Brief an einen Bibelfanatiker








Lieber Hannes
ironimus der Bibelfälscher
Hironimus Von Papst gebeten eine Einheitsbibel zu erschaffen aus den tausenden von losen Schriftstücken. Es selber sagt, dass er gewisse Zeilen und Wörter verändert hat. Selbstverständlich akzeptieren die heutigen Phärisär dies nicht und sprechen immer noch vom Gottes Wort.
Die grossen Fehler der Kirchen
Brief an einen Freund in Sachen Bibelfälschungen :
Hallo Hannes, hier eine geballte Ladung zum „Studiarum“
Einige Gedanken und Hinweise in der Kirchen-Bibel.
die nicht mit meiner Überzeugung übereinstimmen.
Definition „Was ist Glaube“?
Ist es notwendigerweise eine Sache des Glaubens oder an religiöse Doktrinen? Steht Glaube im Gegensatz zur Vernunft und rationalem Denken?
Zunächst einmal sollte man zwischen rationalem und irrationalem Glauben (an eine Person oder Idee), der auf der Unterwerfung unter eine irrationale Autorität beruht unterscheiden .
Im Gegensatz dazu ist rationaler Glaube eine Überzeugung, die im eigenen Denken- oder Gefühlserlebnis wurzelt. Rationaler Glaube ist in erster Linie nicht der Glaube an etwas, sondern die Gewissheit und Festigkeit , die der auf dem eigenen Erlebnis gegründete Überzeugung eigen ist. Während irrationaler Glaube bedeutet etwas deswegen als wahr anzunehmen, weil eine Autorität oder die Mehrheit es behauptet, entspringt rationaler Glaube aus der unabhängigen Überzeugung, die auf eigenem schöpferischem Beobachten und Denken beruht – trotz der Meinung der Mehrheit. In der Sphäre der menschlichen Beziehung ist Glauben eine unerlässliche Eigenschaft der echten Freundschaft oder Liebe. Glauben in einen Menschen haben bedeutet, der Zuverlässigkeit und die Unveränderlichkeit seiner grundlegenden Haltung des Kern seiner Persönlichkeit oder Liebe gewiss zu sein.
Wer mit Engagement seinen „Unglauben“ vertritt.
setzt sich dem Risiko aus dass man ihm entweder ein schlechtes Gewissen unterstellt, dem die Wahrheit der biblischen Botschaft unbequem sei, oder aber zwanghafte komplexähnliche Bedürfnis, seinen Unglauben vor sich und anderen immer wieder zu rechtfertigen.
Dass viele Menschen engagiert für den Unglauben eintreten, weil die Wahrheitsliebe für sie ein grundlegender ethischer Wert ist, den es zu verteidigen gilt, und weil die theologische Unwahrhaftigkeit ihren berechtigten Zorn erweckt, ist den meisten Gläubigen nicht einsichtig; sie haben diese noch nicht durchschaut.
Glaube aus Herdentrieb.
In seinem fünf Jahrzehnte alten Buch“ Tragödie des atheistischen Humanismus“ fragt der Kardinal auf Seite 86:“Bekennen sich viele von uns nicht eben aus jenen Gründen zum Katholizismus, aus denen sie die unheimliche Neuheit der Frohbotschaft vor zweitausend Jahren von sich gewiesen hätten, nämlich um ihrer seligen Ruhe und ihres Herdentriebes willen?
Von Gott (angeblich) hundertfach befohlener Massenmord
„Doch in den Städten dieser Völker, die dir (dem Volk Israel) der Herr, dein Gott, zu eigen geben wird, sollst du nichts am Leben lassen, was Atem hat, sondern den Bann sollst du an ihnen vollstrecken, an den Hethitern, Amoritern, Kanaanitern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern, wie dir der Herr, dein Gott geboten hat.“ So befiehlt Gott gemäss 5.Moses 20, 16-18. Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenopfern und rund 1000 Zorn- und Strafaktionen eines blindwütigen Gottes. Das Tötungsverbot (5. Mo 5,17) wirkt wie verloren und vergessen inmitten all dieser Metzeleien.
Robert Mächler verweist auf die Tatsache, dass gebildete Juden und Christen der Kritik an solchen Bibelstellen oft mit der Ausflucht begegnen, „man müsse das alle historisch, aus den Bedingungen der damaligen Zeit und Umwelt verstehen.“ Und er fügt bei: „ Eben das tut der Bibelkritiker. Doch zieht er, im Unterschied zu den Bibelgläubigen, daraus die vernünftige Forderung, dass historisch Bedingtes nicht von einem über alle Bedingtheit erhabenen Gott kommen kann. Aktueller Gegenstand seiner Kritik ist nicht das Alte Testament selber, sondern die Tatsache, dass dieses ungeheuer ambivalente Buch noch heutigen Juden und Christen als „Wort Gottes“ schlechthin gilt.
Sadistische Mordphantasien: Gottes Wort?
Beim Propheten Ezechiel (21, 14-22) lesen wir: “So spricht der Herr: Ein Schwert ist geschärft, ist blank gefegt! Um zu schlachten, ist es geschärft:...ich gab es dem Schlächter, es mit der Faust zu fassen; es ist geschärft, es ist gefegt, dem Würger in die Hand gegeben zu werden.....Und verdoppeln wird sich das Schwert und verdreifachen; ein Schwert zum Blitzen, gefegt zum Morden, sei schneidig, fahre nach rechts und nach links, wohin deine Scheide bestellt ist. Und auch ich will in die Hände klatschen.....Ich, der Herr, habe geredet. (Was für ein schrecklicher Gott hat hier geredet?)
Biblische Rachsucht
Im Buch Josua (10, 10-13) wird berichtet, dass die Israeliten einem Feinde mit göttlicher Hilfe eine schwere Niederlage beibrachten, und beigefügt: „Damals....redete Josua mit dem Herrn und sprach....:Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond im Tale von Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Monde blieb stehen, bis das Volk Rache genommen an seinen Feinden. „ Hier ging es nicht um Sieg, sondern um Rache, um Unmenschlichkeit gegenüber einem kampfunfähigen Feind. Um das Austoben niedrigster Rachegelüste zu ermöglichen, soll Gott ein Wunder gewirkt haben!
Auch das Neue Testament spricht von gottgewollter Rache:
„Denn dies sind die Tage er Rache, damit alles erfüllt wird, was geschrieben steht“ (Lukas 21, 22, ein Jesus-Wort!) „Mir gehört die Rache, ich will vergelten“ (Hebr. 10,30 –„ ) da es vor Gott gerecht ist, euren Bedrängen mit Drangsal zu vergelten (2.Thess. 1,6) - „in flammendem Feuer, wenn er Rache übt an denen , die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium von unserem Herrn Jesus nicht gehorsam sind“ (2.Thess.1,8) – Nennt man das Feindesliebe?
Jeder Sohn würde heftig protestieren,
wenn man seinem Vater so Grauenhaftes unterstellte, und ein Gottessohn erst recht. Nichts dergleichen bei Jesus. Die zahlreichen, angeblichen von seinem „Vater“ befohlenen Völkermord-Kriege und all die anderen Grausamkeiten waren für ihn ebenso eine gottgewollte Selbstverständlichkeit wie für die Pharisäer, Schriftgelehrten und alle andern Juden – und wie für die grosse Mehrheit der heutigen Theologen und Christen. Hätte Jesus darüber Zweifel gezogen, ja sogar – wie es seinem Temperament entsprach – mit Wortgewalt als Gotteslästerung verurteilt, so wäre sein Streit darüber mit den Pharisäern noch viel heftiger gewesen als all die anderen Wortwechsel. Dass die Evangelien nicht über einen solchen Streit berichten, ist ein ebenso sicheres Zeichen dafür, dass er daran keinen Anstoss nehmen konnte, weil dies alles nicht stattgefunden hat, wie die Tatsache, dass er sich immer wieder auf zwei Hauptakteure dieser Massenmörderein, Moses und Elia, berufen hat ohne sie deswegen je zu kritisieren. Am harmlosen Schwören hat er hingegen Anstoss genommen (Mt 5, 34-37)
Jesus, mit zwei angeblichen Massenmördern in göttlichem Lichterglanz verklärt:
Von dieser Verklärung in Gegenwart von Moses und Elia berichtet Lukas (9, 28-35). Aber man bedenke: Moses hatte einst (4. Mo 31, 14-18) angeblich befohlen, wehrlose Frauen und Kinder, die vom israelischen Heer geschont worden waren, zu töten. Und er sorgte angeblich immer wieder für Vollstreckung der von Gott angeblich befohlenen Massenmorde: 2Mo,32 27-28/3. Mo 24,13-14;26, 7-8/ 4. Mo 15,35;21 2-3;21,34-35;25,4-5;25,16;31,7-8;33,50-56/5.Mo 2,31-34;2-6;7,1-5;7,16,23-24;9,3;13,6-16;17,2-5/ Jos.6,2,21;8,18-28;10,40;11/Ez 9,5-6/Ri 7,9-22;14,19;21/1.Sam.15, 2-3 usw.
1.Kö 18, 40 berichtet anderseits von Elias Massenmord an 400 Ballspropheten:. .“Elia führte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst. „ Gemäss Lukas 4, 25-26 hatte Jesus Kenntnis von dieser biblischen Erzählung. Somit sollte man annehmen, dass Jesus von diesen Massenmorden angeblich wusste. Das Wissen um diese Morde und die mehr als hundertmal die Erwähnung der Namen von Moses und Elia (statt auf die menschenfreundlicheren Propheten Amos, Hosea und Micha) müssen doch einem klar denkenden Menschen Zweifel aufkommen lassen ob diese Schilderungen der Wahrheit entsprechen. ( Was für ein Gottessohn und Lehrer einer zeitlosen Moral höchst fragwürdig wäre.)
Auch die angeblich lieblosen Reden Jesus
Die angeblichen, fragwürdigen unethischen und grausamen Aussagen Jesus sind 100%ig gefälscht. Diese werden von Bibelgläubigen schweigend übergangen oder bewusst vertuscht:
Einige Beispiele gefällig?
„Weil er jedoch nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, dass er und sein Weib und seine Kinder und alles was er hatte, verkauft...würde Mt.18, 25 „Und sein Herr wurde zornig und übergab ihn den Folterknechten...So wird auch mein himmlischer Vater euch tun“ Mt.18,34)“ Doch diese meine Feinde führt hierher und macht sie vor meinen Augen nieder.“ Lk 19,27) „Bindet ihm Hände und Füsse und werfet ihn hinaus in die Finsternis....Dort wird Heulen und Zähneknistern sein.“ (Mt. 8 12; 13,,42; 13, 50; 22, 13; 24, 51; 25, 30; Lk 13, 28!)..und wird ihn in Stücke hauen lassen.“ (Mt. 24,51)
Kann ein grosser Liebender, der mitfühlt mit den Versklavten, Gefolterten und Gemordeten, der erschrickt, wenn andere unbekümmert von Mord, Folterungen und Versklavungen reden, so lieblose Reden führen, auch wenn nur gleichnishaft, und tun, als ob dies alles selbstverständlich wäre? Kann ein Gottessohn, der uns als die personifizierte Liebe vorgestellt wird, so lieblos, und grausam sein? das er Menschen, die gemäss Schöpfungsplan mit moralischen Schwächen behaftet sind, werden der in einem kurzen armseligen Leben begangenen Sünden zu nie endenden Höllenqualen verurteilt, obwohl ihre kurze Lebensdauer im Vergleich zur Ewigkeit nicht einmal einer Sekunde von hundert Millionen Jahren entspricht? Fünfundzwanzigmal soll Jesus angeblich vom höllischen Feuer gesprochen haben.
Siehe ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe
(Mt. 10,16)
Mit diesen Worten soll Jesus seine Jünger zu jenen ausgesandt habe, die seine Botschaft noch nicht kannten oder noch nicht angenommen hatten. Noch waren sie nicht seine Feinde, sondern vorerst unbeteiligte, kaum an seiner Verkündung interessierte Zeitgenossen. Und schon unterstellte er ihnen die Arglist und Bosheit des Wolfes. Soll das Feindesliebe sein, wo es doch nicht einmal Nächstenliebe ist? Auf jeden Fall spricht daraus eine extreme Intoleranz. –Auch Paulus sprach von „reissenden Wölfen“, die nach meinem Weggang zu euch kommen werden“ und „verkehrte Dinge reden, um die Jünger in ihrer Gefolgschaft zu ziehen“. (Apg. 20, 29) Als reissende Wölfe hat man Andersdenkende dann auch behandelt, bis weit in unser Jahrhundert hinein.
Feindesliebe: Jesu Theorie oder Praxis?
Matthäus (23, 31-35) berichtet folgende angeblichen Jesus Worte: „Somit stellt ihr euch selbst das Zeugnis aus, dass ihr Söhne derer seid, die die Propheten getötet haben..... Und ihr, macht nur das Mass eurer Väter voll, ...damit alles gerechte Blut über euch komme, das auf Erden vergossen wird.“ – Diese mit Feindesliebe unvereinbare, sogar der Väter Sünden aufrechnende
Rachsucht Jesu galt den mit wilden Schimpfnamen überhäuften Pharisäern, denen er entgegen seiner Empfehlung (Mt. 18, 21-22) weder 7 mal noch 77 mal verziehen hat, obgleich sich ihr Verhalten wohl eher aus konservativ-sturer Gesetzestreue als aus vorsätzlicher Bosheit erklärt.
Jesus war übrigens nicht der erste Lehrer , der Feindesliebe, wie man uns beigebracht hat.
„Feindschaft vergilt mit Liebe“, sagte schon Laotse (ca. 550 v. Ch.).
Buddha empfahl: „Böses überwinde durch Gutes“. Und Konfuzius Empfehlung: „Wohltun vergelten mit Wohltun, Feindschaft mit Gerechtigkeit“ war sicher besser als von Feindesliebe zu reden und auf Rache zu sinnen, wie sie Jesus angeblich unterstellen.
Platon (427-347 v. Ch.) schrieb:“ Wieder misshandeln, nach dem man misshandelt worden ist, ist das, wie die meisten sagen, gerecht? Auf keine Weise.
Sexualfeindlichkeit
Paulus sprach von einem „Leib der Niedrigkeit“ (Phil.3,31) und sagte, es sei „für den Menschen gut, keine Frau zu berühren“ (1.Kor. 7, 1,26) Am besten blieben alle Menschen unverheiratet (1. Kor. 7, 7, 26). Er empfahl, dass „auch die, welche Frauen haben, so seien, als hätten sie keine“(1.Kor.7,29).
Ein allmächtiger, gütiger Gott, der nicht mächtig oder gütig genug war,
die Menschen zu „erlösen“, von ihrer „Schuld“ zu befreien, ohne dafür seinen eigenen Sohn zu Tode quälen zu lassen? Wo bleibt die Erlösung?
Die auf Golgatha Erlösten bestrafen?
Der Gott, der auf Golgatha für alle Menschen starb, indem er ihre Sünden auf sich nahm, soll wieder kommen, ein Gericht abhalten, um die zuvor Erlösten zu bestrafen?
Sanftmütig und von Herzen demütig?
War Jesus wirklich so wie er sich gemäss Mt. 11, 29, selbst beurteilt? Kaum, falls die ihm zugeschriebenen Aussagen echt sind! Er konnte unduldsam, reizbar und sehr zornig sein. Zu seinen Jüngern sagte er angeblich:“ Habt ihr denn immer noch nicht bemerkt und nichts verstanden? Ist einer Herz verhärtet?( Mt.8,17) Zu Petrus: „Hinweg mit dir ,Satan (Mt.16,23) Zu den Juden:“ Ihr stammt vom Teufel als eurem Vater...(Joh.8,44) Zu den als Heuchler beschimpften Pharisäern:“ „Weh euch ihr Nattergezücht“ (Mt.12,34) Zu dem um Heilung eines epileptischen Sohnes bittenden Vater: “Oh du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein und euch ertragen?“ Lk.9,41- Wer aber sagt: du Tor, soll der Hölle verfallen sein (Mt.5,22) „Wer zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer und in seinem Herzen nicht zweifelt...dem wird es zuteil werden (Mk.11,23)
Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr“ (Jo. 5,31) und „Auch wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis wahr“ (Jo 8,14)
Und statt „von Herzen demütig“ zu sein, schwelgte er in wahren Selbstverherrlichungs-Orgien:“ Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich und er wird ihn alsbald verherrlichen.“ (Jo 13,31-33)
(Was dieses Gewäsch soll läst sich nur damit erklären, dass sie von sogenannten Theologen stammen.)
Die Liste der biblischen Fragwürdigkeiten, Ungereimtheiten der Moralwidrigkeiten liesse sich stark erweitern, Wissen unser bibelgelehrten TheologInnen, PfarrerInnen und KatechetInnen nichts von all dem? Oder verdrängen sie es? Oder wird es bewusst vertuscht? In ihrer Predigt ist davon kaum je die Rede. Dies gilt ebenso für die Bibelhörigen die nicht Müde werden dieses Kirchenwerk uns als das Wort Gottes zu verkaufen. Der Buchstaben tötet. Jesus meinte nicht den Körper, sondern den Geist. Wie weise er doch schon damals, für die kommende Zeit um die Auslegung seiner Lehre wusste.
Wichtige Erkenntnis: Die Bibel hat den Menschen die verrückte Idee beigebracht, dass Mord und Massenmord gottgewollt sein kann. Das musste schlimme Folgen haben.
Der Antichrist setzte, und setzt alles daran solche Jesus Fälschungen in das angebliche Wort Gottes einzuflechten. So wie die Bibel heute ist, sollte sie auf den Index Jugendgefährdeter Schriften gesetzt werden. Sie ist gefährlich, weil mit sehr vielen antichristlichen Fälschungen versehen, Menschen, die nicht gelernt haben, zu unterscheiden, die nicht auf ihr Inneres hören wollen oder nicht können werden zu Fanatikern, weil die angebliche Lehre Jesus, wie sie heute von den Steinhauschristen gelehrte Lehre eine bequeme Lehre ist. Mit Angst die Menschen bei der Stange gehalten werden kann, und sogenannte „gerechte Kriege“ befürworten.
Gefälschte Offenbarung
Der Theologe Ch. Hermann Weisse, der Frage nachging, ob das Johannes Evangelium wirklich vom Apostel dieses Namens stamme. Weisse erkannte, dass Sprache und Gedankenwelt dieses Evangeliums griechisch geprägt sind. Da Jesus ein aramäischer Jude war, sah Weisse in dieser Tatsache einen unerklärlic
en Widerspruch, der es ihm fast unmöglich machte, an die Echtheit des Johannes Evangelium zu glauben. Dennoch schrieb er abschliessend:“ Aber so schwer uns diese Erklärung fällt, so hart uns die Unwahrscheinlichkeit dünkt,.. so geben wir doch lieber das Unwahrscheinliche zu, so unterziehen wir uns doch lieber der Last der Erklärung des kaum Erklärenden, als dass wir...gegen die Autorität der gesamten christlichen Kirche vom zweiten Jahrhundert an bis in das neunzehnte hinab uns beharrlich sträuben sollten“.
Albert Schweizer fügt hier bei:“ Besser als durch eine solche Hypothese seiner Echtheit kann man die Unechtheit des vierten Evangelium nicht dartun“ (Schweizer Albert . Gammelte Werke, Bd.3,218)
Aber da es hier um das wohl am meisten zitierte Evangelium geht, eine tragende Säule der „Offenbarung“ und der Vergottung Jesus, konnte die von der Kirchen gegängelte Theologe diese Fälschung nicht gelten lassen. Dem Gebot der Ehrlichkeit tat man dann halbwegs Genüge, indem die Fälschung relativ unwichtiger Paulus Briefe anerkannt wurde, zum Beispiel jener an die Epheser, an Timotheus und Titus. Prof. Norbert Brox schreibt dazu:“ Wenn jemand wie in den Timotheus und Titusbriefen Zeile um Zeile geschickt als „Paulus“ schreibt und doch nicht Paulus ist, dann liegt gewollte Fälschung vor. (Vaterland, Luzern 20.01.1979, „Fälschungen in der Bibel“ Die Ungläubigen nehmen zur Kenntnis: Auch raffinierte Fälscher können vom heiligen Geist inspiriert sein. Dass dieser Fälschungen noch immer in der Bibel zu finden sind und den Gläubigen als „göttliche Offenbarung“ präsentiert werden, erübrigt jeden Kommentar. In der kirchlichen Verkündigungen wird ihre Unechtheit möglichst unterschlagen.
Theologische Bibelfälschung
Dass es bis vor kurzem je mindestens eine katholische und evangelische Bibelübersetzung gab, war zurecht ein Stein des Anstoßes. Dem hat man nun abgeholfen durch eine von beiden Seiten gutgeheißene Einheitserklärung, genannt „Die gute Nachricht – die Bibel – in heutigem Deutsch.“ Vergleicht man die neue Übersetzung mit einer alten, so fragt man sich da und dort, ob der heilige Geist eine wunderbare Textverwandlung vollbracht hat, In der Zürcher Zwingli Bibel von 1966 lautet Mt.19, Vers 11-12, zum Beispiel so: Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern (nur) die, denen es gegeben ist. Denn es gibt Verschnitte (eine andere Übersetzung spricht von Eunuchen, also Kastrierten), die von Mutterleib so geboren sind, und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind, und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmelwillen. WER ES FASSEN KANN DER FASSE ES!!!! Die Einheitsübersetzung präsentiert uns nun folgende Jesus – Aussage: „ Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand nicht heiratet. Manche Menschen sind von Geburt an eheunfähig, manche –wie die Eunuchen – sind es durch späteren Eingriff geworden. Noch andere verzichten von sich aus auf die Ehe, weil sie ganz davon in Anspruch genommen sind, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichtet. VERSTEHT ES WENN IHR ES KÖNNT!!! Das ist keine zeitgemäße Übersetzung, sondern die plumpe Fälschung eines Anstoss erregendes Bibelinhalts. Eine von den zahllosen, die während 2000 Jahren vorgenommen wurden.
Skandalöse Bibelinterpretationen
„Die Theologie der existentialen und der symbolischen Bibelinterpretation ist ein alterschwaches Untenehmen. Das eigentlich Skandalöse, das meinen Zorn erregt, ist dies: Mit apologetischen Tricks fristen Teile der akademischen Theologie nun seit mehr als 200 Jahren ihr Dasein. Seit Beginn der Aufklärung haben immer wieder Theologen rationales Denken und biblische Mythologie auszugleichen versucht. So gestand beispielsweise Schleiermacher von sich – in seinen „Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern“ die er 1799 anonym veröffentlichte -, dass schon früh „Gott und Unsterblichkeit dem zweifelnden Auge verschwanden“. Statt redlich die Konsequenzen zu ziehen, half er sich mit der üblichen Sophistik und wurde zum Kirchenvater des 19. Jahrhunderts “(Joachim Kahl)
Die historisch – kritische Textanalyse
sucht mit wissenschaftlichen Methoden, so wird geltend gemacht, welche der Jesus Worte wahrscheinlich von ihm stammen und welche anderen unecht sind, das heisst, auf das zurück gehen, was nach Jesu Tod in den frühchristlichen Zirkel über ihn erzählt wurde. Ein schwieriges, von Wunschdenken verfälschtes Unterfangen. Bei den kirchlich akzeptierten Theologen kann es mit Sicherheit nur zu einem Resultat führen:“ Die ethisch fragwürdigen Jesus-Worte sind unecht oder meinen nicht das, was er sagt. So einfach ist das! Jene Theologen aber, die mit dieser „Wissenschaft“ nicht einig gehen, und es hat ihrer schon viele gegeben, müssen sich bald nach einem kirchenunabhängigen Broterwerb umsehen. Wer will das schon?
Apostelstreit
Christliche Streitsucht und üble Nachrede findet man schon in der Bibel, sogar unter den Aposteln. Paulus bezichtigte Petrus der Heuchelei (Gal.2,13) und unterschob ihm unlautere Motive: “Sie umwerben euch eifrig nicht auf gute Art, sondern sie wollen euch vom wahren Evangelium ausschliessen, damit ihr sie eifrig umwerbet.“(Gal.4,17) „Denn viele sind ungehorsam, nichtige Schätzer und Verführer, zumeist die aus der Beschneidung (gemeint sind die Judenchristen unter Führung von Petrus und Jakobus, P.F.); und ihnen muss man den Mund stopfen, da sie ja ganze Häuser zerrütten, indem sie lehren, was man nicht lehren soll, um schändliche Gewinnens willen.“(Tit.1,10) Er schimpfte seine Apostelkollegen „falsche Brüder“ (Gal.2,4) „falsche Apostel und betrügerische Arbeiter“(2, Kor.11,13) und verfluchte sie:“ Aber selber wenn wir oderein Engel vom Himmel ein anderes Evangelium predigen würde als das, welches wir euch gepredigt haben, so sei er verflucht.“(Gal.1,8-9) Im 2. Korinther Brief (11,4-5) sprach Paulus von einem Apostel, der einen anderen Jesus predigt und ein anderes Evangelium verkündet. Und er erklärte verächtlich-ironisch, dass er „in nichts zurückgestanden habe hinter den „übergrossen Aposteln“.
Noch erschreckender tönt es bei Petrus, der in seinem zweiten (unechten?) Brief der Verfechter anderer theologischer Meinungen als moralische Wüstlinge hinstellt:“ Und aus Habsucht werden sie durch ersonnene Reden euch ausbeuten“ (2,3) „Sie achten die Schwelgerei (sogar) bei Tag für ihre Wonne; sie haben Augen, die voll (Begierde nach) einer Ehebrecherin sind und von Sünde nicht ablassen“ (2, 13-14) „Diese Irrlehrer aber, gleich unvernünftigen Tieren, die als Naturwesen zum Gefangenwerden und Umkommen geboren(!) sind, lästern, was sie nicht kennen und werden durch ihre (sinnliche) Verderbtheit auch zugrunde gehen..“(2,12) Wen wundert’s dass dieses diffamierende Reden der beiden wichtigsten Apostel, das sowohl der „göttliche Offenbarung“ als auch der Kirchengeschichte zuzurechnen ist, schlimme Folgen hatte?
Zwei Kronzeugen christlicher Nächstenliebe.
Aus Martin Luthers Brief an Melanchthon vom 1.8.1521
„Sei ein Sünder und sündige kräftig.....Es genügt, dass wir durch den Reichtum von Gottes Herrlichkeit das Lamm erkennen, das die Sünde der Welt trägt; von diesem trennt uns Sünde nicht, selbst wenn wir viele tausendmal an einem Tag hurten und mordeten.“
..das man auch ihre Häuser zerstöre,...dass man ihnen verbiete, bei uns öffentlich Gott zu loben, zu danken und zu beten...“ Das war Luthers Meinung zu den Juden. (Luther, Von den Juden und ihren Lügen, 1543, Erlanger Ausgabe XXXII,233,zit. bei Deschner, Abermals...,458)
Zum Schluss noch Nachdenkliches
Kein Evangelium ist von einem Augenzeugen verfasst worden. Die Verfasser sind durchweg geschichtlich unbekannte Personen. Bei keinem von ihnen handelt es sich um einen der gleichgenannten Aposteln oder Jünger Jesu. Auch der Verfasser der Petrus Briefe hat nichts mit dem im Evangelium aufgeführten Petrus zu tun. Hier und in anderen Fällen schmücken sich die Autoren mit fremden Federn. Kein historischer Jünger Jesu wäre – auch wenn er hätte schreiben können – überhaupt imstande gewesen, theologische Schriften zu erstellen. Die Diskrepanz zwischen Namengebung und wirklicher Autorenschaft ist besonders gross beim sogenannten Johannes Evangelium. Dieses wurde von aussen, von einem frühchristlichen Gnosis, beeinflusst, einem, wie der evangelische Theologe Hans Conzelmann formuliert, „ungeheuerlichen mixtum compositum aus iranischen, babylonischen,ägyptischen Ideen“ Es ist bei diesem späten Evangelium ganz auszuschliessen, dass es sich um authentische Jesus Texte oder einer authentische Botschaft Jesu handelt. Die schönen Worte, die der Autor Johannes findet (der kein Jünger gewesen ist) klingen zwar für theologische Ohren sehr bedeutend, aber sie stammen nicht von Jesus selbst. Der Nazarener sagte beispielsweise nie von sich, er sei „das lebendige Brot, das von Himmel herabgekommen ist“ Er verlangte auch von niemandem, um des Heils willen sein „Fleisch und Blut“ zu sich zu nehmen.
Aber die Ansicht des Johannes hat sich dennoch durchgesetzt. Einigen wenigen (den besten oder den siegreichsten?) unter den Hunderten von rivalisierenden Lehren, die alle behaupteten, die einzig wahre Lehre Jesu zu kennen und zu vertreten, und die alle anderen des Betrugs bezichtigten, ist der Durchbruch gelungen. Dass sich unter den besonderen Umständen, unter denen die Evangelien entstanden sind, nicht nur (Abschreibe) Fehler eingeschlichen haben, sondern auch Widersprüche, ja Unwahrheiten, ist verständlich.
Schon von den Schriften des sogenannten Neuen Testaments sind mehr als die Hälfte unecht, das heisst entweder ganz gefälscht, oder sie stehen unter einem falschen Verfassernamen, was anscheinend ihrem Charakter als „Gotteswort“ keinen Abbruch tut. Die offizielle Kirche und viele, viele Bibelgläubige wissen stets einen Ausweg: Was sie, wenn auch erst Jahrhunderte später, als Originaltext deklariert hat, ist authentisch, ist „vom heiligen Geist inspiriert“ ohne Fehl und Tadel, ohne Abstriche. Wieder muss sich das Prinzip der Catholica bewähren: Was gefälscht ist und was nicht, was irrig und was wahr, bestimmt nicht die Wissenschaft, nicht der denkende Mensch, sondern das bestimmen die Kleriker – und der Heilige Geist. In der Praxis sieht das so aus: Um der heillosen Verwirrung der Heiligen Schrift eine Ende zu machen, beauftragte Papst Damasus im Jahre 383 den Hieronymus (ein heilig gesprochener Verleumder und Fälscher) einen einheitlichen Text herzustellen. Der Beauftragte tat sein Bestes. Er änderte den Wortlaut der Vorlagen an etwa 3500 Stellen. Diese Übersetzung des Hieronymus, die sogenannte VULGATAS – als „allgemein Verbreitete“ bezeichnet – hat die Kirche selbst über Jahrhunderte hinweg angefochten, im 16. Jahrhundert aber durch das Konzil zu Trient als „authentisch“ erklärt. Und für die Katholiken wurde das Dogma von der göttlichen „Inspiration“ der biblischen Texte auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 nochmals bestätigt. Darüber gibt es bis heute keine erlaubte Diskussion. Die nicht katholischen Kirchen wundern sich.
Lieber Hannes, vielleicht verstehst Du jetzt, dass ich kein Verfechter der Bibel bin, obwohl nachweislich noch etliche wahren Texte vorhanden sind. Es gäbe noch vieles, sehr vieles zu berichtigen.
Im hier aufgezeigten Dilemma der Bibelgeschichte, habe ich in meiner Bibel einer direkten Offenbarung Christus „ Alpha und Omega“ Eine Offenbarung die die Welt nicht kennt, und als das kommende Evangelium bezeichnet wird, keinen einzigen Widerspruch in sich gefunden.
Die ganze Jesus Geschichte und die wahren Begebenheiten zur damaligen Zeit sind hervorragend dargestellt, berichtigt oder ergänzend dargestellt, wie es sich tatsächlich zugetragen hat. Der wahre Grund seiner Erlösertat ist viel umfassender als uns das Theologengeschwätz weismachen will.
Genau nach den Jesus Worten die er den Jüngern gab:
Vieles hätte ich euch noch zu sagen, das ihr heute noch nicht fassen könnt, wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in alle Wahrheit führen.
Ich bin aufgrund der übermittelten Litaraturwerken überzeugt, das dies im jetzigen Jahrhundert geschehen ist.
Wir haben die ganze Wahrheit bekommen. Ich bin mir auch sicher, dass der grosse Teil der Menschen die grosse Bedeutung dieses Geschehens viel später richtig ermessen kann.
Was sagte noch Jesus: Haben sie mich verfolgt, werden sie auch Euch verfolgen.
Und nun eine Tatsache: Keine christliche Gemeinschaft wird von den Amtkirchen so verfolgt, verleumdet und kriminalisiert wie die Urchristen im Universellen Leben. Seit einem Bestand von 20 Menschen, werden diese von den Amtskirchen der beiden Konffesionen katholisch und evangelisch (wobei letztgenannte eine der Schlimmsten ist) verfolgt, gemäss seinen Worten. Deshalb bin ich sicher, dass diese Lebensschule der Weg zum aktiven Glauben ist, weil sie vom Antichristen in jeder erdenklichen Art verfolgt wird. Die Wahrheit ist für den Antichristen immer gefährlich.
Noch einige Fragen !
Was hat uns das sogenannte heutige Christentum in all den 2000 Jahren gebracht?
Sind die Christen ein Vorbild in Lebensfragen? Geben Sie Antworten auf die Fragen nach dem Sinn unseres Daseins? Über Geburt und Tod? Wieso verraten Sie die Lehre Jesus? Wieso feiern sie immer noch heidnische Feste? Wieso zwingen Sie immer noch Babys durch Taufe in ihre Glaubensgemeinschaften? Wieso verehren sie sogenannte Heilige? Wieso nennen sie sich Eminenzen, Pfarrer, Hochwürden usw, wieso nennen sie ihren Führer „Heiliger Vater“ obwohl wissend der Jesusworte: Niemand soll sich Vater nennen, denn siehe, Dein Vater ist im Himmel“ Sie beten „Dein Wille geschehe“ und halten sich nicht danach. Sie beten das Vater unser (und noch falsch dazu) beten mit dem Kopf anstatt mit dem Herzen. Schlagen beim Beten das „satanische Kreuz“, das auf dem Kopf steht. Gehen in sogenannte Kirchen und suchen dort Gott. Sie nennen es Gotteshaus. So ein Blödsinn. Als „wohne“ Gott in Steinhäuser. Nein, viele heutigen Christen sind auf dem falschen Weg, das bin ich mir so sicher wie das Amen nach jeder Pharisäerpredigt.
Das wichtigste aber ist meiner Ansicht nach die tausendfache Auslegung der Bibelworte durch Hunderte von Glaubensgemeinschaften und jede meint sie habe die Wahrheit. Die Wahrheit findest Du dort, wo Dein Herz Dich hinführt. Sie sind seit Jahren ein Streitpunkt unter den Christen. Weil es eben so viele Fälschungen und Auslegungen gibt. Gefährliche Auslegungen wie das 5. Gebot sind Zeugnis davon.
Genüsslich werden dann diese von den Staatskirchen als Sekten gebrandmarkt. Aber auch andere Glaubensgemeinschaften die einer der Staatskirchen nahe stehen, scheuen sich nicht andere Glaubensgemeinschaften als Sekten zu bezeichnen die nicht die Grundstrukturen ihrer Theorien annehmen. Gehen wir auf den Grund: Was ist eine Sekte? Jede Glaubensgemeinschaft, die nicht die urchristliche Lehre des Jesus von Nazareth als Grundlage hat, ist eine Sekte. Also (in grober Form) die Katholiken sind eine Gross - Sekte der Urchristen. Die Evangelische Kirche ist eine Gross - Sekte der Katholiken, die Lutherische eine Sekte der Evangelischen, und die Protestanten eine weitere Sekte der Evangelischen usw. usw. und nachfolgend die ca.150 Gemeinschaften die nicht urchristliches Denken verwirklichen.
Hallo Hannes, hier eine geballte Ladung zum „Studiarum“
Einige Gedanken und Hinweise in der Kirchen-Bibel.
die nicht mit meiner Überzeugung übereinstimmen.
Definition „Was ist Glaube“?
Ist es notwendigerweise eine Sache des Glaubens oder an religiöse Doktrinen? Steht Glaube im Gegensatz zur Vernunft und rationalem Denken?
Zunächst einmal sollte man zwischen rationalem und irrationalem Glauben (an eine Person oder Idee), der auf der Unterwerfung unter eine irrationale Autorität beruht unterscheiden .
Im Gegensatz dazu ist rationaler Glaube eine Überzeugung, die im eigenen Denken- oder Gefühlserlebnis wurzelt. Rationaler Glaube ist in erster Linie nicht der Glaube an etwas, sondern die Gewissheit und Festigkeit , die der auf dem eigenen Erlebnis gegründete Überzeugung eigen ist. Während irrationaler Glaube bedeutet etwas deswegen als wahr anzunehmen, weil eine Autorität oder die Mehrheit es behauptet, entspringt rationaler Glaube aus der unabhängigen Überzeugung, die auf eigenem schöpferischem Beobachten und Denken beruht – trotz der Meinung der Mehrheit. In der Sphäre der menschlichen Beziehung ist Glauben eine unerlässliche Eigenschaft der echten Freundschaft oder Liebe. Glauben in einen Menschen haben bedeutet, der Zuverlässigkeit und die Unveränderlichkeit seiner grundlegenden Haltung des Kern seiner Persönlichkeit oder Liebe gewiss zu sein.
Wer mit Engagement seinen „Unglauben“ vertritt.
setzt sich dem Risiko aus dass man ihm entweder ein schlechtes Gewissen unterstellt, dem die Wahrheit der biblischen Botschaft unbequem sei, oder aber zwanghafte komplexähnliche Bedürfnis, seinen Unglauben vor sich und anderen immer wieder zu rechtfertigen.
Dass viele Menschen engagiert für den Unglauben eintreten, weil die Wahrheitsliebe für sie ein grundlegender ethischer Wert ist, den es zu verteidigen gilt, und weil die theologische Unwahrhaftigkeit ihren berechtigten Zorn erweckt, ist den meisten Gläubigen nicht einsichtig; sie haben diese noch nicht durchschaut.
Glaube aus Herdentrieb.
In seinem fünf Jahrzehnte alten Buch“ Tragödie des atheistischen Humanismus“ fragt der Kardinal auf Seite 86:“Bekennen sich viele von uns nicht eben aus jenen Gründen zum Katholizismus, aus denen sie die unheimliche Neuheit der Frohbotschaft vor zweitausend Jahren von sich gewiesen hätten, nämlich um ihrer seligen Ruhe und ihres Herdentriebes willen?
Von Gott (angeblich) hundertfach befohlener Massenmord
„Doch in den Städten dieser Völker, die dir (dem Volk Israel) der Herr, dein Gott, zu eigen geben wird, sollst du nichts am Leben lassen, was Atem hat, sondern den Bann sollst du an ihnen vollstrecken, an den Hethitern, Amoritern, Kanaanitern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern, wie dir der Herr, dein Gott geboten hat.“ So befiehlt Gott gemäss 5.Moses 20, 16-18. Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenopfern und rund 1000 Zorn- und Strafaktionen eines blindwütigen Gottes. Das Tötungsverbot (5. Mo 5,17) wirkt wie verloren und vergessen inmitten all dieser Metzeleien.
Robert Mächler verweist auf die Tatsache, dass gebildete Juden und Christen der Kritik an solchen Bibelstellen oft mit der Ausflucht begegnen, „man müsse das alle historisch, aus den Bedingungen der damaligen Zeit und Umwelt verstehen.“ Und er fügt bei: „ Eben das tut der Bibelkritiker. Doch zieht er, im Unterschied zu den Bibelgläubigen, daraus die vernünftige Forderung, dass historisch Bedingtes nicht von einem über alle Bedingtheit erhabenen Gott kommen kann. Aktueller Gegenstand seiner Kritik ist nicht das Alte Testament selber, sondern die Tatsache, dass dieses ungeheuer ambivalente Buch noch heutigen Juden und Christen als „Wort Gottes“ schlechthin gilt.
Sadistische Mordphantasien: Gottes Wort?
Beim Propheten Ezechiel (21, 14-22) lesen wir: “So spricht der Herr: Ein Schwert ist geschärft, ist blank gefegt! Um zu schlachten, ist es geschärft:...ich gab es dem Schlächter, es mit der Faust zu fassen; es ist geschärft, es ist gefegt, dem Würger in die Hand gegeben zu werden.....Und verdoppeln wird sich das Schwert und verdreifachen; ein Schwert zum Blitzen, gefegt zum Morden, sei schneidig, fahre nach rechts und nach links, wohin deine Scheide bestellt ist. Und auch ich will in die Hände klatschen.....Ich, der Herr, habe geredet. (Was für ein schrecklicher Gott hat hier geredet?)
Biblische Rachsucht
Im Buch Josua (10, 10-13) wird berichtet, dass die Israeliten einem Feinde mit göttlicher Hilfe eine schwere Niederlage beibrachten, und beigefügt: „Damals....redete Josua mit dem Herrn und sprach....:Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond im Tale von Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Monde blieb stehen, bis das Volk Rache genommen an seinen Feinden. „ Hier ging es nicht um Sieg, sondern um Rache, um Unmenschlichkeit gegenüber einem kampfunfähigen Feind. Um das Austoben niedrigster Rachegelüste zu ermöglichen, soll Gott ein Wunder gewirkt haben!
Auch das Neue Testament spricht von gottgewollter Rache:
„Denn dies sind die Tage er Rache, damit alles erfüllt wird, was geschrieben steht“ (Lukas 21, 22, ein Jesus-Wort!) „Mir gehört die Rache, ich will vergelten“ (Hebr. 10,30 –„ ) da es vor Gott gerecht ist, euren Bedrängen mit Drangsal zu vergelten (2.Thess. 1,6) - „in flammendem Feuer, wenn er Rache übt an denen , die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium von unserem Herrn Jesus nicht gehorsam sind“ (2.Thess.1,8) – Nennt man das Feindesliebe?
Jeder Sohn würde heftig protestieren,
wenn man seinem Vater so Grauenhaftes unterstellte, und ein Gottessohn erst recht. Nichts dergleichen bei Jesus. Die zahlreichen, angeblichen von seinem „Vater“ befohlenen Völkermord-Kriege und all die anderen Grausamkeiten waren für ihn ebenso eine gottgewollte Selbstverständlichkeit wie für die Pharisäer, Schriftgelehrten und alle andern Juden – und wie für die grosse Mehrheit der heutigen Theologen und Christen. Hätte Jesus darüber Zweifel gezogen, ja sogar – wie es seinem Temperament entsprach – mit Wortgewalt als Gotteslästerung verurteilt, so wäre sein Streit darüber mit den Pharisäern noch viel heftiger gewesen als all die anderen Wortwechsel. Dass die Evangelien nicht über einen solchen Streit berichten, ist ein ebenso sicheres Zeichen dafür, dass er daran keinen Anstoss nehmen konnte, weil dies alles nicht stattgefunden hat, wie die Tatsache, dass er sich immer wieder auf zwei Hauptakteure dieser Massenmörderein, Moses und Elia, berufen hat ohne sie deswegen je zu kritisieren. Am harmlosen Schwören hat er hingegen Anstoss genommen (Mt 5, 34-37)
Jesus, mit zwei angeblichen Massenmördern in göttlichem Lichterglanz verklärt:
Von dieser Verklärung in Gegenwart von Moses und Elia berichtet Lukas (9, 28-35). Aber man bedenke: Moses hatte einst (4. Mo 31, 14-18) angeblich befohlen, wehrlose Frauen und Kinder, die vom israelischen Heer geschont worden waren, zu töten. Und er sorgte angeblich immer wieder für Vollstreckung der von Gott angeblich befohlenen Massenmorde: 2Mo,32 27-28/3. Mo 24,13-14;26, 7-8/ 4. Mo 15,35;21 2-3;21,34-35;25,4-5;25,16;31,7-8;33,50-56/5.Mo 2,31-34;2-6;7,1-5;7,16,23-24;9,3;13,6-16;17,2-5/ Jos.6,2,21;8,18-28;10,40;11/Ez 9,5-6/Ri 7,9-22;14,19;21/1.Sam.15, 2-3 usw.
1.Kö 18, 40 berichtet anderseits von Elias Massenmord an 400 Ballspropheten:. .“Elia führte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst. „ Gemäss Lukas 4, 25-26 hatte Jesus Kenntnis von dieser biblischen Erzählung. Somit sollte man annehmen, dass Jesus von diesen Massenmorden angeblich wusste. Das Wissen um diese Morde und die mehr als hundertmal die Erwähnung der Namen von Moses und Elia (statt auf die menschenfreundlicheren Propheten Amos, Hosea und Micha) müssen doch einem klar denkenden Menschen Zweifel aufkommen lassen ob diese Schilderungen der Wahrheit entsprechen. ( Was für ein Gottessohn und Lehrer einer zeitlosen Moral höchst fragwürdig wäre.)
Auch die angeblich lieblosen Reden Jesus
Die angeblichen, fragwürdigen unethischen und grausamen Aussagen Jesus sind 100%ig gefälscht. Diese werden von Bibelgläubigen schweigend übergangen oder bewusst vertuscht:
Einige Beispiele gefällig?
„Weil er jedoch nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, dass er und sein Weib und seine Kinder und alles was er hatte, verkauft...würde Mt.18, 25 „Und sein Herr wurde zornig und übergab ihn den Folterknechten...So wird auch mein himmlischer Vater euch tun“ Mt.18,34)“ Doch diese meine Feinde führt hierher und macht sie vor meinen Augen nieder.“ Lk 19,27) „Bindet ihm Hände und Füsse und werfet ihn hinaus in die Finsternis....Dort wird Heulen und Zähneknistern sein.“ (Mt. 8 12; 13,,42; 13, 50; 22, 13; 24, 51; 25, 30; Lk 13, 28!)..und wird ihn in Stücke hauen lassen.“ (Mt. 24,51)
Kann ein grosser Liebender, der mitfühlt mit den Versklavten, Gefolterten und Gemordeten, der erschrickt, wenn andere unbekümmert von Mord, Folterungen und Versklavungen reden, so lieblose Reden führen, auch wenn nur gleichnishaft, und tun, als ob dies alles selbstverständlich wäre? Kann ein Gottessohn, der uns als die personifizierte Liebe vorgestellt wird, so lieblos, und grausam sein? das er Menschen, die gemäss Schöpfungsplan mit moralischen Schwächen behaftet sind, werden der in einem kurzen armseligen Leben begangenen Sünden zu nie endenden Höllenqualen verurteilt, obwohl ihre kurze Lebensdauer im Vergleich zur Ewigkeit nicht einmal einer Sekunde von hundert Millionen Jahren entspricht? Fünfundzwanzigmal soll Jesus angeblich vom höllischen Feuer gesprochen haben.
Siehe ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe
(Mt. 10,16)
Mit diesen Worten soll Jesus seine Jünger zu jenen ausgesandt habe, die seine Botschaft noch nicht kannten oder noch nicht angenommen hatten. Noch waren sie nicht seine Feinde, sondern vorerst unbeteiligte, kaum an seiner Verkündung interessierte Zeitgenossen. Und schon unterstellte er ihnen die Arglist und Bosheit des Wolfes. Soll das Feindesliebe sein, wo es doch nicht einmal Nächstenliebe ist? Auf jeden Fall spricht daraus eine extreme Intoleranz. –Auch Paulus sprach von „reissenden Wölfen“, die nach meinem Weggang zu euch kommen werden“ und „verkehrte Dinge reden, um die Jünger in ihrer Gefolgschaft zu ziehen“. (Apg. 20, 29) Als reissende Wölfe hat man Andersdenkende dann auch behandelt, bis weit in unser Jahrhundert hinein.
Feindesliebe: Jesu Theorie oder Praxis?
Matthäus (23, 31-35) berichtet folgende angeblichen Jesus Worte: „Somit stellt ihr euch selbst das Zeugnis aus, dass ihr Söhne derer seid, die die Propheten getötet haben..... Und ihr, macht nur das Mass eurer Väter voll, ...damit alles gerechte Blut über euch komme, das auf Erden vergossen wird.“ – Diese mit Feindesliebe unvereinbare, sogar der Väter Sünden aufrechnende
Rachsucht Jesu galt den mit wilden Schimpfnamen überhäuften Pharisäern, denen er entgegen seiner Empfehlung (Mt. 18, 21-22) weder 7 mal noch 77 mal verziehen hat, obgleich sich ihr Verhalten wohl eher aus konservativ-sturer Gesetzestreue als aus vorsätzlicher Bosheit erklärt.
Jesus war übrigens nicht der erste Lehrer , der Feindesliebe, wie man uns beigebracht hat.
„Feindschaft vergilt mit Liebe“, sagte schon Laotse (ca. 550 v. Ch.).
Buddha empfahl: „Böses überwinde durch Gutes“. Und Konfuzius Empfehlung: „Wohltun vergelten mit Wohltun, Feindschaft mit Gerechtigkeit“ war sicher besser als von Feindesliebe zu reden und auf Rache zu sinnen, wie sie Jesus angeblich unterstellen.
Platon (427-347 v. Ch.) schrieb:“ Wieder misshandeln, nach dem man misshandelt worden ist, ist das, wie die meisten sagen, gerecht? Auf keine Weise.
Sexualfeindlichkeit
Paulus sprach von einem „Leib der Niedrigkeit“ (Phil.3,31) und sagte, es sei „für den Menschen gut, keine Frau zu berühren“ (1.Kor. 7, 1,26) Am besten blieben alle Menschen unverheiratet (1. Kor. 7, 7, 26). Er empfahl, dass „auch die, welche Frauen haben, so seien, als hätten sie keine“(1.Kor.7,29).
Ein allmächtiger, gütiger Gott, der nicht mächtig oder gütig genug war,
die Menschen zu „erlösen“, von ihrer „Schuld“ zu befreien, ohne dafür seinen eigenen Sohn zu Tode quälen zu lassen? Wo bleibt die Erlösung?
Die auf Golgatha Erlösten bestrafen?
Der Gott, der auf Golgatha für alle Menschen starb, indem er ihre Sünden auf sich nahm, soll wieder kommen, ein Gericht abhalten, um die zuvor Erlösten zu bestrafen?
Sanftmütig und von Herzen demütig?
War Jesus wirklich so wie er sich gemäss Mt. 11, 29, selbst beurteilt? Kaum, falls die ihm zugeschriebenen Aussagen echt sind! Er konnte unduldsam, reizbar und sehr zornig sein. Zu seinen Jüngern sagte er angeblich:“ Habt ihr denn immer noch nicht bemerkt und nichts verstanden? Ist einer Herz verhärtet?( Mt.8,17) Zu Petrus: „Hinweg mit dir ,Satan (Mt.16,23) Zu den Juden:“ Ihr stammt vom Teufel als eurem Vater...(Joh.8,44) Zu den als Heuchler beschimpften Pharisäern:“ „Weh euch ihr Nattergezücht“ (Mt.12,34) Zu dem um Heilung eines epileptischen Sohnes bittenden Vater: “Oh du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein und euch ertragen?“ Lk.9,41- Wer aber sagt: du Tor, soll der Hölle verfallen sein (Mt.5,22) „Wer zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer und in seinem Herzen nicht zweifelt...dem wird es zuteil werden (Mk.11,23)
Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr“ (Jo. 5,31) und „Auch wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis wahr“ (Jo 8,14)
Und statt „von Herzen demütig“ zu sein, schwelgte er in wahren Selbstverherrlichungs-Orgien:“ Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich und er wird ihn alsbald verherrlichen.“ (Jo 13,31-33)
(Was dieses Gewäsch soll läst sich nur damit erklären, dass sie von sogenannten Theologen stammen.)
Die Liste der biblischen Fragwürdigkeiten, Ungereimtheiten der Moralwidrigkeiten liesse sich stark erweitern, Wissen unser bibelgelehrten TheologInnen, PfarrerInnen und KatechetInnen nichts von all dem? Oder verdrängen sie es? Oder wird es bewusst vertuscht? In ihrer Predigt ist davon kaum je die Rede. Dies gilt ebenso für die Bibelhörigen die nicht Müde werden dieses Kirchenwerk uns als das Wort Gottes zu verkaufen. Der Buchstaben tötet. Jesus meinte nicht den Körper, sondern den Geist. Wie weise er doch schon damals, für die kommende Zeit um die Auslegung seiner Lehre wusste.
Wichtige Erkenntnis: Die Bibel hat den Menschen die verrückte Idee beigebracht, dass Mord und Massenmord gottgewollt sein kann. Das musste schlimme Folgen haben.
Der Antichrist setzte, und setzt alles daran solche Jesus Fälschungen in das angebliche Wort Gottes einzuflechten. So wie die Bibel heute ist, sollte sie auf den Index Jugendgefährdeter Schriften gesetzt werden. Sie ist gefährlich, weil mit sehr vielen antichristlichen Fälschungen versehen, Menschen, die nicht gelernt haben, zu unterscheiden, die nicht auf ihr Inneres hören wollen oder nicht können werden zu Fanatikern, weil die angebliche Lehre Jesus, wie sie heute von den Steinhauschristen gelehrte Lehre eine bequeme Lehre ist. Mit Angst die Menschen bei der Stange gehalten werden kann, und sogenannte „gerechte Kriege“ befürworten.
Gefälschte Offenbarung
Der Theologe Ch. Hermann Weisse, der Frage nachging, ob das Johannes Evangelium wirklich vom Apostel dieses Namens stamme. Weisse erkannte, dass Sprache un
Gedankenwelt dieses Evangeliums griechisch geprägt sind. Da Jesus ein aramäischer Jude war, sah Weisse in dieser Tatsache einen unerklärlichen Widerspruch, der es ihm fast unmöglich machte, an die Echtheit des Johannes Evangelium zu glauben. Dennoch schrieb er abschliessend:“ Aber so schwer uns diese Erklärung fällt, so hart uns die Unwahrscheinlichkeit dünkt,.. so geben wir doch lieber das Unwahrscheinliche zu, so unterziehen wir uns doch lieber der Last der Erklärung des kaum Erklärenden, als dass wir...gegen die Autorität der gesamten christlichen Kirche vom zweiten Jahrhundert an bis in das neunzehnte hinab uns beharrlich sträuben sollten“.
Albert Schweizer fügt hier bei:“ Besser als durch eine solche Hypothese seiner Echtheit kann man die Unechtheit des vierten Evangelium nicht dartun“ (Schweizer Albert . Gammelte Werke, Bd.3,218)
Aber da es hier um das wohl am meisten zitierte Evangelium geht, eine tragende Säule der „Offenbarung“ und der Vergottung Jesus, konnte die von der Kirchen gegängelte Theologe diese Fälschung nicht gelten lassen. Dem Gebot der Ehrlichkeit tat man dann halbwegs Genüge, indem die Fälschung relativ unwichtiger Paulus Briefe anerkannt wurde, zum Beispiel jener an die Epheser, an Timotheus und Titus. Prof. Norbert Brox schreibt dazu:“ Wenn jemand wie in den Timotheus und Titusbriefen Zeile um Zeile geschickt als „Paulus“ schreibt und doch nicht Paulus ist, dann liegt gewollte Fälschung vor. (Vaterland, Luzern 20.01.1979, „Fälschungen in der Bibel“ Die Ungläubigen nehmen zur Kenntnis: Auch raffinierte Fälscher können vom heiligen Geist inspiriert sein. Dass dieser Fälschungen noch immer in der Bibel zu finden sind und den Gläubigen als „göttliche Offenbarung“ präsentiert werden, erübrigt jeden Kommentar. In der kirchlichen Verkündigungen wird ihre Unechtheit möglichst unterschlagen.
Theologische Bibelfälschung
Dass es bis vor kurzem je mindestens eine katholische und evangelische Bibelübersetzung gab, war zurecht ein Stein des Anstoßes. Dem hat man nun abgeholfen durch eine von beiden Seiten gutgeheißene Einheitserklärung, genannt „Die gute Nachricht – die Bibel – in heutigem Deutsch.“ Vergleicht man die neue Übersetzung mit einer alten, so fragt man sich da und dort, ob der heilige Geist eine wunderbare Textverwandlung vollbracht hat, In der Zürcher Zwingli Bibel von 1966 lautet Mt.19, Vers 11-12, zum Beispiel so: Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern (nur) die, denen es gegeben ist. Denn es gibt Verschnitte (eine andere Übersetzung spricht von Eunuchen, also Kastrierten), die von Mutterleib so geboren sind, und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind, und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmelwillen. WER ES FASSEN KANN DER FASSE ES!!!! Die Einheitsübersetzung präsentiert uns nun folgende Jesus – Aussage: „ Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand nicht heiratet. Manche Menschen sind von Geburt an eheunfähig, manche –wie die Eunuchen – sind es durch späteren Eingriff geworden. Noch andere verzichten von sich aus auf die Ehe, weil sie ganz davon in Anspruch genommen sind, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichtet. VERSTEHT ES WENN IHR ES KÖNNT!!! Das ist keine zeitgemäße Übersetzung, sondern die plumpe Fälschung eines Anstoss erregendes Bibelinhalts. Eine von den zahllosen, die während 2000 Jahren vorgenommen wurden.
Skandalöse Bibelinterpretationen
„Die Theologie der existentialen und der symbolischen Bibelinterpretation ist ein alterschwaches Untenehmen. Das eigentlich Skandalöse, das meinen Zorn erregt, ist dies: Mit apologetischen Tricks fristen Teile der akademischen Theologie nun seit mehr als 200 Jahren ihr Dasein. Seit Beginn der Aufklärung haben immer wieder Theologen rationales Denken und biblische Mythologie auszugleichen versucht. So gestand beispielsweise Schleiermacher von sich – in seinen „Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern“ die er 1799 anonym veröffentlichte -, dass schon früh „Gott und Unsterblichkeit dem zweifelnden Auge verschwanden“. Statt redlich die Konsequenzen zu ziehen, half er sich mit der üblichen Sophistik und wurde zum Kirchenvater des 19. Jahrhunderts “(Joachim Kahl)
Die historisch – kritische Textanalyse
sucht mit wissenschaftlichen Methoden, so wird geltend gemacht, welche der Jesus Worte wahrscheinlich von ihm stammen und welche anderen unecht sind, das heisst, auf das zurück gehen, was nach Jesu Tod in den frühchristlichen Zirkel über ihn erzählt wurde. Ein schwieriges, von Wunschdenken verfälschtes Unterfangen. Bei den kirchlich akzeptierten Theologen kann es mit Sicherheit nur zu einem Resultat führen:“ Die ethisch fragwürdigen Jesus-Worte sind unecht oder meinen nicht das, was er sagt. So einfach ist das! Jene Theologen aber, die mit dieser „Wissenschaft“ nicht einig gehen, und es hat ihrer schon viele gegeben, müssen sich bald nach einem kirchenunabhängigen Broterwerb umsehen. Wer will das schon?
Apostelstreit
Christliche Streitsucht und üble Nachrede findet man schon in der Bibel, sogar unter den Aposteln. Paulus bezichtigte Petrus der Heuchelei (Gal.2,13) und unterschob ihm unlautere Motive: “Sie umwerben euch eifrig nicht auf gute Art, sondern sie wollen euch vom wahren Evangelium ausschliessen, damit ihr sie eifrig umwerbet.“(Gal.4,17) „Denn viele sind ungehorsam, nichtige Schätzer und Verführer, zumeist die aus der Beschneidung (gemeint sind die Judenchristen unter Führung von Petrus und Jakobus, P.F.); und ihnen muss man den Mund stopfen, da sie ja ganze Häuser zerrütten, indem sie lehren, was man nicht lehren soll, um schändliche Gewinnens willen.“(Tit.1,10) Er schimpfte seine Apostelkollegen „falsche Brüder“ (Gal.2,4) „falsche Apostel und betrügerische Arbeiter“(2, Kor.11,13) und verfluchte sie:“ Aber selber wenn wir oderein Engel vom Himmel ein anderes Evangelium predigen würde als das, welches wir euch gepredigt haben, so sei er verflucht.“(Gal.1,8-9) Im 2. Korinther Brief (11,4-5) sprach Paulus von einem Apostel, der einen anderen Jesus predigt und ein anderes Evangelium verkündet. Und er erklärte verächtlich-ironisch, dass er „in nichts zurückgestanden habe hinter den „übergrossen Aposteln“.
Noch erschreckender tönt es bei Petrus, der in seinem zweiten (unechten?) Brief der Verfechter anderer theologischer Meinungen als moralische Wüstlinge hinstellt:“ Und aus Habsucht werden sie durch ersonnene Reden euch ausbeuten“ (2,3) „Sie achten die Schwelgerei (sogar) bei Tag für ihre Wonne; sie haben Augen, die voll (Begierde nach) einer Ehebrecherin sind und von Sünde nicht ablassen“ (2, 13-14) „Diese Irrlehrer aber, gleich unvernünftigen Tieren, die als Naturwesen zum Gefangenwerden und Umkommen geboren(!) sind, lästern, was sie nicht kennen und werden durch ihre (sinnliche) Verderbtheit auch zugrunde gehen..“(2,12) Wen wundert’s dass dieses diffamierende Reden der beiden wichtigsten Apostel, das sowohl der „göttliche Offenbarung“ als auch der Kirchengeschichte zuzurechnen ist, schlimme Folgen hatte?
Zwei Kronzeugen christlicher Nächstenliebe.
Aus Martin Luthers Brief an Melanchthon vom 1.8.1521
„Sei ein Sünder und sündige kräftig.....Es genügt, dass wir durch den Reichtum von Gottes Herrlichkeit das Lamm erkennen, das die Sünde der Welt trägt; von diesem trennt uns Sünde nicht, selbst wenn wir viele tausendmal an einem Tag hurten und mordeten.“
..das man auch ihre Häuser zerstöre,...dass man ihnen verbiete, bei uns öffentlich Gott zu loben, zu danken und zu beten...“ Das war Luthers Meinung zu den Juden. (Luther, Von den Juden und ihren Lügen, 1543, Erlanger Ausgabe XXXII,233,zit. bei Deschner, Abermals...,458)
Zum Schluss noch Nachdenkliches
Kein Evangelium ist von einem Augenzeugen verfasst worden. Die Verfasser sind durchweg geschichtlich unbekannte Personen. Bei keinem von ihnen handelt es sich um einen der gleichgenannten Aposteln oder Jünger Jesu. Auch der Verfasser der Petrus Briefe hat nichts mit dem im Evangelium aufgeführten Petrus zu tun. Hier und in anderen Fällen schmücken sich die Autoren mit fremden Federn. Kein historischer Jünger Jesu wäre – auch wenn er hätte schreiben können – überhaupt imstande gewesen, theologische Schriften zu erstellen. Die Diskrepanz zwischen Namengebung und wirklicher Autorenschaft ist besonders gross beim sogenannten Johannes Evangelium. Dieses wurde von aussen, von einem frühchristlichen Gnosis, beeinflusst, einem, wie der evangelische Theologe Hans Conzelmann formuliert, „ungeheuerlichen mixtum compositum aus iranischen, babylonischen,ägyptischen Ideen“ Es ist bei diesem späten Evangelium ganz auszuschliessen, dass es sich um authentische Jesus Texte oder einer authentische Botschaft Jesu handelt. Die schönen Worte, die der Autor Johannes findet (der kein Jünger gewesen ist) klingen zwar für theologische Ohren sehr bedeutend, aber sie stammen nicht von Jesus selbst. Der Nazarener sagte beispielsweise nie von sich, er sei „das lebendige Brot, das von Himmel herabgekommen ist“ Er verlangte auch von niemandem, um des Heils willen sein „Fleisch und Blut“ zu sich zu nehmen.
Aber die Ansicht des Johannes hat sich dennoch durchgesetzt. Einigen wenigen (den besten oder den siegreichsten?) unter den Hunderten von rivalisierenden Lehren, die alle behaupteten, die einzig wahre Lehre Jesu zu kennen und zu vertreten, und die alle anderen des Betrugs bezichtigten, ist der Durchbruch gelungen. Dass sich unter den besonderen Umständen, unter denen die Evangelien entstanden sind, nicht nur (Abschreibe) Fehler eingeschlichen haben, sondern auch Widersprüche, ja Unwahrheiten, ist verständlich.
Schon von den Schriften des sogenannten Neuen Testaments sind mehr als die Hälfte unecht, das heisst entweder ganz gefälscht, oder sie stehen unter einem falschen Verfassernamen, was anscheinend ihrem Charakter als „Gotteswort“ keinen Abbruch tut. Die offizielle Kirche und viele, viele Bibelgläubige wissen stets einen Ausweg: Was sie, wenn auch erst Jahrhunderte später, als Originaltext deklariert hat, ist authentisch, ist „vom heiligen Geist inspiriert“ ohne Fehl und Tadel, ohne Abstriche. Wieder muss sich das Prinzip der Catholica bewähren: Was gefälscht ist und was nicht, was irrig und was wahr, bestimmt nicht die Wissenschaft, nicht der denkende Mensch, sondern das bestimmen die Kleriker – und der Heilige Geist. In der Praxis sieht das so aus: Um der heillosen Verwirrung der Heiligen Schrift eine Ende zu machen, beauftragte Papst Damasus im Jahre 383 den Hieronymus (ein heilig gesprochener Verleumder und Fälscher) einen einheitlichen Text herzustellen. Der Beauftragte tat sein Bestes. Er änderte den Wortlaut der Vorlagen an etwa 3500 Stellen. Diese Übersetzung des Hieronymus, die sogenannte VULGATAS – als „allgemein Verbreitete“ bezeichnet – hat die Kirche selbst über Jahrhunderte hinweg angefochten, im 16. Jahrhundert aber durch das Konzil zu Trient als „authentisch“ erklärt. Und für die Katholiken wurde das Dogma von der göttlichen „Inspiration“ der biblischen Texte auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 nochmals bestätigt. Darüber gibt es bis heute keine erlaubte Diskussion. Die nicht katholischen Kirchen wundern sich.
Lieber Hannes, vielleicht verstehst Du jetzt, dass ich kein Verfechter der Bibel bin, obwohl nachweislich noch etliche wahren Texte vorhanden sind. Es gäbe noch vieles, sehr vieles zu berichtigen.
Im hier aufgezeigten Dilemma der Bibelgeschichte, habe ich in meiner Bibel einer direkten Offenbarung Christus „ Alpha und Omega“ Eine Offenbarung die die Welt nicht kennt, und als das kommende Evangelium bezeichnet wird, keinen einzigen Widerspruch in sich gefunden.
Die ganze Jesus Geschichte und die wahren Begebenheiten zur damaligen Zeit sind hervorragend dargestellt, berichtigt oder ergänzend dargestellt, wie es sich tatsächlich zugetragen hat. Der wahre Grund seiner Erlösertat ist viel umfassender als uns das Theologengeschwätz weismachen will.
Genau nach den Jesus Worten die er den Jüngern gab:
Vieles hätte ich euch noch zu sagen, das ihr heute noch nicht fassen könnt, wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in alle Wahrheit führen.
Ich bin aufgrund der übermittelten Litaraturwerken überzeugt, das dies im jetzigen Jahrhundert geschehen ist.
Wir haben die ganze Wahrheit bekommen. Ich bin mir auch sicher, dass der grosse Teil der Menschen die grosse Bedeutung dieses Geschehens viel später richtig ermessen kann.
Was sagte noch Jesus: Haben sie mich verfolgt, werden sie auch Euch verfolgen.
Und nun eine Tatsache: Keine christliche Gemeinschaft wird von den Amtkirchen so verfolgt, verleumdet und kriminalisiert wie die Urchristen im Universellen Leben. Seit einem Bestand von 20 Menschen, werden diese von den Amtskirchen der beiden Konffesionen katholisch und evangelisch (wobei letztgenannte eine der Schlimmsten ist) verfolgt, gemäss seinen Worten. Deshalb bin ich sicher, dass diese Lebensschule der Weg zum aktiven Glauben ist, weil sie vom Antichristen in jeder erdenklichen Art verfolgt wird. Die Wahrheit ist für den Antichristen immer gefährlich.
Noch einige Fragen !
Was hat uns das sogenannte heutige Christentum in all den 2000 Jahren gebracht?
Sind die Christen ein Vorbild in Lebensfragen? Geben Sie Antworten auf die Fragen nach dem Sinn unseres Daseins? Über Geburt und Tod? Wieso verraten Sie die Lehre Jesus? Wieso feiern sie immer noch heidnische Feste? Wieso zwingen Sie immer noch Babys durch Taufe in ihre Glaubensgemeinschaften? Wieso verehren sie sogenannte Heilige? Wieso nennen sie sich Eminenzen, Pfarrer, Hochwürden usw, wieso nennen sie ihren Führer „Heiliger Vater“ obwohl wissend der Jesusworte: Niemand soll sich Vater nennen, denn siehe, Dein Vater ist im Himmel“ Sie beten „Dein Wille geschehe“ und halten sich nicht danach. Sie beten das Vater unser (und noch falsch dazu) beten mit dem Kopf anstatt mit dem Herzen. Schlagen beim Beten das „satanische Kreuz“, das auf dem Kopf steht. Gehen in sogenannte Kirchen und suchen dort Gott. Sie nennen es Gotteshaus. So ein Blödsinn. Als „wohne“ Gott in Steinhäuser. Nein, viele heutigen Christen sind auf dem falschen Weg, das bin ich mir so sicher wie das Amen nach jeder Pharisäerpredigt.
Das wichtigste aber ist meiner Ansicht nach die tausendfache Auslegung der Bibelworte durch Hunderte von Glaubensgemeinschaften und jede meint sie habe die Wahrheit. Die Wahrheit findest Du dort, wo Dein Herz Dich hinführt. Sie sind seit Jahren ein Streitpunkt unter den Christen. Weil es eben so viele Fälschungen und Auslegungen gibt. Gefährliche Auslegungen wie das 5. Gebot sind Zeugnis davon.
Genüsslich werden dann diese von den Staatskirchen als Sekten gebrandmarkt. Aber auch andere Glaubensgemeinschaften die einer der Staatskirchen nahe stehen, scheuen sich nicht andere Glaubensgemeinschaften als Sekten zu bezeichnen die nicht die Grundstrukturen ihrer Theorien annehmen. Gehen wir auf den Grund: Was ist eine Sekte? Jede Glaubensgemeinschaft, die nicht die urchristliche Lehre des Jesus von Nazareth als Grundlage hat, ist eine Sekte. Also (in grober Form) die Katholiken sind eine Gross - Sekte der Urchristen. Die Evangelische Kirche ist eine Gross - Sekte der Katholiken, die Lutherische eine Sekte der Evangelischen, und die Protestanten eine weitere Sekte der Evangelischen usw. usw. und nachfolgend die ca.150 Gemeinschaften die nicht urchristliches Denken verwirklichen.

