Textversion
Textversion


Druckbare Version

Verständnisfrage GELD

Verständnisfragen zum Geld

Glühbirnen-Streit

WER sind die wahren Experten. Hinweis: Ich glaube diejenigen welche KEINE LOBBY-Politik betreiben. WAS SIND DAS NUR FÜR IDIOTEN, DIESE EU-BÜROKRATEN. Besser: Welche Trottel von Politiker wählen solche unfähigen "Beamten" in die EU.??????

Verständnisfrage zum Thema Geld

From: Ingo Schmidt [mailto:consultingo@yahoo.de]
Sent: Friday, May 15, 2009 02:05

Hallo Max,

zunächst noch einmal meinen aufrichtigen Dank an Dich, daß Du unermüdlich
über Jahre hinweg am Thema Geld geblieben bist. Mittlerweile habe ich
zumindest ansatzweise seine zentrale Bedeutung erkannt. Heute macht es mir
viel mehr Spaß, mich damit zu beschäftigen. Das ist DEIN Verdienst!

Meine Frage ist eine nach dem Verständnis. Mir geht es darum, genau zu
erfassen, was Du meinst. Meiner Erfahrung nach ist das Finden von Lösungen
immer dann ziemlich einfach, wenn das Problem exakt erkannt und definiert
ist. Ab besten in einem Satz oder gar einem einzigen Wort.

Bitte laß mich ganz kurz darlegen, was ich aus dem von Dir Gesagten
entwickelt habe: Geld ist ein Kunst Werk, ein künstlich geschaffenes
"Zwischending", das der Anonymisierung von Leistungsversprechen dient. Damit
kann alle Macht der Welt in einer Hand zentralisiert werden.

Die Unterscheidung von Leistungsversprechen und Verschuldung habe ich nicht
so klar. Für mich ist es derzeit letztlich dasselbe. Bei "Fei Lun" gehe ich
ja auch eine "Verschuldung" ein, wenn ich für eine bezogene Leistung die
Lieferung meiner eigenen verspreche. Einer Person, die ich kenne.

Für mich stellt sich daher im Augenblick nicht die Verschuldung als das
zentrale Problem dar, sondern seine Anonymisierung. Das "Zwischending" Geld
ist eine geniale Erfindung. Für den, der erkannt hat, daß er auf diesem Weg
letztlich alle Arbeitskraft der gesamten Welt in der Hand hat.

Wenn ich jetzt weiter denke, und zwei Dinge hinzunehme, die ich von Dir aus
dem letzten Newsletter aufgeschnappt habe, dann ist der Kern des Problems
noch dahinter zu finden: Entweder Du wirst sesshaft (und damit
steuerpflichtig), oder Du gehst sofort auf die Galeere = Sklavenhaltung.

Geld ist von daher "lediglich" Mittel und Werkzeug der (weltweiten)
Versklavung. Es geht also letztlich nicht um Geld, sondern um die eigene
Souveränität und Freiheit. Diese Einsicht ist nicht so wirklich neu, nur:
jetzt habe ich mich von der Geldseite her zu diesem Ergebnis vorgearbeitet.

Interessanterweise ist das ein Wissen, das Jeder in sich trägt. Irgendwie
"schwant" Jedem, daß Geld mit Abhängigkeit verbunden ist. Ganz simpel: wenn
ich's habe, ist's gut - wenn nicht, bin ich erledigt. Jeder arbeitet also an
diesem Thema. Der Eine an der Oberfläche, der Andere am Kern.

Wer sich (noch) nicht näher mit dem Thema Geld befasst hat, der folgt
verständlicherweise ausschließlich dem Konzept: ich brauche mehr davon.
Damit wird der "Kohlebagger" angeworfen und das "Hamsterrad" in Schwung
gebracht. Der Zins ist dabei lediglich ein zusätzlicher "Gag" im System.

Grundsätzlich entscheidend ist die Urheberschaft von Geld, sprich: daß es
eine Person geschafft hat, alle anderen dazu zu bringen, SEIN Geld zu
verwenden. Damit ist Versklavung bereits besiegelt. Der Zins beschleunigt
das Ganze nur noch, gibt also mehr Schwung auf das "Kettenkarussell".

Worauf die eigene Aufmerksamkeit gelenkt wird, das entwickelt sich. Wenn ich
mich darauf konzentriere, mehr Geld für mich zu erschaffen, dann wird
dadurch das Geldsystem gestärkt. Wer dabei nicht erkennt, daß damit die
eigene Versklavung vertieft wird, gräbt sich weiter das eigene Grab.

Wenn ich mich anstelle auf Geld auf das Erschaffen von meiner eigenen
Souveränität und Freiheit konzentriere, dann wird meine Macht über mein
eigenes Leben gestärkt und erweitert. Genau DARAUF kommt es an. Damit habe
ich jetzt den Kernpunkt frei gelegt, wenn ich das so richtig sehe.

Bitte, Max, möglicherweise ist mir hier irgendwo ein Denkfehler unterlaufen.
Mir geht es darum, von Dir zu erfahren, ob Du von Deiner Warte aus einen
solchen bei mir erkennen kannst. Ob ich also Deinen Ansatz richtig verfolgt,
Dich damit richtig verstanden habe. Als Basis für mich selbst.

Vielen Dank nochmal für Deinen anhaltenden Einsatz, fundamentale
Zusammenhänge klar zu stellen und dadurch den Weg frei zu machen, Lösungen
zu entwickeln. Wer präzise das Problem kennt, hat den wesentlichen Teil
bereits geschafft. Hier liegt der unschätzbare Wert Deiner genialen Arbeit.

Viele liebe Grüße, allen Segen *INGO*



Kommentar Max:

Dem ist nichts hinzuzufügen... Du hast es erfasst!
mailto:Max@mailstar.net