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Jesus Worte zum Nachdenken

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JESUS WORTE zum Nachdenken



JESUS WORTE zum NACHDENKEN
Auszüge aus dem heiligen Buch "Das ist mein Wort"

Im Gegensatz zur heutigen Bibel, werden Sie in dieser Bibel der Urchristen keine Widersprüche finden.
Christus erklärt, erklärt und vertieft das Wort. Seine Worte:

"Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort"

Was Ich als Jesus von Nazareth zu den Pharisäern und Schriftgelehrten und ihren Anhängern sprach, das gilt auch noch heute [1989]: So, wie sie Mich, Christus, in Jesus von Nazareth des Satanischen bezichtigt haben, Mich verfolgt und lächerlich gemacht haben, ebenso werden die Meinen in der heutigen Zeit [1989] von Theologen, scheinbaren Bibelkundigen und ihren Anhängern behandelt. Wieder sind die heutigen Schriftgelehrten und Pharisäer viele kirchliche und teilweise auch weltliche Obrigkeiten. Da sie ihre Dogmen und ihre Kirchengesetze als das Fundament des Christsein ansehen, verstehen sie nicht, was wahres Christentum bedeutet. Viele Vertreter der kirchlichen und weltlichen Obrigkeiten betreiben Politik und verwenden das Wort "christlich" für unchristliche Zwecke. Sie verwenden Meinen Namen, um ihrem Namen Ehre zu machen. Sie reden zum Volk vom Evangelium der Liebe, jedoch die wenigsten von ihnen leben danach. Sie erlassen manche Gesetze, die dem göttlichen Gesetz entgegenstehen und treten so das Heiligste, das Gesetz der Liebe und des Lebens, mit Füßen. Sie lassen zu, dass Tiere getötet werden. Sie essen in großen Mengen Fleisch und trinken scharfe Getränke. Viele von ihnen sind mitverantwortlich für die Schändung, Ausbeutung und Vergiftung der Erde, und viele, die sich christlich nennen, rüsten für Kriegszwecke.
So genannte Christen, die ihren Obrigkeiten blind ergeben sind, lassen sich im Gebrauch von Waffen für kriegerische Zwecke ausbilden, um dann, wenn der Kriegsruf erschallt, Menschen zu töten. Blind gegenüber der ewigen Wahrheit, handeln sie wie Sklaven und tun, was ihnen befohlen ist. Benommen und trunken von ihrem niederen Ich, schänden viele den großen Erdmenschen, die Erde, und greifen in dessen gesetzmäßige Abläufe ein. Damit stören und zerstören sie die Magnetfelder der Erde und die Erdatmosphäre. Alles dies sind satanische Auswüchse - das niedere Ich von Menschen, die sich für Christen halten.
Heute noch sitzen die kirchlichen Obrigkeiten an Ehrenplätzen, sowohl beim Festmahl als auch in ihren Kirchen, und lassen sich von ihren Gläubigen mit Ehrentiteln anreden. Noch in der heutigen Zeit [1989] verehren sie noch immer einen Menschen mit dem Titel "Heiliger Vater", obwohl Ich als Jesus von Nazareth lehrte, dass es nur e i n e n Heiligen Vater gibt: Es ist der Vater im Himmel, der Vater-Mutter-Gott aller Wesen und Menschen. Sie verehren auch ihre "Heiligen", obwohl Ich lehrte, dass es keine "Heiligen" gibt - nur selige Wesen, die in Gott leben.
Auf der Erde gibt es den Vater dem Fleische nach, das männliche Geschlecht als das zeugende Prinzip. Der Mann, der ein Kind zeugt, gibt den Samen für den irdischen Leib einer sich einverleibenden Seele. Er nennt sich dann dem Fleische nach Vater - so, wie sich das weibliche Geschlecht, das den Samen des Mannes für die werdende fleischliche Hülle empfängt und diese unter dem Herzen trägt und gebiert, dem Fleische nach Mutter nennt.
Die Erde ist die Abtragungsstätte für die Seelen im Erdenkörper. Jetzt sind viele dieser damaligen Heuchler wieder in einer fleischlichen Hülle, um ihre Intrigen gegen Mich, den Christus, fortzusetzen, indem sie wieder jene Menschen verfolgen, die sich bemühen, die Wahrheit offenbar werden zu lassen. Heute noch gelten Meine Worte: Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.
Getrieben von Ehrgeiz, Macht und eitlem Wahn, gehen diese Seelen immer wieder in Erdenkörper, um von neuem dort zu beginnen, wo sie aufgehört haben, als sie der irdische Tod erfasst hat. Das wird sich so lange fortsetzen, bis Einverleibungen für solche niedere Seelen nicht mehr möglich sind - oder bis in der noch bestehenden Einverleibungsspanne sich die ehrgeizigen und machthungrigen Seelen beugen, um die geringsten unter ihren Brüdern und Schwestern zu werden. Denn wer sich selbst erhöht, muss über die "Erniedrigung" zur Einsicht kommen.
Es sind also in vielen Fällen immer wieder dieselben Heuchler wie zu Meiner Zeit, in der Ich als Christus in Jesus auf Erden wandelte. Es geschehen immer wieder gleiche und ähnliche Verbrechen, allerdings - entsprechend dem Wandel der Zeit - mit anderen Argumenten und Methoden. Der Zweck jedoch ist der gleiche: Schaltet all jene aus, welche die ewige Wahrheit offenbar werden lassen und ein wahres christliches Leben verwirklichen.
Erkennet: Den Dämonen sind jene, die das wahre Christentum verwirklichen, die größte Gefahr. Deshalb hat sich der Satan der Sinne in das Mäntelchen "christlich" gehüllt, um eine große Verwirrung anzustiften, so dass nicht gleich jeder erkennt, was wahrhaft christlich ist. Denn das wahre christliche Leben ist das Leben nach den Gesetzen Gottes, die Ich als Jesus von Nazareth lehrte und lebte.
Ähnlich wie Ich als Jesus mussten zu allen Zeiten viele gerechte Propheten und gerechte Männer und Frauen leiden.
Wer das Evangelium der Liebe und des Lebens nicht nur predigt, sondern auch praktiziert und vielen Menschen die Gesetze der Liebe und des Lebens aus seiner Verwirklichung nahe bringt - ihnen also den Weg zu Mir, dem Christus Gottes in ihrem Inneren, weist, damit sie Mir nachfolgen können -, der ist eine Gefahr für jene, die sich nur mit dem Mäntelchen "Christsein" umkleidet haben.
Weil die Frau im Erdenkleid, die Mitträgerin der göttlichen Weisheit, von der Ich schon berichtet habe, die ewigen Gesetze und den Weg in das ewige Gesetz wieder in die Welt zu den Menschen bringt, muss sie - ähnlich wie Ich und viele Propheten - Hohn, Spott, Verachtung und Verleumdung tragen. Trotz alledem wird sich die ewige Wahrheit durchsetzen und der Christus, verbunden mit der göttlichen Weisheit, als Sieger hervorgehen.
Wer die reißenden Wölfe im Schafspelz des Scheinchristen erkennen möchte, der prüfe die kirchlichen Obrigkeiten und ihre Anhänger - unter ihnen sind auch viele Regierende dieser Welt, die Meinen Namen als Mittel zum Zweck verwenden:
Sind diese kirchlichen und weltlichen Amtsträger Nachfolger des Nazareners?
Macht die Lehre der kirchlichen Obrigkeiten die Menschen gesund und glücklich?
Ist die Mutter Erde gesund, und bietet die Erdatmosphäre der Erde und den Menschen Schutz?
Wer sind jene, die das Töten befürworten?
Suchet die Wölfe im Schafspelz des Scheinchristen! Dann findet ihr den Antichristen, der euch mit Meinem Namen - Christus - entgegentritt und euch täuscht und in die Irre führt.
Seit Meiner Zeit als Jesus von Nazareth bis heute sind es immer wieder dieselben Heuchler - nur in anderen Erdenkörpern -, die sich der dämonischen Gewalt und dem Satan der Sinne verschrieben haben, um mit einem christlichen Mäntelchen die Menschen zu verführen. Wer sich der Finsternis verschreibt, der dient auch der Finsternis. Sie wird die Ihren immer wieder in die Welt schicken, um die Menschen zu täuschen und sie in die Irre zu führen.
Viele Völker sind als Herde menschlichen Hirten gefolgt und wurden von ihnen in das Chaos geführt. Doch selbst im Chaos ist die Hoffnung auf das Gute, auf die Neue Zeit, die Zeit des Christus.
Ich Bin die Hoffnung, Ich Bin die Wahrheit und das Leben.
Ich Bin im Geiste den Meinen sehr nahe und bereite durch sie Mein Kommen vor. Das führte und führt zum Kampf. Denn der gibt nicht ohne weiteres auf, der jahrhundertelang das christliche Mäntelchen umgelegt hatte und noch trägt, um damit noch viele zu verführen.
Ich, Christus, Bin das Leben; Ich zerstöre nicht. Ich kläre auf, so daß diejenigen, welche die Schlange erblicken, sie erkennen und ihr den Kopf zertreten. Auf diese Weise entlarve Ich die Heuchler und gebe ihnen dabei zugleich die Möglichkeit, ihr Haupt zu beugen und die geringsten unter ihren Brüdern und Schwestern zu werden.
Erkennet: Ich siege durch Menschen, die mit Mir sind und die Neue Zeit vorbereiten. Ausgestattet mit Meiner Kraft, kämpfen sie jetzt noch gegen ihre eigenen Fehler und Schwächen und zugleich mit der Kraft der Liebe gegen die Heuchler im christlichen Mäntelchen.
Der Kampf in und mit Mir ist ein gerechter Kampf. Ich, Christus, gehe denen voran, die sich bemühen, den Willen des Vaters zu tun. Die Erde wird gereinigt und lichter werden, weil Ich, der Christus Gottes, komme.
Das Wort "schwören" soll sinngemäß verstanden werden. Es entspricht dem Wort "bejahen". Die ewige Liebe schützt das keimende Leben in der Seele und im Menschen, damit es vom Widersacher nicht angefallen werden kann. Erst wenn die Seele gekräftigt ist, wird sie den äußeren Einflüssen ausgesetzt, um sich zu bewähren. Denn wenn Seele und Mensch viel Göttliches bekamen, das heißt ihnen die Gesetze des Inneren Lebens nahe gebracht wurden und sie diese verwirklicht haben, dann sind Seele und Mensch gestärkt und können den Stürmen und Angriffen der Finsternis standhalten. Sie können dann auch jenen geben, die noch behütet werden müssen, um zu erstarken. So sind also die noch schwachen Seelen, die erst am Beginn des geistigen Weges stehen, von der Kraft der Liebe geschützt, da sie die Schläge der Finsternis noch nicht tragen können. Wer jedoch vom Gesetz des Inneren Lebens empfängt und dieses annimmt, der nimmt sich damit selbst in die Pflicht, das empfangene ewige Gesetz zu verwirklichen.
Wer es wider besseres Wissen nicht verwirklicht und erfüllt, der wird eines Tages ebenfalls den Stürmen ausgesetzt werden. Für seine Nachlässigkeit wird er dann das ernten, was er gesät hat in der Zeit des geistigen Schutzes, in welcher er das geistige Wissen hätte verwirklichen können.

11. Darum werden die, welche die Gottheit kennen und den Weg des Lebens und die Geheimnisse des Lichtes gefunden haben und dennoch in Sünde gefallen sind, mit schwereren Strafen bestraft werden als jene, welche den Weg des Lebens nicht kannten.
12. Diese werden zurückkehren, wenn ihr Rad vollendet ist, und ihnen wird die Zeit gegeben werden zum Überlegen und um ihre Leben zu verbe
sern und die Geheimnisse zu lernen und einzutreten in das Reich des Lichtes." (Kap. 59, 11-12)
Wer die Gesetze Gottes kennt und wider besseres Wissen sündigt, wird sich mehr belasten, das heißt weit schwerere Wirkungen zu tragen haben, als jene, die vom Weg in das Innere Leben weniger wissen.
Erkennet: Jeder kennt die Gebote zum Leben. Daher ist keiner unwissend. Wer die Gebote erfüllt, der lernt auch den Weg nach Innen kennen, die Evolutionsstufen zur ewigen Seligkeit.
Wer jedoch den Inneren Weg kennt und schon einige Evolutionsstufen gegangen ist und dann trotz besseren Wissens sündigt, der sündigt wider den Heiligen Geist. Wie alle anderen Menschen, die in tiefen Sünden leben, wird er, wenn er gestorben ist, als Seele am Rad der Widerverkörperung haften, bis das abgegolten ist, was die Seele an dieses Rad bindet.
Deshalb b
deutet die Aussage "Diese werden zurückkehren, wenn ihr Rad vollendet ist": Sie werden erst dann allmählich in das Licht eingehen, wenn sie das Rad der Widerverkörperung verlassen haben.Ich komme den Meinen immer näher. In dem Maße, wie sie auf dem Weg nach Innen voranschreiten und so von Generation zu Generation das Friedensreich immer weiter bauen, Bin Ich immer näher, immer unmittelbarer mit ihnen. Da durch die göttliche Weisheit nach Meinem Willen schon vieles auf Erden vollbracht ist, strahlt Mein Licht jetzt schon in diese Welt und kündigt Mein Kommen an.
Erkennet: Engel der Himmel und Getreue im Erdenkleid künden schon jetzt [1989] mit lauter Stimme vom Herrscher des Friedensreiches und vom Friedensreich selbst. Jetzt schon sammeln sich viele Männer und Frauen aus den vier Winden, um miteinander zu leben und sich vorzubereiten für das größte Ereignis in der Atmosphäre und auf der Erde: Mein Kommen. Wenn dann die Posaunen aus den Himmeln erschallen, wenn aus dem Geiste Gottes die Cherubim der vier Wesenheiten Mich ankündigen, werde Ich mit aller Macht und Herrlichkeit erscheinen und die Herrschaft antreten. Dann werden die Menschen e i n e Herde sein, und Ich werde ihr Hirte sein - Christus.
Bevor dies jedoch alles geschieht, wird noch ein großes Weheklagen über die Erde kommen, und alle werden hinweg genommen werden, die das Malzeichen nicht auf der Stirn tragen. Als Seelen werden sie dann ihren Weg weitergehen.

Erkennet: Das Licht Christi ist das Licht der Neuen Zeit. Ich kündige Mein Kommen an, indem Ich Mein Licht vorausstrahle.

12. An dem Feigenbaume lernet ein Gleichnis: Wenn seine Zweige zart und saftig sind und Blätter treiben, so wisset ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso, wenn ihr dies alles sehen werdet, so wisset, dass es nahe vor der Tür ist. Wahrlich, Ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dass dies alles sich erfüllt. Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen.
13. Von dem Tage und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein der All-Vater. Gleich wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch das Kommen des Menschensohnes sein.
14. Denn gleich wie sie waren vor der Sintflut: Sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien bis an den Tag, da Noah in die Arche ging. Und sie achteten es nicht, bis die Sintflut kam und sie alle fortnahm; so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein. (Kap. 61, 12-14)
Ich, Christus, erkläre, berichtige
und vertiefe das Wort:

Ich war niemals verheiratet. In dieser Generation [1989] hat das Wort "verheiratet" eine andere Bedeutung. Für den Menschen dieser Zeit bedeutet es Verehelichung vor dem Standesamt und eventuell eine Zeremonie in einer irdischen Kirche vor und mit einem Priester. Auch das Wort "Vermählung" hat im Geiste eine andere Bedeutung als "Verehelichung". Die Vermählung im Geiste Gottes bedeutet: Zwei Menschen schließen den Bund mit Gott und bemühen sich, in Gott eins zu werden. Eine Verheiratung ist ein Beschluss nach den Gesetzen dieser Welt. Die Vermählung hingegen ist ein Treuebund mit dem Nächsten vor Gott, in dem zwei Menschen beschließen, die göttlichen Gesetze zu verwirklichen und miteinander ein reines, Gotterfülltes Leben zu führen.
In diesem Buche hat das Wort "verheiratet" die Bedeutung: verbunden durch Gottes Liebe.
Jesus war im Geiste mit allen Menschen und Wesen, mit allem Sein verbunden - so, wie Ich es als Christus Bin.
Als Jesus, das heißt als der Menschensohn, musste Ich auch diese Verbindung zum weiblichen Geschlechte erfahren, um es zu verstehen und ihm helfen zu können. Als Jesus von Nazareth hatte Ich eine tiefe, reine Verbindung zu dieser Frau, die Meinem Wesen sehr nahe war. Das Gesetz lautet: Gleiches zieht Gleiches an. Diese Frau hatte einige Meiner Seele ähnlich schwingende Wesensaspekte. Durch diese standen wir in tiefer Kommunikation. Ich empfand Mich in ihr und sie sich in Mir. Dabei erlebte Ich die Empfindungswelt des weiblichen Prinzips im Erdenkleid und verstand dadurch auch die vielen Frauen, die in den Jahren Meiner Lehrtätigkeit mit Mir waren.
Kurz vor Meinen Jahren des Lehrens war die Erdenzeit für diese Frau abgelaufen. Gott, unser ewiger Vater, holte sie, wie später viele Männer und Frauen aus Meinem Gefolge, zurück zu sich. Denn in dieser Welt ist das Kommen und Gehen der Seele eine Gesetzmäßigkeit, die nicht der Willkür unterliegt, sondern dem Ablauf des Gesetzes von Saat und Ernte oder dem Lichtgesetz Gottes.
Mein Auftrag als Jesus von Nazareth, der Christus Gottes, war, den Erlöserfunken in die Seelen der Menschen einzusenken. Mein Leiden und der physische Tod waren das Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen. Hätten sich die Söhne und Töchter Gottes aus dem Geschlechte David von Johannes und auch von Mir rufen lassen und wären sie dem Christus in Jesus treu gefolgt, so wären weitere Söhne und Töchter Gottes aus anderen Geschlechtern hinzugekommen, um Mir getreu nachzufolgen. Daraus hätte sich ein Volk ergeben, welches bewusst das Volk David für das Friedensreich Jesu Christi hätte sein können. Weil das Geschlecht David, das im Auftrag des Erlöserwerkes steht, in der Sünde verblieb, umhüllte Ich Mich mit einem Teil seiner Schuld sowie Teilen der Schuld einzelner aus anderen Geschlechtern. Dadurch konnte Ich gefangen genommen werden. Und so begann das Leiden.
Wäre das Geschlecht David nicht in der Sünde verblieben, so hätte Ich wohl den Erlöserfunken allen Seelen und Menschen gebracht; jedoch die Leiden und den physischen Tod am Kreuze hätte Ich dann nicht erdulden müssen. So litt Ich für die Söhne und Töchter der Menschen, weil sie nicht bewusst Söhne und Töchter Gottes wurden, indem sie Gottes Willen erfüllten.
Wäre das Geschlecht David zu Mir gestanden, so hätte das ganze Geschehen einen anderen Verlauf genommen. Und hätte das gesamte jüdische Volk - einschließlich seiner Schriftgelehrten und Pharisäer - den Sohn Gottes an- und aufgenommen, indem sie das Gesetz Gottes erfüllt hätten, dann wäre die Teilkraft in der Urkraft geblieben. Denn wer das ewige Gesetz erfüllt, bedarf keiner Stütze.
11. Und Jesus, da Er das Studium des Gesetzes abgeschlossen hatte, ging wieder nach Ägypten hinunter, auf dass Er die Weisheit der Ägypter erlerne, wie es Moses getan hatte. ... (Kap. 6, 11)
Ich, Christus, erkläre, berichtige
und vertiefe das Wort:
"Und Ich sage euch, selbst wenn ihr versammelt seid in Meinem Schoße, haltet aber Meine Gebote nicht, so will Ich euch verstoßen" soll heißen: Auch wenn der Mensch "Herr, Herr!" ruft und viel von Mir spricht und vom Evangelium der Liebe, jedoch in seinem Leben nicht verwirklicht und nicht das befolgt, worüber er redet, so wird er sich selbst - durch sein menschliches Ich - verstoßen. Dadurch tritt er aus dem Gesetz der Liebe heraus und schafft Ursachen, deren Wirkungen über ihn hereinbrechen werden, wenn er sie nicht rechtzeitig erkennt, bereut und solches nicht mehr tut. Nicht das Ich Bin, Gott, verstößt die Seele und den Menschen. Der Mensch wendet sich selbst vom Gesetz der Liebe und des Lebens ab; er schafft dadurch sein eigenes Gesetz, unter dem er dann leidet. Denn der Mensch wird das empfangen, was er gesät hat. Daher bemüht euch, in Meinem Schoße zu bleiben durch ein Leben in Mir, dem Christus, durch selbstlose Liebe und selbstlose Werke. Die Aussage "so will Ich euch verstoßen" kommt niemals aus dem Geiste Gottes, der Ich Bin. Der Sinn dieser Aussage ist: Durch euer eigenes kleines Ich stoßt ihr eure Seele in das Tal der Ursachen, unter denen ihr dann leiden werdet. Denn allein das Ich des Menschen baut in der Seele und im physischen Leib das Gesetz von Saat und Ernte auf.
In viele alte Texte, die in früherer Zeit gegeben und immer wieder redigiert und übersetzt wurden, flossen Redewendungen aus der Zeit vor und nach dem Alten Bund ein. Waren diejenigen, welche diese Texte redigiert und übersetzt haben, noch in dieser Vorstellungswelt verhaftet, dann verwendeten sie auch diese Begriffe wieder und übernahmen sie in die neuen Textfassungen - in dem Glauben, sie hätten den ihnen vorliegenden Text richtig verstanden und deshalb auch richtig redigiert und übersetzt.
Auch in eure so genannten Bibeln wurden immer wieder solche alten Begriffe übernommen. Das geschieht auch noch heute [1989]. Auch deshalb können viele Bibelkundige und Theologen Mein offenbartes Wort für die heutige Zeit und für die Neue Zeit, die Lichtzeit, nicht verstehen. Durch die starre Anwendung solcher Begriffe kam in die Bibeln viel Menschenwerk. Nicht immer wurde bewusst in die Texte hineininterpretiert - es floss oftmals unbewusst, aus menschlicher Überzeugung, mit ein. Die alten Redeformen und die alten Begriffe, mit denen die göttliche Wahrheit in menschlichen Worten wiedergegeben wurde, haben jedoch in der heutigen Zeit [1989] oft andere Sinngehalte und Bedeutungen.
Hätte die Menschheit auf die von Gott gesandten Propheten gehört - auch innerhalb der Institutionen Kirche - und hätte sie das erfüllt, was Gott durch Seine Instrumente lehrte; hätte die Menschheit auch auf das gehört, was Ich ihr als Jesus von Nazareth gelehrt und vorgelebt habe, dann wäre diese Zeitepoche voll des Lichts, also der Wahrheit - und es hätte nicht mehr der Propheten bedurft.
Erkennet: Wer das kleinste Gebot, Verständnis und Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen zu üben und ihren freien Willen zu beachten, nicht erfüllt, der kann auch das größte Gebot, das Gebot der Liebe, nicht erfüllen. Wer das Gesetz von Saat und Ernte nicht anerkennt und deshalb seinen Nächsten als Schuldigen verurteilt, wie kann der Größeres empfangen, das Gesetz der Liebe, das wahrhaftige Leben?
Wissen ist nicht Weisheit. Die göttliche Weisheit bleibt dem verhüllt, der nur Wissen sammelt.
Wer in den kleinsten Dingen treu, aufrichtig und ehrlich zu sich selbst ist, der ist es auch seinem Nächsten gegenüber. Solche Menschen werden dann auch Großes vollbringen, das von Dauer ist, weil sie in Meinem Willen leben. Wer jedoch im Kleinsten habgierig, neidisch, eifersüchtig und begierig ist, der wird auch dann, wenn es um größere Dinge und Angelegenheiten geht, entsprechend denken, reden und handeln.
Wisset: Aus Neid, Eifersucht, Habgier und Streit entstanden Kriege, Mord, Zerstörung und Entzweiung der Völker.
Gesprochen für die Menschen im lichten Friedensreich: So war es auch noch in der Zeitepoche, in der Ich dieses Werk durch den einverleibten Teilstrahl der göttlichen Weisheit offenbart habe, zu Beginn der mächtigen Zeitenwende.

11. Und wenn ihr nicht treu gewesen seid in den sündhaften irdischen Gütern, wer wird euch die wahren Reichtümer anvertrauen? Und wenn ihr nicht treu gewesen seid in dem, was eines anderen ist, wer wird euch dann das Eure geben? (Kap. 21, 11)


ISBN 3-89201-153-2 "Das ist mein Wort Alpha und Omega" Das Evangelium Jesu. Eine Christus Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen.