneren Lebens wieder zur Entfaltung bringen.
Christus – der allgegenwärtige Geist in den vier Grundkräften Gottes – ist zugleich der Innere Meister, die bewegende, umwandelnde und rückführende Kraft in jedem Menschen und in jeder Seele. Er ist der Weg. Er führt uns hin zu den drei Kindschaftseigenschaften Gottes – GEDULD, LIEBE und BARMHERZIGKEIT -, über deren Erschliessung unser ewiger Vater uns sodann wieder zurückholt an Sein Vaterherz.

Enttäuschte Christen suchen im Osten

Das äussere, das konfessionelle Scheinchristentum konnte und kann die Menschen nicht den Weg zum Inneren Meister, Christus, weisen. Geistig hohl und kraftlos, wie es ist, kann es die Sehnsucht nach geistiger Nahrung nicht stillen, den der Weg zurück in die ewige Heimat nicht weist.

Daher wenden sich viele Suchende nach Osten zu den östlichen Religionen. Die Menschen alter östlicher Religionen sind oftmals nicht so intellektuell; sie beten; sie sind ärmer im Äusseren und wärmer im Herzen; sie denken weniger an Krieg. So ist es verständlich, dass gottsuchende, des Christentums müde Christen aufhorchen, wenn ein östlicher Lehrer kommt. In vielen Suchenden ist die Sehnsucht nach echter Spiritualität oder wenigstens

nach Meditation – oder einfach der Wunsch, still zu werden, um die schöpferischen Kräfte in sich zu entfalten. Aus den christlichen Amtskirchen ist die Spiritualität und die darauf vorbereitende wahre Meditation schon lange verschwunden. Wieder andere Christen haben den Wunsch, Heilkräfte in sich zu aktivieren und zu heilen. Die „Meister“ wissen darum, auch darum, dass dieser Wunsch in der Regel nicht selbstlos ist.

Wohin führen östliche „Meister“

Die Lehrer des Ostens lassen ich "Meister" oder "Guru" nennen. "Guru" bedeutet "geistiger Lehrer". Die Bezeichnungen "Meister" und "Guru" drücken aus, dass ein solcher Lehrer für sich beansprucht, seine Schüler auf dem Weg zu Gott führen zu können.

Die Frage aber ist: Wohin führen diese so genannten östlichen "Meister" wirklich? Seit Jahrhunderten wird in den östlichen Bereichen die Selbsterlösung gelehrt. Zwar lehren die östlichen Lehrer noch Teilaspekte des Weges nach Innen. Was ihnen jedoch fehlt ist die Erkenntnis, dass es seit Golgatha eine Selbsterlösung nicht mehr gibt. Seit Golgatha ist Christus der Erlöser aller Seelen und Menschen. Deshalb ist seit 2000 Jahren die Lehrkompetenz der Lehrer des Ostens erloschen, soweit sie nicht hin zu Christus führen, dem einzigen, im Innersten der Seele allgegenwärtigen Meister. Wenn die "Meister" nicht zu Christus führen, dem einzigen Meister, dem Meister aller Meister - wohin führen sie aber dann? Sie führen in die Hierarchien jener "Meister", die Christus als Erlöser und Mitregenten der Schöpfung nicht anerkennen oder - als Vertreter der satanischen Hierarchien - Ihn ablehnen.

Jesus von Nazareth sagte:" Ihr aber lasst euch nicht Meister nennen, denn einer ist euer Meister, ihr aber seid Brüder." (Mt. 23, 8-9)

So gibt es seit Golgatha nur einen Meister, und das ist der Innere Meister: Christus der allgegenwärtige Geist, in jedem von uns.
Viele der östlichen "Meister" der unterschiedlichsten Entwicklungsgrade betrachten Jesus als einen "Meister" unter "Meistern", als so genannten Avatar. Avatare sind hohe Geistwesen aus der Absolutheit Gottes, die inkarnieren, um die Menschen den Weg der Wahrheit zu lehren. Christus aber lehrte nicht nur wie es ein Avatar tut; Er ist dieser Weg selbst, weil Er der allgegenwärtige Geist, der Innere Meister, in uns ist. Er ist die Kraft selbst, die umwandelt,
die bewirkt, dass das Niedrigschwingende, Negative, Menschliche wieder höhertransformiert wird in eine positive, göttliche Energie. Auf diese Weise wird der gesamte Fall wieder zurückgeführt werden in das reine Sein.

WAS BRINGEN DIE WEGE DER "MEISTER"

Die sogenannten "Meister" werben heute mit dem, was sich Suchende wünschen:" Frieden, innere Stille, Erfüllung, Liebe, Heilskräften, Hellsehen, Levitation,
Erleuchtung; identisch bzw. Sanskrit: satori, sanmadhi.

Wie erreicht man nun nach Ansicht der "Meister" diese Ziele?. Vor allem durch östliche Meditationstechniken. "Meditation" bedeutet soviel wie "sich verinnerlichen, sich versenken". Eine Technik ist die Meditation dann, wenn der Mensch keine eigene Anstrengung macht, das, was er in der Medikation bejaht, im Alltag zu verwirklichen. Von einer dieser Techniken ist auch dann zu sprechen, wenn der Schüler fremde Mantren - ohne Einsicht in Herkunft und Wirkungsweise - im Vertrauen auf die Versprechungen des "Meister" - in sich hineindenkt oder hineinspricht. Als Marta bezeichnet man ein Wort oder
eine Wortkombination, die in der Regel aus dem Sanskrit stammt. Es gibt eine östliche Meditationstechnik, in der es ausreichen soll, täglich mehrmals mit einem Manta zu meditieren, um Entspannung, "Entstressung" zu erreichen oder zu Erleuchtung zu finden. "Wer regelmässig meditiert, wird feststellen, dass er das Paradies stets im Herzen mit sich trägt." (Yogananda, Worte des Meisters,S.90)
Ein bewusstes sich Erkennen, das Erkennen und Ablegen der menschlichen Fehler und Schwächen, scheint demnach dafür nicht erforderlich. Von einer täglichen Arbeit an sich selbst spricht dieses "Meisterwort" nicht, ebenfalls nicht auf einer Ausrichtung auf Christus. Wenn in östlichen Wegen von Christus die Rede ist, so meistens nur dem Worte nach, nicht im Sinne einer exististentiellen Entscheidung für Gott in Christus der unser Leben ist.Was geschieht in der östlichen Meditation?
Auch in der Meditation gilt das Gesetz „Senden und Empfangen“. Mit dem Wiederholen der Mantas richtet sich der Schüler über sogenannten Tonstrom auf einen bestimmten Sender aus, von dem er dann empfängt.
Die „Meister“ wirken über Telepathie, d.h. durch Gedankenübertragung. Die Telephatie ist eine schnell wirkende Kraft, die jeder empfangen kann, der sich durch Mantra, durch Meditation oder durch entsprechende Körperübungen, Techniken und Praktiken, durch intensive Wünsche oder allein durch seine Willenskraft auf den Schwingungsbereich derer begibt, die mit den entsprechenden Kräften arbeiten. Es genügt bereits das Aneignen von geistigem Wissen aus Büchern, um eine Kommunikation herzustellen. Einlabiler Mensch kann bereits dadurch seine innere Antenne auf bestimmte Sendebereiche ausrichten.

„Meister“ arbeiten über Telephatie

Um bei ihren Schülern Erfolg zu haben, gehen – entkörperte oder inkarnierte – „Meister“ häufig wie folgt vor.
Durch die Kraft der Gedanken senden sie jeweils einen Strahl auf das sechste oder das vierte Bewusstseinzentrum, also auf die beiden stark aktiven Bewusstseinbereiche, die den geistigen Kreislauf im Menschen fördern. Diese Energiezufuhr, die von aussen über Telepathie gegeben wird, regt den geistigen Kreislauf an. Dadurch kommen sämtliche Bewusstseinszentren – auch der physische Leib – für kurze Zeit in erhöhte Schwingung. Solange wie die magische Einstrahlung anhält, ist es dem Meditierenden eventuell möglich, einige geistige Bilder zu schauen oder die Gedanken des „Meisters“ aufzunehmen.
Diese Bilder sind jedoch nicht von Gott gegeben, sondern sie wurden von einem „Meister“ ausgelöst, um seine Schüler an sich zu fesseln. Das gehört zur schwarzen Magie und ist Beeinflussung des freien Willens. Ausserdem ist es ein gesetzwidriger Eingriff in den geistigen Kreislauf. Labile Menschen können durch solche Handlungen eines derartige
„Meisters“ geistige Störungen oder auch körperliche Schäden erlangen.

Der geistige Kreislauf ist das Gesetz des Geistes. Er darf gesetzmässig nur vom Menschen selbst abgeregt werden, durch die Erfüllung der Gesetze Gottes. Dann erfolgt die erhöhte Aktivität des geistigen Kreislaufes über den Wesensskern der Seele.
Das ist gesetzmässig und trägt zur wahren geistigen Entwicklung bei sowie zur Gesundung von Seele und Leib. Alles andere ist gesetzwidrig und birgt mannigfaltige Gefahren.

Viele Menschen geraten durch die Gewissenlosigkeit solcher Lehrer, die sich „Meister“ nennen, und durch ihre eigene Leichtgläubigkeit in die Fänge einer solchen schwarzen Magie . Bei vielen mag auch der Wunsch zugrunde liegen, einen bequemen Weg zu Gott zu finden: ohne die Anstrengung der Selbstüberwindung, als eine Art Flucht vor den Schwierigkeiten des Lebens.
Einen bequemen Weg zu Gott aber gibt es nicht. Es gibt nicht die „automatische“ Himmelfahrt. Auch der Sohn Gottes brachte uns eine solche nicht durch sein Golgathaopfer. Wenn auch die christlichen Amtskirchen die Erlösung durch den passiven Glauben lehren – die Kraft Christi in uns wird erst dann aktiv, wenn der Mensch entsprechende Schritte zur Erkennen und Bereinigen seines Fehlverhaltens tut.

Die Wege der „Meister“ locken auch damit, dass man bereits zu Beginn des Weges innere Bilder, innere Sensationen hat und spirituelle Erfahrungen macht – oftmals versehen mit dem Hinweis, dass dies ein Kriterium sei, an den man einen wahren „Meister“ erkennen könne. Ist der Schüler erst einmal an den „Meister“ gebunden, wird der Schüler abhängig von ihm und ist nun Energielieferant für seinen „Guru“ und für die hinter diesem stehenden Interessengruppen von Seelen und die entsprechenden Energielieferanten.

Der Weg des Christus ist der Pfad der Bereinigung.
Der Christus Gottesgeist lehrt uns heute durch Seine Prophetisches Wort den christlich-mystischen Pfad in allen Stufen und Details. Er macht damit Seine Verheissung wahr:“ Noch vieles hätte ich euch zu sagen, ihr könnt es aber jetzt noch nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, dann wrid er euch in die ganze Wahrheit führen.“
(Johan. 16,12)
Dieser innere Weg besteht in der schrittweisen Verwirklichung der göttlichen Gebote im Alltag – der zehn Gebote und der Gesetzmässigkeiten der Bergpredigt sowie schliesslich des Absoluten Gesetzes Gottes, das der Christus – Gottesgeist jetzt erneut offenbart hat – und die Urchristen heute praktizieren. Der Weg besteht aus Selbsterkenntnis, der Reue, der Vergebung und der Bitte um Vergebung, aus dem sehr entscheidenden – „Nicht-mehr-Tun“ der erkannten Fehler und stattdessen dem Tun des Gesetzmässigen. Er wird vorbereitet durch einen urchristlichen Meditationskurs. Bereits die urchristliche Meditation setzt die Entscheidung für Christus voraus. In der urchristlichen Meditation bejahen wir Aspekte unseres inneren Wesens und bemühen uns gleichzeitig ernsthaft, diese zu verwirklichen. Sprechen wir zum Beispiel diesen Satz:“ „Ich bin friedvoll“ in unser Inneres hinein, so stösst diese positive Energie diejenigen Aspekte in uns an, die noch friedlos sind. Dadurch können wir sie erkennen, bereinigen, so dass wir allmählich friedfertig werden, so wie es den göttlichen Gesetzen entspricht. Auf dem Inneren Weg richtet sich der Gottsuchende von Anfang an nicht auf Menschen, sondern einzig auf Christus aus, der in ihm ist. Dadurch erfolgt keine Bindung, da Christus die Freiheit ist. Durch schrittweise Verwirklichung und Erfüllung der ewigen Gesetze erlagen wir Halt im Göttlichen in uns, Halt also in Christus, der reinen, selbstlosen Kraft. Das ist die wahre Geborgenheit und Sicherheit, die Freiheit bedeutet.
Ein Mann, der sieben Jahre Zen praktiziert hatte, berichtete von folgenden Erfahrungen:“ Mir wurde immer nur gesagt: Lass deine Gedanken los. Werde ruhig, werde still. Aber davon, dass ich etwas bereinigen soll, dass ich vergeben soll und um
Vergebung bitten und den erkannten Fehler nicht mehr tun soll, hat niemand etwas davon gesagt, dies während all den sieben Jahren.“
Ein westlicher Zen-Lehrer sagte über diese östliche Lehre: “Sein Wesen erfahren und das Sein erfahren ist ein und dasselbe. So ist Zen auch nicht die Verkündung einer übernatürlichen Offenbarung, die uns, die wir im Ich und seiner Welt leben, zum Glauben an einen überweltlichen Erlöser aufruft. Zen ist Ausdruck einer übernatürlichen Erfahrung, in der uns ein Überweltliches aufgeht, indem wir erlöst sind und darin wir in einem bestimmten Sinne nie unerlöst waren. Dieses Überweltliche heisst im Buddhismus die Buddha-Natur.“ (Graf Dürckheim, Zen und wir, S.55)
Von der tagtäglichen Verwirklichung der Zehn Gebote und der Bergpredigt, also das Tun, ist nicht die Rede. Auf der Suche nach Spiritualität, die der Sehnsicht der Menschen nach seinem Ursprung entspringt, scheint „Transzendenz“ das Richtige zu sein. Es ist jedoch zu fragen: Wohin transzendieren wir? Öffnen wir uns der Christuskraft, die Kraft der selbstlosen Liebe, oder für die Kräfte, die das Ihre suchen, die binden und ihren Lohn fordern?

Schwierigkeiten auf dem Inneren Weg durch östliche Praktiken

Auf dem Inneren Weg mit Christus können Schüler oftmals in Schwierigkeiten kommen, wenn sie zuvor über einige Zeit andere geistige Techniken oder Übungen gemacht haben. Ob es YOGA in seinen unterschiedlichen Spielarten ist oder die verschiedenen Wege östlicher Meditationen, zum Beispiel ZEN-MEDITATION, ob es asiatische Kampfsportarten mit meditativem oder geistigem Hintergrund sind – all diese Übungen können Probleme bewirken. Der Grund dafür ist, dass der Schüler durch die Ausübung der geistigen Techniken in Kommunikation mit dem Sendepotential des entsprechenden Energiefeldes getreten ist. Solche Energiefelder z.B. die verschiedenen YOGA-ARTEN , der ZEN-MEDITATION usw. senden dann weiter in die die Gefühls- oder Gedankenwelt des Menschen. Das kann soweit führen, dass die Gefühlswelt blockiert ist. Dann kann der Schüler nur noch schwer erfassen, was in seinen eigenen Gedanken, Empfindungen und Gefühlen vor sich geht.
Der INNERE WEG mit Christus ist der Weg der BEREINIGUNG, des menschlichen Fehlverhaltens. Bereinigung aber hat die Selbsterkenntnis zur Voraussetzung. Selbsterkenntnis jedoch ist nur möglich, wenn wir unsere Gedanken und Empfindungen erfassen, die uns im Augenblick bewegen. Nur dann können wir mit Christus diese bereinigen.

DIE GROSSE GEFAHR: DIE BLOCKADE DER GEFÜHLS- UND EMPFINDUNGSEBENE

Woran aber liegt es, wenn ein Schüler aufgrund östlicher Techniken seine Gedanken und Gefühle nicht mehr erfassen kann?
Die westliche Ursache ist, dass die östlichen Weg wohl von Gott sprechen, auch von Bewusstseinserweiterungen, jedoch eine Reinigung der Seele durch ein Leben nach den Geboten Gottes im Grunde nicht fordern.
Die sogenannten „MEISTER“ mögen zwar ein Stück weit nach innen führen, Doch dies geschieht, indem sie versuchen, den Schüler durch Techniken und Praktiken innerlich ruhig werden zu lassen, um so seine Schwierigkeiten und Probleme, die Spannungen, die das Leben mit sich bringen, zu dämpfen. Gleichzeitig wird oft angestrebt, dass der Schüler innere Erlebnisse hat oder spirituelle Erfahrungen macht. Das soll das Verrauen des Schülers in seinen „MEISTER“ und in den Weg, den dieser lehrt festigen.

Durch viel geistiges Wissen durch Meditation ohne Verwirklichung der göttlichen Gebote und durch endloses Wiederholen von Mantren wird – da ja alles Energie ist – im Schüler eine Schicht erzeugt, die sich dämpfend über seine Gefühls- und Empfindungsebene legt. Aus dieser Schicht kann man wohl geistige Antworten auf Lebensfragen abrufen. Die eigenen Belastungen jedoch, die darunter liegen, kann man nicht mehr bereinigen. Warum nicht? Weil sich die tiefer liegenden menschlichen Fehler und Schwächen in unserer Gefühls- und Emfpindungswelt zeigen. Wenn diese jedoch durch die Programmierung mit den Mantren oder Vorstellungsbildern zugedeckt ist, können wir das Unbereinigte nicht mehr erkennen. Eine weitere Folge dieser Schicht ist, dass ein solcher Mensch sich für positiv und geistig fortgeschritten hält. Er ist davon überzeugt, dass er auf dem Weg der Erleuchtung und zu Gott sei. Sollte er gar spirituelle Erlebnisse haben, so mag er diese für die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges werten.
Gegen Kritik ist er dann entweder weitgehend immun, oder er fühlt sich ungerecht behandelt und reagiert offen oder verdeckt aggressiv.

Wie aber soll ein solcher Mensch jetzt noch die Gedanken und vor allem die Gefühle in seinem Unterbewusstsein erkennen können? So bleibt seine Seele belastet und verschattet. Der Mensch jedoch registriert dies nicht mehr. Sein Gewissen schlägt nicht mehr an, um ihn auf Fehler und Schwächen aufmerksam zu machen. Er lebt in trügerischer Gelassenheit dahin, die leicht in Lethargie und Depression übergehen kann, da keine Gotteskraft entwickelt wird. Es fehlt an der Verwirklichung der Gesetze Gottes im täglichen Leben.

DER „MEISTER“ LÄSST SO LEICHT NICHT LOS

Die Erfahrung zeigt: Hat sich jemand erst einmal an einen „Meister“ gebunden, dann ist diese bestrebt, den Schüler nicht mehr loszulassen. Das bedeutet: Wenn er später von diesem Weg ablassen möchte, selbst dann, wenn er sich von seinem „Meister“ lossagt und über Jahre nicht mehr in der früheren Richtung praktiziert – die Bindung, die aufgebaut wurde, bleibt in vielen Fällen bestehen, und die Beeinflussung über den „Meister“ lässt sich kauf unterbrechen.
Der „Meister“ vermag nicht den Schüler zu Gott zu führen. Er will den Schüler an sich ziehen, an seinen Bewusstseinstand, und ihn dadurch, wissentlich oder unwissentlich, an seine Gemeinschaft und gleichzeitig an die hinter dieser stehenden Hierarchie binden. Warum? Vordergründig sagen die „Meister“ wohl, dass sie die Schüler zu Gott führen wollen. Doch es gibt auch „Meister“, die offen sagen und schreiben, dass der Schüler wichtiger sei als Gott. Das bedeut, dass der Schüler erst einmal zum „Meister“ muss, um dann über den „Meister“ zu Gott finden zu können.
So sagt zum Beispiel Yogananda: „ Hieraus wird ersichtlich, dass die Worte Jesu (gemeint ist Mt.21- 23-32) d. Red.) eine Versicherung an alle Sünder und Übertreter der göttlichen Gesetze sind und ihnen sagen wollen, dass mach schnell ins Reich Gottes gelangen kann, wenn man einem von Gott inspirierten Guru folgt und alle Täuschungen abwirft – viel schneller, als wenn man selbstherrlich auf seinen engstirnigen moralischen Vorstellungen beharrt, stolz auf sein begrenztes Wissen ist und meint, man können ohne jede Hilfe in das kosmische Bewusstsein eingehen.“ (Pramahansa Yogananda, Selbst-Verwirklichung, Jahrheft 1986 S.30)
Die Argumentation ist einfach. Der Mensch hat sich versündigt; er hat die Kommunikation mit Gott verloren, also braucht er einen Mittler, einen „Meister“, der die Verbindung zu Gott – so wie er sagt – bereits hat; erst dann, wenn er sich dem „Meister“ hingegeben hat und dadurch dem „Meister“ verbunden ist, kann ihn der „Meister“ zu Gott führen.
Ein solcher Weg bindet den Schüler dann oftmals für den Rest des Lebens und darüber hinaus, denn mit dem irdischen Tod, verlässt die Seele nur den irdischen Körper. Sie selbst
lebt unverändert in den jenseitigen Welten weiter. Die Bindung an die Hierarchie des „Meisters“ bleibt bestehen.

MTTELBARE UND UNMITTELBARE FÜHRUNG DES MENSCHEN ZU GOTT

Sofern die Seele eines Menschen weitgehend rein ist, wirkt Gottes Führung im Inneren der Seele. Solange der Gottesgeist jedoch noch nicht durch die weitgehend gereinigte Seele eines Menschen wirken kann, ist Seine Führung mittelbar. Das heisst, dem Schüler stehen Gesetzmässigkeiten der Zehn Gebote und die Gesetzmässigkeiten der Bergpredigt, die Auszüge aus dem ewigen Gesetz Gottes sind, als Massstab für sein Leben zur Verfügung. Gott kann den Menschen auch über andere Menschen ansprechen, so dass dieser eine freie Entscheidung treffen kann. Auch kann der Schutzgeist den Menschen über sein Gewissen führen, sofern die Gefühlsebene nicht blockiert ist: Der Schutzgeist kann auf den Menschen einwirken, indem er die Frage in ihm weckt: „Ist das was ich tue gesetzmässig? ist es im Willen Gottes? Doch werden weder der Gottesgeist noch der Schutzgeist Impulse in die Seele oder in den Menschen geben, die lauten:“ Tue die oder lasse jenes. Denn der freie Wille muss gewahrt bleiben.
Die Führungstechnik eines „Meisters“ sieht hingegen anders aus: Er übermittelt dem uwissenden Schüler über Telepathie bestimmte Eingaben in dessen Gehirn, in das Oberbewusstsein. Auf diese Weise in der Schüler an den „Meister“ gebunden und kommt von ihm nicht mehr los. Er ist fest überzeugt, er habe den „Meister“ gefunden, der ihn wahrlich zu Gott führen könne. Über das von „Meister“ geschaffene Band kann der Schüler beeinflusst und gesteuert werden, und es kann ihm Energie entzogen werden. Beides geschieht.

WO BLEIBT DIE FREIHEIT

Versuchen ehemalige Schüler mit aller Kraft einer solchen Bindung zu entkommen, dann haben sie oftmals grösste Schwierigkeiten. Wenden sie sich vom Meister ab, dann fallen sie häufig in eine solche Energielosigkeit oder gar Lethargie, dass sie kaum noch in der Lage sind, ihr Leben zu meistern. Es mag gerade noch ausreichen, um das Notwendigste für ihr leben zu tun – mehr aber ist nicht mehr möglich. Das liegt daran, dass der Schüler die göttliche Energiequelle in sich nicht erschlossen hat. Er folgt nicht mehr seinem eigenen Lebensprogramm, sondern hat stattdessen die Kommunikation zu einem bestimmten Energiefeld aufgebaut. Will es dieses Fremdprogramm kappen, diesen Energiestrom unterbrechen, so kommt das dem Absägen des Astes gleich, auf dem er sitzt.

Wo bleibt jetzt die Freiheit? Der Schüler hat seine Freiheit ab gegeben. Er hat die Freiheit, die ihm Gott, sein Vater, geschenkt hat, an einen „Meister“ abgetreten, und dieser „Meister“ gibt sie ihm nicht wieder zurück; denn er braucht seinen Schüler vor allem als Energiespender, als Energielieferant. Je mehr Menschen ein „Meister“ an sich bindet, desto mehr Energie kann er aus der Gruppe der Menschen ziehen, die auf ihn ausgerichtet sind. Diese Energien können die „Meister* dann für ihre Zwecke einsetzen, umschichten und damit weitere Ziele verfolgen.
Es kommt hinzu, dass alle östlichen Lehren und „Meister“ die Wiederauflösung der Geschöpfe Gottes und der ganzen Schöpfung lehren. Sie sagen, dass die Seele und alle geschaffenen Formen sich wieder im fliessenden, unmanifestirten Geist auflösen würden, im Sein, wie es vor Beginn der Schöpfung war. Dies wird zugleich als Ziel des Lebens und
als Zustand höchsten Glücks gepriesen. Die Auflösung der göttlichen Schöpfung und die Gestaltung einer neuen dämonischen Schöpfung ist der Fallgedanke und ist noch heute das Bestreben der Dämonen. Entsprechend lehren und vertreten es auch heute noch die „Meister“.

AUF DEM INNEREN WEG: ENTSCHEIDUNG FÜR CHRISTUS

Jeder der den Christusgottesgeist offenbarten Inneren Weg beschreiten will, ist vor die Aufgabe gestellt, sich klar für Christus zu entscheiden.
Hat sich ein Mensch an einen „Meister“ gebunden und kommt er dadurch auf den inneren Weg, dann besteht für ihn nur eine Möglichkeit von Anfang an konsequent und diszipliniert Tag für Tag die Gesetze Gottes zu verwirklichen, vor allem die zehn Gebote und die Gesetzmässigkeiten der Bergpredigt. Den Lehren und Anweisungen seines bisherigen „Meisters“ darf er keinerlei Spielraum mehr geben, sonst kann und wird dieser weiter auf ihn einwirken.
Ist der Schüler auf dem Inneren Weg bequem oder nachlässig, dann kann er sicher sein, der sein Ziele auf dem Weg zu Gott nicht erreichen wird. Denn dann wird er von der Bindung an den „Meister“ und von den Manipulationen durch diesen nicht frei werden. Nichtbetroffene mögen glauben, es müsse einfach sein, sich von einem „Meister“ zu trennen; es mag auch so scheinen, als würde er gehen. Aber oftmals stellt sich nach 10 oder 15 Jahren noch deutlich die Beeinflussung heraus.

Menschen, die einen östlichen Weg verliessen und auf den urchristlichen Weg fanden, äusserten sich sinngemäss: Wir hätten nicht gedacht, auf was wir uns damals eingelassen haben; denn wir wussten nicht, wie die Gesetzmässigkeiten von „Senden und Empfangen“ funktionieren.

ÖSTLICHE PRAKTIKEN IN DEN KIRCHEN

Gerade auch im zerfallenen äusseren Christentum der Amtskirchen werden heute vielfach östliche Praktiken gelehrt - unter dem Deckmäntelchen "Christus". In Wirklichkeit handelt es sich beispielsweise um buddhistische Zehn-Meditation, um hinduistische Yagatechniken oder andere östliche Wege. So gibt es zum Beispiel in der Nähe von Würzburg ein Kloster, das über Jahre katholische Exerzitien durchgeführt hat, offensichtlich mit dem Ziel, den Zustrom von Gläubigen zu beleben. So wurde dort eine grosse Anzahl von Zen-Meditationszentrum eingerichtet. Es wird von zwei Jesuitenpatres geleitet, die sich lange Zeit im Osten schulen liessen. Das Ganze wird nun unter dem Etikett "christlich" angeboten.
Auf einem anderen evangelischen Kirchentag in Frankfurt, der vor einigen Jahren stattfand, konnte man viele östliche Lehren, östliche Praktiken und Techniken kennenlernen und erleben - alles unter der Bezeichnung "christlich".
In vielen Volkshochschulen und Vereinen stehen heute Yoga-Kurse auf dem Programm. Einige Yoga Lehrer sagen oftmals gar nicht mehr, dass es sich um Yoga handelt. Sie bieten eventuell "nur" körperliche Bewegung, Entspannung und Harmonisierung an. Das Ganze wird dann oftmals mit "christlich" verbrämt, indem sinngemäss gesagt wird: "Es gibt nur eine Kraft. Wir haben nur einen Vater, und es ist gleich, ob wir über diesen Weg oder jenen Weg zu Gott gehen. Auch Christus war ein guter Mensch, auch er war ein "Meister". Mit dieser Vermischung des Östlichen mit dem Christlichen werden die Gottsuchenden in die Irre geführt. Man sagt ihnen nicht, was tatsächlich im Inneren geschieht - vielleicht auch deshalb, weil man es oftmals selbst nicht weiss. Die meisten Menschen sind sich nicht im klaren darüber, was es bedeutet, sich an einen irdischen "Meister" oder an eine Institution oder Gruppe zu binden und damit die eigene Freiheit aufzugeben. Vielfach unterliegt man der Täuschung, dass eine schliesse das andere nicht aus, man könne beides miteinander verbinden. Dass dies ein Irrtum ist, wird oft erst erkannt, wenn es zu spät ist.
BINDUNG ÜBER INKARNATIONEN HINWEG
Die Bindung an einen "Meister" kann über mehrere Inkarnationen gehen. Im Einzelfall ist es schwer zu sagen, wie lange sie dauern kann. Denn der "Meister" erhält für seine Lehre und Tun die Energien nicht von Gott. Er schichtet lediglich die Energien um, die er vom Menschen bekommt. Es sagt:" Ich habe dir Energien gegeben; jetzt bringe die Gegenleistung." Und dann ist es möglich, dass die Seele seines Schülers wieder zur Inkarnation gehen wird, um die Gegenleistung für den in den jenseitigen Reinigungsebenen lebenden "Meister" zu erbringen. Sie inkarniert also mit einem Auftrag der Gegensatzwesen.

DER "MEISTER" HÄLT SICH OFTMALS FÜR GOTT

Manche "Meister" sagen von sich: Der Guru ist Gott, und Gott ist der Guru - in einem solchen Fall macht sich der "Meister" selbst zu Gott. Chistus sagte von sich sinngemäss:"Der Vater und Ich sind eins", und: "Der Vater ist grösser als Ich". Wenn wir zum Vater beten, dann sprechen wir auch zu Christus, denn der Vater und Christus sind eins.
Der "Meister" aber sagt:" Der Meister ist Gott und Gott ist der Meister". Ähnlich sagte auch Papst Bonifaz VIII; "Was bin ich anders als Gott selbst?".
Viele glauben, dass es vereinzelt "Meister" gibt, die im Geheimen lehren und die eins sind mit Gott. Das glaubte auch einer unserer Freunde, der Reiseberichte über entsprechende Begegnungen mit "Meistern" gelesen hatte. Er selbst bereiste insgesamt zwei Jahre lang das Himalayagebiet, um solche sagenumwobenen "Meistern" zu begegnen, um durch sie die höhere Führung zu erlangen. Nach langer Suche bekannte er:" Ich habe weder in Europa noch im Himalaya, noch in Indien einen solchen lebenden "Meister" gefunden, der eins ist mit Gott. Immer, wenn mir so etwas gesagt wurde, bin ich hingereist - und er war es nicht." So seine Erfahrung.

DIE AUFGABE DER MEISTER IST ZU ENDE

Seit Christus vor mehr als 2000 Jahren durch Seine Erlösertat Seine Geistkraft, die Teilkraft der Urkraft, in jede Seele als Stütze und zurückführende Kraft (Erlöserfunken) eingegeben hat, ist die Aufgabe der wahren Meister abgeschlossen. In der Zeit vor Jesus von Nazareth hat es wahre Meister auf der Erde gegeben. Es waren inkarnierte Lichtboten, die auf der Erde wirkten. Seit der Erlösertat Christi ist jedoch die Teilkraft der Urkraft, Christus, der einzige Meister. Die seit der Erlösertat Christi weiter wirkenden Hierarchien der Gegensatzkräfte Gottes, in die Hierarchie des Satanischen. Es sind dies die nicht rückkehrwilligen Fallwesen, die weiterhin die Auflösung der Schöpfung anstreben. Diese anerkennen Jesus nicht als ihren Erlöser und nicht als Mitregenten der Schöpfung an. Obwohl der Innere Meister Christus seit 2000 Jahren der einzige Meister der Menschheit ist, lehren die Gegensatzkräfte dennoch durch Hierarchien von Seelen und Menschen, die sich in Erinnerung an die alten wahren Meister aus der Zeit vor Jesus von Nazareth auch heute noch "Meister" nennen. Sie sind daher die heutigen so genannten "Meister", die in den verschiedenen Hierarchien leben und wirken.
Die wahren Meister aus de Zeit vor Jesus von Nazareth, die dann in den jenseitigen Welten noch weiterlehrten, erkannten aufgrund ihres vollentwickelten Bewusstseins die Bedeutung des Erlöserfunkens auf Golgatha in eigener Wahrnehmung. Seit dieser Zeit dienen sie Christus in Seinem Erlöserauftrag; sie führen hin zu Christus, dem Inneren Meister in jeder Seele und in jedem Menschen. Sie lehren und wirken also als wahre geistige Lehrer.

DIE EINFALLSPFORTEN SCHLIESSEN

Ist ein Wandrer auf dem Pfad nach Innen einen östlichen Weg gegangen und kommt er nun auf den urchristlichen Inneren Weg, so kann er durchaus den Meditationskurs besuchen, der den Weg nach Innen vorbereitet. Er soll jedoch einen gewissen zeitlichen Abstand zu den Übungen des bisherigen Weges gegeben sein. Die urchristliche Meditation möchte dem Schüler bei der Ausrichtung auf Gott und Christus im Innern der Seele helfen. Wenn der Schüler den Inneren Weg beschreitet, muss er ihn konsequent gehen, einzig ausgerichtet auf Christus in seinem Innern. Andernfalls wird er von dem Energiefeld seines bisherigen „Meisters“ und dessen Hintermännern nicht abkoppeln können, weil dieses Engergiefeld ihn gerade dann massiv zu beeinflussen versucht, um weiterhin Energie von ihm zu bekommen.
Es genügt nicht, sich von einem „Meister“ persönlich zu verabschieden es ist zusätzlich nötig, die alten Kommunikationen zu ihm und zu der Tradition, die hinter ihm steht, zu unterbinden. Das aber heisst, keine Gedanken mehr dorthin zu senden, um so die Einfallstore zu schliessen, über die eine Beeinflussung erfolgen kann. Das können auch „schöne“ Erinnerungen sein, Sehnsüchte, Wünsche, Bilder und Bücher. Diesen darf der Christus Zustrebende jetzt mit keinem Gedanken mehr nachgehen. Denn jeder Gedanke ist ein Magnet, über den wieder telepathische Kontakte mit den jenseitigen „Meistern“ oder auch mit dem irdischen „Meister“ zustande kommen können.
Bücher, Gegenstände und Erinnerungen aus dieser Zeit sollten entfernt werden, wenn sie den Schüler an seine damalige Gedankenwelt oder sein damaliges Erleben erinnern. Denn durch jeden einzelnen Gedanken dorthin baut sich erneut – wenn auch oftmals unbewusst- die alte Kommunikation auf dem Prinzip „Senden und Empfangen“.

Wer jedoch weiss, dass er selbst der Tempel des Heiligen Geistes ist, dass der Christus-Gottesgeist in seinem Innersten wohnt, der weiss auch, dass er tagtäglich im Gebet zu DEM hingehen muss, der in ihm wohnt. Wer dies tut, wer intensiv um die innere Führung bittet und täglich mehr und mehr die Gesetze Gotte erfüllt, dem können die Bücher u.a.m. nichts mehr anhaben. Sobald jemand jedoch wieder schwankt oder nachlässig wird, dann ist es möglich, dass der ehemalige “Meister“-Schüler wieder von seiner früheren Gedankenwelt erfasst wird und diese wieder Einfluss auf ihn nimmt.

AUCH AN DEN SCHÜLERNN ZEIGEN SICH DIE FRÜCHTE

Der Schüler kann die Qualität der Lehrer eines sogenannten „Meister“ auch an den Früchten prüfen. Er braucht dazu nur die Schüler des betreffenden „geistigen Lehrers“ anzuschauen, die dessen Weg schon lange gehen. oft sind diese Menschen energielos und lethargisch. Das liegt daran, dass hinter jedem solchen geistigen Lehrer starke Energiefelder stehen, das heisst Seelen in den jenseitigen Welten, die daran interessiert sind von den Schülern des irdischen Meisters Kräfte ziehen. Wer die Praktiken solcher „Meister“ einige Zeit ausführt, ist deshalb oft passiv und kaum mehr arbeitsfähig. Wenn
sich einige diese sogenannten „Meister“- Schüler in Krankenhäusern oder Häusern für seelische Heilung (Psychiatrie) wiederfinden, so sagt dies einiges aus.
Ein wahrer geistige Lehrer ist der , der Aspekt aus dem Reich der göttlichen Weisheit erschlossen hat, also auf dem Weg zum wahren Weissen ist. Er kann sowohl die göttlichen Gesetze als auch die Gesetzmässigkeiten des Inneren Weges auslegen und erklären, soweit diese von ihm und ihm erschlossen sind.

KEIN „MEISTER“ KANN UNS KARMA ABNEHMEN

Sehr verführerisch ist das Versprechen sogenannter „Meister“, wenn sie sinngemäss sagen:“ Ich mache alles für dich; ich nehme die dein Karma ab und wandle es um.“ So wird bei den Schülern der Eindruck erweckt, der „Meister“ könne dem Schüler die Seelenbelastungen, sein Karma also, abnehmen, ohne dass der Schüler eine eigene Anstrengung erbringen muss. Daher pilgern oftmals Menschen in den Osten, die auf eine schnelle „Erleuchtung“ ausgerichtet sind. Sie wollen nicht selber die Kraft aufbringen, nach dem Gesetz Gottes zu leben, um dadurch ihre Seele wieder in ihren ursprünglichen Schwingunsbereich zu bringen, der ein Leben im ewigen Sein ermöglicht,. Sie vertrauen dabei den heute im Osten und Westen weit verbreiteten Literatur, oftmals auch sogenannten Reiseberichten.
Sie glauben den Versprechungen ihres „geistigen Lehrers“, weil sie ihn – mangels eigener Prüfungsmöglichkeit – für einen geistig Vollendeten halten. Davon, dass der Schüler selbst die Anstrengung machen muss, Gott in seinem Inneren näher zu kommen durch die Erfüllung der göttlichen Gebote im täglichen Leben, davon sprechen diese „geistigen Lehrer „ oft nur am Rande oder gar nicht. Sei verweisen statt dessen auf die gewissenhafte Ausführung der Übungen und Techniken. So heisst es zum Beispiel im Glossar eines Buches von Yogananda: „Yoga: wörtlich: „Vereinigung“ des Menschen mit seinem Schöpfer durch das Üben wissenschaftlicher Techniken, die zur Selbstverwirklichung führen…; Yogi ..einer der Yogi übt, die ihn zur Erkenntnis Gottes führen (Yogananda, Worte des Meisters S.22)
Der unwissende Schüler glaubt solchen Aussagen nur zu gern. Oftmals glauben solche „geistig Lehrer“ auch selber an die Vollkommenheit ihrer eigenen Lehre, weil das hinter ihnen wirkende jenseitige Energiefeld, das sie belehrt, nicht über ein höheres geistiges Wissen verfügt.

Kein „Meister“ jedoch kann einem Schüler Karma abnehmen. Auch kann kein „Meister“ dem Schüler Sünden vergeben. Sünden vergibt nur Gott durch Christus, Seinen Sohn, unseren Erlöser. Deshalb heisst es:“ Keiner kommt zum Vater denn durch Mich“.
Diese Umwandlung ist nur dann möglich, wenn der Schüler vorher seine Fehler erkannt hat, bereut hat, um Vergebung bat und Vergebung erhielt, soweit möglich wiedergutgemacht hat und vor allem: wenn er die Fehler nicht mehr tut und stattdessen ein gesetzmässiges Verhalten praktiziert. Erst wenn das gegeben ist, wandelt Christus das Negative, das Ihm der Schüler übergeben hat, in positive Kraft um.

UNWISSENHEIT SCHÜTZT VOR BINDUNG NICHT

In einem Arbeitskreis für autogenes Training sagte der Leiter, er habe Zugang zu den Seelen derer, die an diesem Kurs teilnehmen. Eine solche Aussage bedeutet, dass sich die Schüler der Beeinflussung durch diesen Lehrer geöffnet haben, sodass dieser Lehrer Instruktionen eingeben konnte. In einem solchen Fall liegt die Problematik vor wie bei den östlichen Meistern“. Es kommt natürlich darauf an, wer das autogene Training anleitet und wie intensiv ein Schüler daran teilgenommen hat. Aber die Gefahren sind auch hier nicht
gering einzuschätzen, ebenfalls die Gefahr des Bewusstwerdens von Seelen, die aus jenseitigen Welten hinter einem solchen Arbeitskreis stehen oder hinter dessen Leiter.
Ein anderes Beispiel: Eine Frau hatte lediglich einige entsprechende Bücher gelesen und dann nur einmal intensiv Seelen angerufen. Die Folge war das sie diese Seelen nicht mehr loswurde. ein einziges Mal des „Sendens“ reichte also aus, um die Kommunikation mit Seelenherzustellen.

Es kommt gelegentlich vor, dass Yoga schlicht als „Gymnastik“ angeboten wird. Eine Frau hatte Yogaübungen erlernt. Sie hatte sich nie mit der geistigen Lehre des Yoga auseinandergesetzt, sondern diese Übungen des immer als Gymnastik betrachtet. Den Lehrstunden in ihrem Verein folgten dann einige Lehrgänge. Bei einer dieser Wochenendzusammenkünfte hat dann ein Lehrer „einfach mal“ ein geistiges Zentrum im feinstoflichen Körper geöffnet. Die Folge ist, dass sie noch heute, nach vielen Jahren, Bilder, Wesen und „Fratzen“ um sich herum sieht.

Wir wissen: Alles, was wir denken, empfinden, sprechen oder tun, ist Kommunikation. Jeder hat wohl schon die Erfahrung gemacht, dass seine Körperhaltung Einfluss auf sein Befinden und auf seine Gedanken hat. Jede Bewegung – und somit auch jede Yogaübung – ist zugleich ein „Senden“. Jede wiederholte oder rhythmische Bewegung aktiviert bestimmte Gefühle, Empfindungen, Gedanken oder auch Handlungen. Dadurch beginnen wir zugleich zu „senden“ und entsprechend dieser Schwinungsfrequenz empfangen wir auch - entweder aus der Welt oder aus den jenseitigen Bereichen. Und so nimmt der Schüler auch durch eine Yoga Übung zugleich die Verbindung mit bestimmten Energiefeldern auf.

WO BLEIBT DER NÄCHSTE?

Jesus von Nazareth wurde von einem Schriftgelehrten gefragt:" Meister, welches Gebot im Gesetz ist das grösste?" Jesus antwortete ihm:“ Du sollst den Herren, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, aus deiner ganzen Seele und mit allen deinen Kräften. Dies ist das grösste und erste Gebot; das zweite ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mt 22,36-40)

Dass dieses Gebot nicht das leichteste ist, erfahren wir auf dem inneren Weg. Die Liebe zu Gott und die Liebe zu unserem Nächsten sind unsere Haupt-Übungsaufgaben. Hier liegen unsere täglichen Prüfungen und Bewährungsproben.
Wenn wir jedoch lediglich Tausende von Verbeugungen machen oder einige tausendmal am Tag als geistige Übung Mantren denken oder sprechen – wo bleibt dabei unser Mitmensch, unser Nächster, der unmittelbar an unserer Seite ist? Ein solcher Weg der geistigen Techniken ist einzig auf die Person des Übenden bezogen, auf das Kraftfeld des menschlichen Ichs. Gott ist die Einheit allen Seins, und zur Einheit, dem grossen Ganzen, gehört auch unser Nächster. Wenn der geistig Strebende seinen Nächsten links liegen lässt, dann kann das niemals der Weg der Einheit aller Menschen und Wesen sein, den der Christus-Gottesgeist lehrt; dann mag es zwar der Weg eines „Meisters“ und der ihm und durch ihn wirkenden Hierarchie in den Seelenreichen sein, aber nicht – auch wenn dies vom „Meister“ bedauert wird – der Weg zu Gott; denn Gott ist die Einheit und Verbindung mit allem Sein.
SUBTILER EGOISMUS STATT SELSTLOSE LIEBE.

Eine Frau, die viele Jahre einen östlichen Weg der Selbstverwirklichung ging, berichtete, warum sie diesen verliess:
„Eines Tages fragte ich den Meister: „Meister“, was sagst Du zur Nächstenliebe? Sollen wir nicht einander lieben?“ Und dies war seine Antwort:“ Lassen wir es besser sein. Wir brauchen doch nur auf die letzten 2000 Jahr zurückzuschauen, um zu sehen, wohin das Gebot Christi – einander zu lieben – geführt ha. Lassen wir es besser sein. Lieben wir Gott in uns, so verwirklichen wir das höchste Wissen, das ich euch gelehrt habe. Es bringt nichts, den Nächsten zu lieben, wir sollen Gott lieben: jeder von uns liebt seinen Gott in sich selbst, und das ist alles.“
Ich fragte mich: Gott in mir lieben ohne den Weg, der über meinen Nächsten führt – ist so etwas denn möglich? Ich verstand plötzlich, dass dies der grösste Egoismus ist, den es geben kann: die Erfahrung de Liebe, des Friedens und der Gottheit, die in mir ist, mit Techniken erzwingen zu wollen, um sie für mich zu haben, damit es mir gut geht, damit ich in Frieden lebe.
Und die anderen? „Lass sie sein“ sprach de „Meister, auch sie haben ihren Gott in sich.“

Dieser Erfahrungbericht belegt eindrücklich, weshalb bei östlichen „Meistern“ so wenig vom All-Gesetz der selbstlosen Liebe gesprochen wird. Von den „Meistern“ wird wohl über die Liebe gesprochen, dass Gott die Liebe ist, dass wir unserer Nächster lieben sollen. Doch dass der Weg zu Gott einzig über unseren Nächsten führt, weil unser Nächster in unserem Innersten, in unserem reinen Wesen, ein Teil von uns ist – davon ist nicht die Rede.
Wenn wir wieder die Einheit mit Gott, der die Liebe ist, erlangen wollen, dann muss das reine Wesen unseres Nächsten wieder in uns erwachen und bewusst zu unserem Leben gehören. Das ist die Einheit in Gott, das ist die Familie Gottes. Will ich also wieder in Gott, in die allumfassende selbstlose Liebe, eingehen, dann muss ich zuerst wieder zu dieser Liebe werden, zur höchsten Schwingung im All, zum bewussten Kind Gottes.

Der Weg zu Gott führt also einzig über die selbstlose Liebetat für unseren Nächsten. Das ist der Weg, den uns Jesus von Nazareth in Seiner Bergpredigt gelehrt hat und den Er heute als Christus Gottes wieder lehrt und vertieft.

Auch die „Meister“ müssen Christus anerkennen.

Auch die einzelnen „Meister“ – gleich, wie ihre Traditionen heissen – werden die Kindschaft Gottes anerkennen müssen, um wieder bewusst Söhne und Töchter Gottes zu sein. Jeder „Meister“ wird die Schöpferordnung mit Christus, der Teilkraft der Urkraft, als dem Mitregenten der Unendlichkeit, anerkennen müssen. Nur dann wird er die Lichtmauer durchschreiten können, zurück in das ewige Sein. Ein „Meister“ mag noch soviel geistiges Wissen haben, er kann einzelne göttliche Gesetzmässigkeiten verwirklicht haben, er kann eine gewisse Demut entfaltet haben: keiner kommt seit der Erlösertat auf Golgatha zu Gott, dem Ewigen, einzig über Christus. Denn Christus ist nicht nur das manifestierte personale geistige Wesen, sondern er ist zugleich als Teilkraft der Schöpfung, so auch im Seelengrund eines jeden Menschen. Keiner der in der Zeit vor Golgatha auf der Erde wirkenden wahren Meister war jedoch allgegenwärtige Kraft.

Christus, der wahre Innere Meister

In unser Innerstes, zu Gott, kann uns einzig der Meister in unserem Innersten führen: Christus. Solange uns dies nicht bewusst ist, werden wir immer suchen. Und solange wir etwas suchen, das wir konkret greifen können, werden wir bei den Menschen suchen und uns womöglich an „Meister“ binden.
Christus vermag uns wahrhaft in unser Inneres zu führen, in unser wahres Sein, weil er in unserem Innersten allgegenwärtig ist. Wer nicht im Innersten ist, der kann zwar Anweisungen oder Anleitungen geben, die uns einige Schritte nach Innen führen. Seit Golgatha kann uns jedoch kein „Meister“ mehr in unser Innersten, zur Einheit mit Gott führen.

Ein geistiger Lehrer kann aus seiner Tradition lehren, er kann unter Umständen die göttlichen Gesetzmässigkeiten lehren, die er selbst verwirklicht hat. Doch hineinwandern in das Göttliche in uns können wir nur selbst, und das einzig durch die Verwirklichung der ewigen Gesetze Gottes. Mag es auch viele Wege und erbensoviele „Meister“ geben – sie können uns alle nicht in die Einheit mit dem Göttlichen in uns führen. Es führt nur ein Weg zum Ewigen in uns: die schrittweise Verwirklichung der 10 Gebote, der Gebote der Bergpredigt und der Gesetzmässigkeiten des Absoluten Gesetzes, unter der Führung der erlösenden Kraft in uns, der Christus-Gottes-Kraft.
Diesen Weg, den christlichen-mystischen Schulungsweg, hat der Christus-Gottesgeist in dieser mächtigen Zeitenwende durch sein Prophetisches Wort im Universellen Leben jetzt allen Menschen offenbart, in allen Stufen und Details, in den Hohen Schule des Geistes Gottes auf Erden. Auf diesem Weg wenden wir uns Christus in unserem Inneren zu. Wir erschliessend unser geistiges Erbe durch die Selbsterkenntnis, die Bereinigung und durch die schrittweise Verwirklichung und Erfüllung der Gebote Gottes.
Jeder wahrhaft Gott Suchende kann dieses Schulungsweg des Inneren, der einzigartig ist auf der Erde, vorher genau prüfen; den der Weg liegt gedruckt für Jedermann zugänglich vor. Der Weg umfasst sieben Stufen: Ordnung, Wille, Weisheit, Ernst, Geduld, Liebe und Barmherzigkeit. Die Verwirklichung und Erfüllung der auf den Stufen eins bis vier gelehrten Aspekte des Gesetzes Gottes führen zu einem Reinheits- und Entwicklungsgrad von Seele und Mensch, dass sodann der Innere Meister, Christus, unmittelbar die weitere Führung des Schülers auf den Stufen fünf bis sieben übernehmen kann: die Führung hin in die bewusste Einheit mit Gott, dem Ewigen, in die bewusste Einheit mit allem Sein, in ein selbstloses Wirken schon als Mensch zum Wohle aller. Tausende Menschen auf allen fünf Kontinenten der Erde haben begonnen, diesen Schulungsweg zu beschreiten.

Warum also Umwege?

Warum suchen wir? Ist es nicht unsere Seele, die sucht? Ein Mensch jedoch, der alles gerne schnell erreichen möchte, glaubt womöglich, er könne schneller vorankommen und vielleicht „im Geiste“ etwas werden, wenn er sich an Menschen, an Seelenführer und deren Hierarchien bindet. Für uns Menschen gilt es jedoch, grundsätzlich zu erkennen: Es gibt nur zwei Möglichkeiten in unserem Leben. Entweder richten wir uns unmittelbar auf die Kraftquelle, Gott, aus und lassen uns durch die erlösende Kraft des Christus in uns hin zu unserem Vater, in das ewige Sein, führen – oder wir nehmen andere Wege und Quellen. Es gibt in der ganzen Unendlichkeit seit Golgatha nur diese beiden Möglichkeiten: entweder über Christus zum Ewigen in uns – oder die Ausrichtung auf Menschen auf Geschöpfe also, gleich, ob diese Menschen sich nun „Meister“ oder „geistige Führer“ nennen. Auch sie sind Kinder Gottes, die den Erlöserfunken, die Christus-Kraft in sich tragen und deshalb – irgendwann – Christus als ihren Erlöser und den Mitregenten der Schöpfung anerkennen werden.
Christus ist das Gesetz, und das Gesetz ist das Gesetz der Freiheit. Wer sich also auf Christus ausrichtet, der ist und bleibt auf seinem Weg zur Vollkommenheit frei. Das heisst, er bindet sich auf diesem Weg nicht. Frei kehrt er zurück zur ewigen Quelle, zu Gott im Innersten seiner Seele, zu seinem wahren Wesen. Gott ist die Freiheit, und so gab Er auch Seinen Kindern die Freiheit, den freien Willen. Alle anderen Wege, vor allem die Ausrichtung auf einen irdischen „Meister“ führen unweigerlich zu eine Bindung an diesen Menschen und zu einer Bindung an die entsprechende jenseitige Hierarchie von Seelen, für diesen „Meister“ auf der Erde lebt und wirkt.
Warum also Umwege über menschliche Seelenführer? Wir haben doch den unmittelbaren Weg hin zum Meister in uns: den Inneren Weg „Näher, Mein Gott zu Dir“. Ersparen wir uns diesen Umweg! Wählen wir den direkten Pfad, den kürzesten Weg. Denn Christus, der einzig wahre, allgegenwärtige Meister, lebt in uns.





Ende der Abschrift:
ISBN 3-89371-295-X